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Anlässlich des 85. Jahrestags der Reichsprogromnacht vom 9. November 1939 fand am Christophorusgymnasium Altensteig eine ganz besondere Veranstaltung statt - eine Zeitzeugen-Begegnung.
Auf Anfrage der ICEJ erklärte sich Zeitzeugin Ruth Michel-Rosenstock sofort bereit, ihre Lebensgeschichte vor über 200 Schülern zu erzählen. Sie betonte immer wieder sehr eindrücklich, dass es ihr persönlicher Kampf gegen Antisemitismus sei und eine unabdingliche Pflicht, den ermordeten Juden eine Stimme zu geben.
Der 9. November 1938 ist ein einschneidendes Datum in der deutschen Geschichte. Unter dem Motto: „Wann nun das Leid ein Ende hat - 85 Jahre danach - und jetzt?“ versuchten die Schüler, die diese Schulveranstaltung eigenständig gestalteten, zu ergründen, wie es zu der Reichspogromnacht und ihren Folgen kommen konnte. In ihrer historischen Einführung beleuchteten sie vier Eskalationsstufen:
Sehr eindrücklich spiegelten sich diese vier Stufen in Ruth Michel-Rosenstocks Lebensgeschichte wider. Sie erlebte starke Diskriminierung und Ausgrenzung in ihrer Schulzeit, sie musste mit ihrer Familie mehrmals umziehen und ein neues Lebensdomizil aufbauen. Wie vielerorts wurden die Nationalsozialisten von ukrainischen lokalen Hilfstrupps unterstützt. Sie führten in dem kleinen Luftkurort Mikuliczyn/Ukraine eine Massenerschießung von über 200 Juden durch, unter denen sich auch Aaron Rosenstock, Ruths geliebter Vater, befand. Ein viel zu früher Verlust, der bei Ruth Michel-Rosenstock bis heute tiefe Trauer auslöst. Sie hatte eine sehr enge Beziehung zu ihrem Vater. Somit erlebte die Familie auf tragische Weise die Eskalationsstufe vier.
Im Rahmen von ICEJ Veranstaltungen, auf denen Ruth Michel-Rosenstock eine sehr geschätzte und willkommene Referentin ist, äußerte sie schon immer die Gefahr von einem aufflammenden Antisemitismus. „Was einmal möglich war, kann wieder geschehen,“ so Michel-Rosenstock auch an diesem Vormittag. „Leider habe ich Recht behalten. Wir haben es Anfang Oktober wieder erlebt, wie Juden bestialisch ermordet und getötet wurden, nur weil sie Juden waren."
Trotz aller Traurigkeit, die über diesem historischen Datum lagert, brachte Ruth Michel-Rosenstock die gebannten Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln. Auf die Frage, ob sie das Geheimrezept verraten könnte, wie man so fit mit 95 Jahren sein kann, äußerte sie eine spontane Vermutung. „Vielleicht liegt es daran, dass ich, geprägt durch meine harte Kindheit, immer sportlich aktiv war und bis heute bin. Ich spiele bis heute Tennis und war eine erfolgreiche Skifahrerin. Skirennen waren meine Leidenschaft. Da kam mir mein Kämpfergeist, den ich mir bis heute bewahrt habe, sehr zugute!“
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