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Die in London ansässige Internationale Union muslimischer Gelehrter (IUMS) hat in einer „Fatwa“ zum Dschihad gegen Israel und alle, die mit Israel im "besetzten Land kollaborieren“ aufgerufen. Vor kurzem rief bereits die Terrororganisation Hamas zur weltweiten Gewalt auf.
Eine „Fatwa“ ist ein "Rechtsgutachten" islamischer Gelehrter auf Grundlage des Korans und der Scharia, das in der islamischen Welt sehr ernst genommen wird.
1989 erklärte beispielsweise der iranische Revolutionsführer Ajatollah Chomeini in einer Fatwa, dass der indisch-britische Autor Salman Rushdie für seinen Roman „Die satanischen Verse“ den Tod verdient habe, da er die heiligen Überzeugungen aller Muslime beleidige. Daraufhin wurde 1991 der italienische Übersetzer des Romans in seiner Wohnung in Mailand niedergestochen, der japanische Übersetzer wurde ein Jahr später unter ungeklärten Umständen in Tokio ermordet. Salman Rushdie selbst lebt unter Polizeischutz, musste mehrere Jahre abtauchen und überlebte 2022 in New York einen Messerangriff nur knapp.
Auch die Fatwa der IUMS ruft zur Gewalt auf: Es sei "für alle Muslime und muslimischen Nationen verpflichtend, den Dschihad gegen die zionistische Entität zu führen", heißt es im Text. Der Dschihad richtet sich auch gegen Kollaborateure Israels.
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) bezeichnet die Lage als sehr ernst und warnt vor möglichen Auswirkungen der Fatwa auch in Deutschland. Die IUMS habe Beziehungen zu mehr als 1.000 Moscheen in Deutschland, so die DIG. Die DIG ruft Politik, Bundesregierung und die Länderregierungen deshalb dazu auf, von den deutschen Islamverbänden eine öffentliche Zurückweisung der Fatwa zu fordern. Organisationen, die dem nicht nachkommen, stellen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar, so die DIG weiter.
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