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Im Januar hätten wir kaum gedacht, dass das Jahr 2022 zu einem Rekordjahr für die Alijah (Einwanderung nach Israel) werden würde! Bislang sind 66.648 Juden nach Israel eingewandert (Stand November) und es wird erwartet, dass es bis zum Jahresende mehr als 70.000 sein werden. Eine solche Einwanderungswelle hat der jüdische Staat seit den späten 1990er Jahren nicht mehr gesehen. Es sind vor allem der andauernde Krieg in der Ukraine und die Repressionen in Russland, die die Alijah in die Höhe schnellen ließen: ca. 80% aller Neueinwanderer stammen aus Russland (37.000), der Ukraine (14.500) und Belarus (2.000). Allein die russische Alijah hat sich im Vergleich zu 2021 vervierfacht - trotz des Vorgehens des russischen Justizministeriums gegen die Jewish Agency (Israels Einwanderungsbehörde).
Dank der treuen Hilfe unserer Freunde konnte die ICEJ in diesem Jahr mehr als 5.500 Olim (Neueinwanderer) unterstützen:

Insgesamt sponserten wir über 1.560 Flüge, darunter 380 für Juden aus Äthiopien sowie knapp 1.100 für Juden aus der Ukraine. Unter den gesponserten ukrainischen Olim befanden sich 90 Holocaustüberlebende, die aus umkämpften Gebieten evakuiert werden mussten. Neben ihnen konnten wir zusätzlichen 100 Holocaustüberlebenden sowie 100 weiteren betagten Juden aus der Ukraine helfen, Alijah zu machen.
Zusätzlich zu den Flügen unterstützten wir rund 2.400 Juden im Vorfeld ihrer Alijah, u.a. mit Zubringerflügen und speziellen Alijah-Vorbereitungsseminaren sowie bei sonstigen logistischen Herausforderungen, wie Konsulatsbesuche.
Für viele Neueinwanderer ist die größte Herausforderung nicht der Umzug ins Gelobte Land, sondern das Zurechtfinden und Fußfassen in ihrer neuen Heimat. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Alijah-Arbeit ist daher die Integration in Israel. In diesem Jahr konnten wir mehr als 1.550 Neueinwanderern helfen, ein neues Leben im Land ihrer Vorväter aufzubauen. Unter anderem finanzierten wir für 50 ukrainische Familien die Unterbringung in Notunterkünften, sponserten Mentoringprogramme, die bei der Eingewöhnung halfen, und ermöglichten zahlreichen Olim die Teilnahme an Umschulungen und Fortbildungsprogrammen.
Israelische und amerikanische Bürger blicken sehr unterschiedlich auf die Operation „Brüllender Löwe“.
Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist erstaunlich zurückhaltend mit Kommentaren. Verurteilt werden nur Angriffe auf arabische Länder.
Israel hat bereits verheerende Treffer erlitten, konnte aber den überwältigenden Teil iranischer Raketen auf sein Territorium erfolgreich abfangen.
Die unterschiedliche Nutzung unterirdischer Infrastruktur in Israel und Gaza ist aufschlussreich.
Das ist passiert: Am frühen Samstagmorgen haben die israelische und die US-amerikanische Armee gemeinsam strategische Ziele im Iran angegriffen.
In einer Zeit wie dieser dürfen wir nicht schweigen und nicht untätig bleiben.
Nachdem Israel von ballistischen Raketen aus dem Iran getroffen wird, sind tausende Menschen Wohnungslos und traumatisiert.
Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten.
Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
Linksradikale Gruppen haben zu Aktionen anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZs Buchenwald im April aufgerufen.