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Das ist passiert: Die israelische Armee hat nach intensiver Suche am Montag im Norden des Gazastreifens die Leiche von Ran Gvili gefunden. Zuletzt hatten sich Hinweise verdichtet, laut denen die letzte israelische Geisel auf einem muslimischen Friedhof als vermeintlicher Palästinenser beigesetzt worden war. Die Armee öffnete etwa 250 Gräber, bis sie die Leiche des Polizisten fand. Gvili stellte sich am 7. Oktober 2023, einen Tag vor seinem 25. Geburtstag, im Kibbuz Alumim den Terroristen entgegen. Er wurde ermordet und in den Gazastreifen entführt.
Das sollten Sie wissen: Es ist das erste Mal seit 2014, dass keine Israelis mehr in den Händen der Hamas sind. Die Hamas hielt die beiden psychisch erkrankten Männer Avera Mengistu und Hischam al-Sayed seit September 2024 beziehungsweise April 2015 gefangen. Beide kamen während des Waffenstillstandes im Februar 2025 frei. Außerdem konnte Israel die sterblichen Überreste der beiden im Krieg 2014 gefallenen und verschleppten Soldaten Oron Schaul und Hadar Goldin bergen.
Darum ist es wichtig: Für Israel schließt sich damit eine klaffende Wunde. Ehemalige Geiseln berichten immer wieder, wie wichtig die Befreiung aller Entführten, auch der ermordeten, für ihren Heilungsprozess ist. Zuletzt widersetzte sich Israel internationalem Druck, im Rahmen des Friedensplans von Donald Trump den Grenzübergang Rafah zu öffnen, solange Ran Gvili nicht nach Hause gebracht werden konnte. Die Freilassung aller Geiseln war genauso wie die Entwaffnung der Hamas eigentlich für die erste Phase des Plans vorgesehen.
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