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„Die Zeit vom Raketenalarm bis zum möglichen Einschlag beträgt 15 Sekunden“, informiert eine Warntafel am Supernova-Festival-Gelände. An diesem Ort wurden 360 friedlich feiernde Israelis von Terroristen aus dem Gazastreifen bestialisch ermordet. Hier gedenken wir der insgesamt rund 1.200 Terror-Opfer vom 7. Oktober.
„Seid ihr deutsche Juden?“, fragt eine Opfer-Angehörige. Als sie hört, dass wir Christen sind, die Israel zur Seite stehen, bricht sie in Tränen aus. Sie kann nicht aufhören zu weinen. Wir weinen mit ihr, nehmen sie in den Arm. Trösten. „Danke für euer Kommen“, sagt sie: „Danke, danke, danke. Sagt allen danke, die uns in dieser Zeit nicht im Stich lassen. Richte es aus!“, bittet sie eindringlich.
24 Stunden nach unserem Besuch heulen wieder die Sirenen entlang des Gazastreifens. 15 Sekunden später schlägt eine Rakete im offenen Gelände ein. Das ist der Grund, weshalb die ICEJ in vielen besonders raketengefährdeten Orten Schutzbunker direkt neben Spielplätzen, Bushaltestellen und Kindergärten aufstellt.
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