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Ist die Zweistaatenlösung alternativlos?

Ist die Zweistaatenlösung alternativlos?

Auszüge aus Booklet "Zweistaatenlösung" 20 Fragen und Antworten
Team der ICEJ
ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Lokale Koexistenz-Projekte zeigen: Echter Frieden entsteht nicht durch Spaltung, sondern durch Verständnis und Begegnung. Drei Beispiele:

Uni als Begegnungsstätte

17.000 Studenten studieren an der israelischen Ariel-Universität in Samaria („Westjordanland“) – Juden, Araber, Christen und Drusen. Alle Bevölkerungsschichten sind vertreten. Die Verständigung erfolgt auf Hebräisch, Arabisch, Englisch. Die Stimmung ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Forschungsdrang.

Filmtipp aus der TV-Sendereihe „Faszination Israel“: Eine israelische Universität als Friedensprojekt

Friedenszone

Das Barkan-Industriegebiet 25 Kilometer östlich von Tel Aviv ist eine Friedenszone. In 150 israelischen Unternehmen arbeiten 4.000 Israelis und 9.000 Palästinenser – letztere sowohl im Management als auch in der Produktion. Es herrscht Wertschätzung, Freundschaften sind entstanden. Für alle gilt das israelische Arbeitsrecht, inklusive Sozialleistungen, Rente, Krankenversicherung. Das Gehalt entspricht einem Vielfachen dessen, was in palästinensischen Firmen gezahlt wird. So kommt Wohlstand in die umliegenden palästinensischen Dörfer. Und Hoffnung auf Frieden.

Filmtipp aus der TV-Sendereihe „Faszination Israel“: Die Friedensfabrik

Dreistädte-Freundschaft

Husan war eine der gewalttätigsten arabischen Städte im Westjordanland. Die Transformation begann 2014 mit Wirtschaftsbeziehungen zur benachbarten jüdisch-säkularen Ortschaft Tsur Hadassah und der jüdisch-religiösen Siedlung Beitar Illit. Viele Freundschaften sind entstanden. Über alle Unterschiede hinweg herrscht Einigkeit: Das Land soll nicht geteilt werden.

Filmtipp aus der TV-Sendereihe „Faszination Israel“: Die Friedensmacher in der Westbank

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