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Israel und der Libanon haben ein Friedensabkommen unterzeichnet. Das Abkommen ist historisch, denn erstmals wird anerkannt, dass Israels Präsenz im Libanon auf Selbstverteidigung beruht.
Historisch ist das Abkommen aber auch deshalb, weil es dem Libanon vielleicht ermöglicht, sich von der iranischen Fremdherrschaft zu befreien: Ziel des Ende Juni unterzeichneten Abkommens ist die Entwaffnung der Terrormiliz Hisbollah, die vom Iran gesteuert wird und als „Staat im Staate“ gilt.
Der Libanon wurde einst die „Schweiz des Nahen Ostens“ genannt – bis das Land den Islamisten in die Hände fiel. Ziel der Hisbollah ist die Vernichtung Israels.
Das neue Friedensabkommen gesteht Israel zu, eine Sicherheitszone aufrechtzuerhalten, solange die Hisbollah nicht entwaffnet ist. Die Terrormiliz will allerdings die Waffen nicht niederlegen und droht der libanesischen Regierung mit einem Bürgerkrieg.
In Deutschland ist die Hisbollah seit 2020 verboten. Dennoch leben allein in Berlin inzwischen mindestens 300 Hisbollah-Mitglieder, laut aktuellem Verfassungsschutzbericht.
In Österreich ist lediglich der sogenannte „militärische Flügel“ der Hisbollah verboten. Eine aktuelle Studie der Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI) dokumentiert die Aktivitäten der schiitisch-islamistischen Organisation in Österreich.
In der Schweiz wurde erst im Juni 2026 ein Gesetzesentwurf für ein Verbot der Hisbollah vorgelegt.
DPI-Studienleiterin Lina Khatib warnt: „Die nicht geschlossene Einstufung als Terrororganisation in der EU ermöglicht, Spenden zu sammeln und Geschäfte zu tätigen.“
Jedes Hisbollah-Mitglied in Europa ist eine Gefahr für die jüdische Gemeinschaft und die Werte der freien Gesellschaft.
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zeichen der Zeit"
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