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Das ist passiert: „Die Linke“ setzt im Wahlprogramm in Sachsen-Anhalt evangelikale Christen mit Dschihadisten gleich. Sie will, dass „religiöser Fundamentalismus, sei er christlich-evangelikaler oder jihadistischer Prägung, durch Intervention, Aufklärungsarbeit, Prävention und zivilgesellschaftliche Initiativen entschieden bekämpft wird“. Die Absichtserklärung zur "entschiedenen Bekämpfung" evangelikaler Christen findet sich auf Seite 16 im Wahlprogramm - unter der Überschrift: "Für eine freie Religionsausübung".
Das sollten Sie wissen: "Die Linke" ist die Nachfolgepartei der DDR-Staatspartei SED. Während der DDR-Diktatur wurden bekennende Christen diskriminiert und verfolgt. Auch Juden waren Willkür und einer massiven staatlich geschürten antisemitischen und israelfeindlichen Propaganda ausgesetzt. Die SED war verantwortlich für den Schießbefehl auf "Staatsflüchtlinge". Laut Berliner Mauermuseum kamen zwischen 1945 und 1989 mindestens 1.922 Menschen beim Versuch ums Leben, dem SED-Verbrecherregime zu entkommen.
Darum ist es wichtig: Mit ihrer Gleichsetzung diffamiert „Die Linke“ Christen und verharmlost islamistischen Terrorismus. Dabei fällt die Partei selbst immer wieder durch „fehlende Distanz zu extrem israelfeindlichen sowie islamistischen Ideen und Gruppen“ auf, wie die Jüdische Zeitung kommentierte. Die Geschichte lehrt: Linke Ideologie richtet sich letztlich gegen Juden und bibeltreue Christen gleichermaßen. In Ländern, die im Weltverfolgungsindex (vergl. Open Doors) die ersten Plätze einnehmen, gibt es auch faktisch keine Juden mehr. Es sind allesamt Länder, die von Kommunisten und Islamisten beherrscht werden.
Foto: DDR-Wachturm, Gedenkstätte in Berlin (Unsplash)
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