MENÜ

Das Massaker als Heldentat

Das Massaker als Heldentat

Neue Umfrage: Palästinenser sehen 7. Oktober 2023 weiter positiv
Karin Lorenz, Redaktionsleiterin, ICEJ Deutscher Zweig e.V.

Teile diesen Beitrag:

Das Massaker als Heldentat - Supernova-Festivalgelände

Das ist passiert:

53 Prozent der Palästinenser halten die Entscheidung der Hamas, Israel zu überfallen, weiterhin für richtig. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der People’s Company for Policy and Survey Research (PCPSR) hervor. Befragt wurden dafür 1.200 Palästinenser – 760 aus dem „Westjordanland“ und 440 aus Gaza. Dabei war die Zustimmung im „Westjordanland“ mit 59 Prozent deutlich höher als im Gazastreifen (44 Prozent), wo man die Folgen des Terrors zu spüren bekommt. 70 Prozent der Palästinenser lehnen eine Entwaffnung der Hamas ab.

Paradox: Obwohl die Hamas-Terroristen ihre Gräueltaten am 7. Oktober 2023 vielfach selbst gefilmt und online gestellt haben, behaupteten 86 Prozent der Palästinenser in der Umfrage, dass solche Taten nicht stattgefunden hätten. Gleichzeitig werden die Untaten aber als Heldentaten gefeiert.

Die Umfrage ergab außerdem: 53 Prozent der Palästinenser lehnen eine Zweistaatenlösung ab.

Das sollten Sie wissen:

Auch bei früheren Umfragen stimmte stets eine Mehrheit der Palästinenser dem Massaker zu, im März 2024 lag die Zustimmung sogar bei 71 Prozent. Die aktuelle Studie ist allerdings an vielen Stellen deutlich anti-israelisch geprägt, was Zweifel an der Neutralität der Autoren aufkommen lässt. Beispielsweise werden palästinensische Häftlinge, die im Austausch für israelische Verschleppte freikamen, in der Studie als „Geiseln“ bezeichnet.

Darum ist es wichtig:

Die Umfrage belegt, wie wichtig die Entwaffnung der Hamas und eine Umerziehung der nächsten Generation zum Frieden ist. Die deutliche Ablehnung der Zweistaatenlösung bestätigt die Befürchtung der Israelis, dass die Mehrheit der Palästinenser nicht bereit ist, die Existenz Israels anzuerkennen, sondern auf einer „Einstaatenlösung“ beharrt – ein palästinensischer Staat ohne Israel.

Frieden fördern: Koexistenz-Projekte der ICEJ

(Foto: Gedenkstätte auf dem Supernova-Festivalgelände /ICEJ-Media/Karin Lorenz)

Weitere Artikel

ARISE NIGHT

Nicht verpassen! ARISE NIGHT am 23. Mai 2026 in Ditzingen

Erlebe einen Abend voller Begegnung, Tiefe und Leidenschaft für Gott. Die Youth Night ist für junge Menschen, die sich nach echter Gemeinschaft, kraftvollem Lobpreis und einem klaren g...

ein junger Mann mit Hemd und Silberkettchen vor einem grafischen buntem Hintegrund

Israels ESC-Teilnehmer in Gefahr

Israels Eurovision-Team ist in Wien angekommen. Es gibt allerdings massive Sicherheitsbedenken und Boykottdrohungen.

Ein Portraitfoto eines Mannes mittleren alterns mit Brille und Anzug. Er lächelt freundlich

Israels Außenminister in Deutschland

Gespräche mit Bundeskanzler Merz, Außenminister Wadephul und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner stehen im Mittelpunkt.

Ein anatomisches menschliches Herzmodell aus Kunststoff

Herzschwäche-Diagnose in drei Minuten

Israels Start-up AISAP entwickelt eine künstliche Intelligenz, die Herzschwäche in drei Minuten erkennen kann anhand eines einfachen Ultraschall-Videos.

eine eng besiedelte Stadt am Fuße eines Berges

Drusen gründen eigene Partei

Bei den diesjährigen Parlamentswahlen in Israel werden die Drusen erstmals mit einem eigenen Programm zur Wahl stehen.

die Fahne der Hisbollah weht vor Palmen. der Himmel ist blau

Ranghoher Terror-Kommandeur getötet

Israel hat den Kommandeur der Hisbollah-Eliteeinheit „Radwan“, Ahmed Ghaleb Balut, im Süden Beiruts mit einem Präzisionsschlag getötet.

ein Rabbiner steht hinten am geöffneten Kofferraum und hält seine Hand an einer rot/weißen Tasche

Tod statt Therapie

Ein katholischer Priester brach sich beim Sturz im Badezimmer die Hüfte. Der Kanadier begab sich deshalb zur Behandlung ins Krankenhaus - und dort schlugen Ärzte und Pfleger dem 79-Jäh...

Militärboot fährt mit hoher Geschwindigkeit über's Meer und erzeugt große Wasserfontänen

Propaganda-Schiffe gestoppt

Das ist passiert: Israelische Marineeinheiten stoppten vergangene Woche eine Flottille aus mehreren Dutzend Schiffen auf dem Weg in den Gazastreifen.

eine Gruppe junger Menschen auf einer Grünfläche. Sie tragen Palästinenserflaggen und -tücher.

Antisemitische Vorfälle: Ein einziger Tag

Ein Blick auf die Schlagzeilen der „Jüdischen Allgemeinen“ vom 27. April 2026 offenbart die Situation der Juden in Europa.

ein leeres Klassenzimmer. Ansicht von hinten nach vorne zur Tafel

Islamismus an deutschen Schulen

In Deutschland wächst die Bedrohung durch radikalisierte muslimische Jugendliche. Das belegt eine neue Studie.