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Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas erwägt eine einseitige Aufhebung der Oslo-Verträge, die die PLO 1993 mit Israel unterzeichnet hat. Das berichtet die arabische Zeitung Al-Schark Al-Awsat aus London am heutigen Dienstag. Auch die Wirtschafts- und Sicherheitsvereinbarungen, die sich aus den Verträgen ergeben, würden dann für ungültig erklärt. Nach seiner Rückkehr von der UN-Generalversammlung in der nächsten Woche könne Abbas der palästinensischen Führung einen solchen Vorschlag unterbreiten, zitiert der Bericht Wasel Abu Josef vom PLO-Exekutivkomitee. Al-Kuds Al-Arabi, eine weitere arabische Zeitung aus London, berichtet, Jasser Abed Rabbo, Generalsekretär des PLO-Exekutivkomitees, halte die Rücknahme der Oslo-Verträge für eine „umsetzbare Option“, da Israel den Friedensprozess ablehne. Die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen sind seit September 2010 ausgesetzt. Während die Palästinenser einen israelischen Siedlungsbaustopp zur Bedingung für eine Wiederaufnahme der Gespräche machen, fordert Israel Verhandlungen ohne Vorbedingungen.
Das ist passiert: Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Islamische Republik Iran für den UN-Ausschuss für Programm und Koordinierung (CPC) nominiert.
Die Massenveranstaltung wurde vom 27. März auf den 17. April verschoben.
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