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Militärdienstleistende arabische Israelis und auch andere Angehörige von Minderheiten, die Militärdienst in Israel leisten, sollen mehr Hilfen bei der Integration in die israelische Gesellschaft erhalten. Demnach sollen Drusen, Beduinen und Araber, die Militär- oder Zivildienst geleistet haben, bei Bewerbungen um eine Anstellung in Behörden und Regierungsorganisationen bevorzugt werden, wenn andere Bewerber keinen Militärdienst geleistet haben.
Der Gesetzentwurf weist auf das „große persönliche Opfer“ hin, das arabische Israelis als Militärdienstleistende erbringen, da sie oft Diskriminierung und Anfeindungen von ihren Familien und ihrer Gemeinschaft erleben. Außerdem steigen sie später in den Arbeitsmarkt ein als Gleichaltrige, die keinen Militärdienst leisten.
Dass Minderheiten in der israelischen Armee dienen, sei nicht selbstverständlich, erklärte der Knesset-Abgeordnete Ofir Sofer (Jamina-Partei). Daher sei es notwendig, ihnen eine bevorzugte Behandlung zu gewähren.
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