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Das ist passiert: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu dankte christlichen Soldaten, die in den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) dienen. Zum Treffen eingeladen waren auch Dr. Jürgen Bühler, Präsident der ICEJ und Vesna Bühler. In einer veröffentlichten Stellungnahme betonte Netanjahu, dass Christen in der Armee wichtige Positionen einnehmen und einen bedeutenden Beitrag zur Sicherheit des Landes leisten. Israelische Medien berichteten ausführlich über das Treffen, das auch vor dem Hintergrund von Kritik am israelischen Militäreinsatz im Südlibanon stattfand, bei dem Soldaten eine Jesus-Figur zerstört hatten. Die Armee leitete Untersuchungen ein und verhängte Disziplinarmaßnahmen gegen beteiligte Soldaten (wir berichteten).
Das sollten Sie wissen: Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Bevölkerung nicht schrumpft, sondern wächst. Christen sind dort nicht nur eine religiöse Minderheit, sondern aktiv in Staat und Gesellschaft eingebunden – auch im Militärdienst.
Mehrere tausend Christen dienen freiwillig in den IDF. Besonders hervorzuheben ist die wachsende Anzahl arabischer Christen, die eigentlich vom Militärdienst freigestellt sind. Seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 ist deren Bereitschaft zur Verteidigung des Landes noch einmal sprunghaft angestiegen.
International engagieren sich Millionen Christen für Israel politisch, humanitär und durch Gebet. Als „Internationale Christliche Botschaft Jerusalem“ ist die ICEJ ein sichtbarer Vertreter dieser weitgefächerten Unterstützung.
Darum ist es wichtig: Das Bild Israels in internationalen Medien ist oft einseitig und konfliktzentriert. Die Realität ist, dass Christen im Heiligen Land nicht nur geschützt werden, sondern aktiv Verantwortung im Staat übernehmen.
Gerade in einer Region, in der christliche Gemeinschaften mehr und mehr verschwinden, ist Israel eine leuchtende Ausnahme. „Nicht nur kämpft Israel für die Rechte von Christen im Nahen Osten“, sagte Netanjahu bei dem Treffen, „sondern Israel hat auch christliche Soldaten, die für die Verteidigung Israels kämpfen.“ Er sei beeindruckt von deren „persönlichen Geschichten, ihrem Engagement, ihrer Opferbereitschaft und ihren Leistungen.“
Unterstützung für Israel bedeutet konkreten Einsatz für Religionsfreiheit, Minderheitenrechte und gemeinsame Werte – und für den Schutz und Fortbestand verfolgter Christen im Nahen Osten.
Kommentar: Darf man als Christ zur Waffe greifen?
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