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Hatten Sie schonmal eine richtige Pechsträhne?
Die Pechsträhne des jüdischen Volkes am neunten Tag des fünften Monats, „Tisha beAv“, lässt alle anderen Pechsträhnen verblassen. Hier ein unvollständiger Auszug der katastrophalen Ereignisse:
Nicht nur ein Tempel, sondern beide Tempel wurden an diesem Datum zerstört, Hunderttausende Juden getötet und Jerusalem verwüstet. 586 v. Chr. durch Babylonier, 70 n. Chr. durch Römer.
Kaiser Hadrian schlug den Bar-Kochba Aufstand brutal nieder und erklärte Jerusalem zur judenreinen Stadt „Aelia Capitolina“ (135 n. Chr).
England (1290) und Spanien (1492) verjagten alle nicht zwangskonvertierten Juden.
Nazis starteten „Großaktion Warschau“, eine der massivsten Vernichtungswellen des Holocausts (1942).
Terroristen ermordeten 85 Juden in Argentinien (1984).
Dieser Trauertag beginnt heute Abend und endet morgen Abend (23. Juli). Beten Sie um Schutz für Israel und jüdisches Leben weltweit. Denn Israels Feinde haben eine barbarische Bilanz, Juden an Feier- und Trauertagen zu terrorisieren, um maximalen psychologischen Schaden anzurichten.
Am Tisha beAv lesen Juden das Buch Klagelieder. Was ist Ihre Reaktion auf das klagende Seufzen des bedrückten und trauernden Volk Gottes? Die ICEJ bleibt ihrem biblischen Mandat treu: „Tröstet, tröstet mein Volk“ (Jesaja 40,1).
Herzliche Grüße,
Matthias Immendörfer
ICEJ-Jugendreferent
(Foto: Der Titus-Bogen in Rom zeigt die Plünderung des 2. Tempels 70 n. Chr. /hellojoshwithers-pexels)
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