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Israel rangiert in einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der BBC am Ende der Liste der beliebtesten Länder. Nur 21 Prozent der Befragten sehen den israelischen Einfluss auf die Welt als „hauptsächlich positiv“ an, 52 Prozent hingegen als „hauptsächlich negativ“. Für die BBC-Umfrage wurden 16.000 Menschen in 25 Ländern befragt, ob sie den Einfluss von 16 Ländern sowie der EU eher positiv oder eher negativ bewerten. Mit 59 Prozent positiver Einschätzung liegt Deutschland auf dem ersten Platz der Rangliste, gefolgt von Kanada (55%), Großbritannien (55%) und Japan (51%). Frankreich und die EU kommen auf 49 % Zustimmung, die USA auf 45 %, China auf 42 % und Russland auf 30 %. Nur Nordkorea, Pakistan und der Iran bekamen niedrigere Werte als Israel.
Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat am Donnerstag Kompromisse abgelehnt, die zu einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Israel führen könnten. „Es ist unsere Hoffnung, dass Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) einen Kompromiss finden werden“, hatte US-Außenminister John Kerry am Donnerstag bei seinem Besuch in Israel gesagt. „Die Frage ist, ob Israel und die Palästinenser diese Entscheidung treffen werden. Dies ist ein entscheidender Moment für die Region und insbesondere für Israel, Palästina und Jordanien.“ Die Gelegenheit sei da, werde aber bisher aus vielen Gründen nicht genutzt, so Kerry. Abbas wiederholte, dass er nicht bereit sei, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, bevor Israel den Siedlungsbau im Westjordanland und in Ostjerusalem stoppe und palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen freilasse.
Wirtschaftlicher und diplomatischer Druck der internationalen Gemeinschaft auf den Iran haben das Land nicht daran gehindert, weiterhin den Bau einer Atombombe anzustreben. Das erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Donnerstag. „Der jüngste Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zeigt deutlich, dass der Iran fortfährt, sein Urananreicherungsprogramm auszudehnen“, so Netanjahu. „Parallel dazu arbeitet er an einem Schwerwasserreaktor, um eine Atombombe zu bauen. Dies ist die größte Herausforderung für uns. Ich denke, es ist die größte Herausforderung unserer Zeit.“ Die IAEA hatte am Mittwoch berichtet, dass seit Februar 509 Zentrifugen und leere Zentrifugenhüllen in den iranischen Atomanlagen in Fordow und Natanz installiert, jedoch noch nicht in Betrieb genommen wurden. Diese erhöhen die Fähigkeit des Landes zur Urananreicherung. Teheran verfüge aber noch nicht über ausreichend waffenfähiges Plutonium, um eine Atombombe zu bauen. Die von Israel gezogene „rote Linie“, deren Verletzung eine Militäraktion nach sich ziehen könnte, sei jedoch noch nicht überschritten, so die IAEA.
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