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Gott verwendet im Umgang mit Israel vier Prinzipien. Solange Israel seinem Gott treu ist, hat es das Recht, im Land zu leben. Das meinen wir, wenn wir manchmal den Begriff „bedingter Zionismus“ verwenden. Das Land gehört Israel für immer, sein Wohnrecht jedoch hängt davon ab, ob Israel in den Augen seines Gottes treu lebt. Wenn sie in den Augen ihres Gottes nicht treu im Land leben, wird Er sie aus dem Land vertreiben.
Solange sie treu sind, haben sie demzufolge das Recht, in ihrem Land zu leben.
Wie viele von Ihnen erinnern sich an die Geschichte von Josua? Er war – wie die meisten von uns – eine schwache Führungspersönlichkeit. Mose, der große Anführer, ist von der Bildfläche verschwunden; und unserem Freund Josua wurde die große Verantwortung übertragen, das zu vollenden, was eigentlich Mose aufgetragen worden war. Konkret: das Volk Gottes in das verheißene Land zu führen.
Als Vorbereitung für diesen Tag verbrachte Josua die meiste Zeit als Diener mit Mose im Zelt. Auch hatte er gelernt, in der Gegenwart Gottes zu verweilen. Es ist interessant: Gott braucht Ihre Fähigkeiten nicht, um Seine Absichten in Ihrem Leben zustande zu bringen.
Bitte denken Sie daran: Gott braucht nicht Ihre Fähigkeiten, um Seine Absichten in Ihrem Leben zustande zu bringen. Aber Er will Sie in Seiner Gegenwart! Wenn Sie nicht in Seiner Gegenwart leben, werden Sie es nicht schaffen.
Der Herr möchte unsere Gemeinschaft mit Ihm mehr als unsere Werke für Ihn. Gott braucht unsere Werke nicht, Er schafft es auch ohne uns. Er liebt uns aber so sehr, dass Er uns in Seiner Gegenwart will. Und dann gibt Er uns das Vorrecht, mit Ihm zusammenzuarbeiten.
Er braucht Sie in Seiner Gegenwart, und Er braucht mich in Seiner Gegenwart. Sonst wird sich alles, was wir tun, in Asche verwandeln – und wir wundern uns, warum nie etwas richtig herauskommt. Lassen Sie uns also das Fundament richtig legen, halten wir uns im Zelt der Begegnung auf! Lassen Sie uns so oft wie möglich dort verweilen!
Wir haben also diesen jungen Leiter mit dem Namen Josua. Er kommt auf die Bühne der Geschichte und hat die unglaubliche Verantwortung inne, Millionen von Menschen in das Land Kanaan zu führen. Was für eine Aufgabe! Stellen Sie sich vor: eine Million Menschen – dies kann ganz schön Angst machen! Josua begibt sich zum Jordan gegenüber von Jericho, um das Volk in das Land der Verheißung führen. In seinem Kopf sind all diese wunderbaren Geschichten der Wüstenwanderung. Und er erinnert sich an all das, was Gott getan hat im Wissen, dass Gott mit ihnen ist.
Er ist gewiss, dass derselbe Gott, der Mose berufen hat, nun in seinem eigenen Leben wirkt. So handelt er also nun nach bestem Wissen und Gewissen. Bevor er sich aufmacht in dieses große Abenteuer, geht er an einen ruhigen Ort des Gebetes.
Dort vor den Toren Jerichos trifft er sich mit dem Gott der Bibel. Er begegnet dem Engel Gottes, dem Engel des Herrn, dem Herrn der Heerscharen. Sehr tröstlich, dass diese Engelsarmee plötzlich mit ihrem Oberhaupt erscheint. Josua muss sich grossartig gefühlt haben. „Schaut, wer an meiner Seite ist”, muss er gedacht haben. „Wir werden Hackfleisch aus den Menschen machen, die in Jericho leben. Was für ein Segen.“ Bevor er jedoch seine Freude zum Ausdruck bringen konnte, sagte er zum Engel: „Wie toll, dass du gekommen bist. Auf wessen Seite bist du?“ Er dachte sich, natürlich auf meiner.
13 Und es geschah, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah: und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, und sein Schwert war gezückt in seiner Hand. Josua ging auf ihn zu und sagte zu ihm: Gehörst du zu uns oder zu unseren Feinden? (Josua 5,13)
Der Herr hatte sie weit geführt und hatte wunderbare Dinge getan. Es war Er, der ihnen gesagt hatte, sie sollten hinübergehen und ihre Feinde zerstören. Auf die Frage von Josua entgegnete der Engel des Herrn folgendes:
…14 Nein, sondern ich bin der Oberste des Heeres des Herrn; (gerade) jetzt bin ich gekommen. Da fiel Josua auf sein Gesicht zur Erde und huldigte ihm und sagte zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht? 15 Da sprach der Oberste des Heeres des Herrn zu Josua: Zieh deine Schuhe von deinen Füssen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! (Josua 5,14-15)
Und Josua tat genau das. Es ist ziemlich unglaublich. Warum sagte Gott das zu ihm? Sehen Sie, in unseren Füssen da liegt Kraft. Wenn Sie Jesus in Offenbarung 1 betrachten, sind seine Füße aus glänzendem Erz, was versinnbildlicht, dass Er derjenige ist, der richten wird. In den Füßen liegt Macht. Sehen Sie sich die großen Armeen an, wie diese in ihren Kampfstiefeln vorbeimarschieren und jenen Angst einflößen die ihnen zusehen. Schuhe sind ein Symbol für Macht und Fähigkeit, ein Symbol für Stärke und Stolz; sie können, wenn es um Menschen geht, auch ein Symbol für Fleischlichkeit sein.
Gott kommt auf Josua zu und sagt: „Wenn du nicht deine Schuhe ausziehst, bin ich nicht für dich.“ Mit anderen Worten: „Wenn du in dieses Land hineingehen und darin wohnen willst, solltest du besser deine Schuhe ausziehen; denn wenn du deine Schuhe anlässt, wird es dir nie gelingen.
So ziehe deine Schuhe aus und demütige dich vor dem Gott der Geschichte und erkenne an, dass deine Kraft nicht in dir selbst liegt, Josua, sondern in deinem demütigen, heiligen Wandel mit Gott.“ Das hat nichts zu tun mit Leistung, hat aber alles zu tun mit Haltung. Dann muss Josua seine Schuhe ausziehen; denn nur in diesem Zustand wird Gott mit ihm ins Land hineingehen.
Das Problem bei Israel war, dass es in seiner Geschichte die Schuhe immer wieder anzog. Es vergaß diese kleine Geschichte darüber, was einer seiner großen Anführer, der Nachfolger Moses, zu lernen hatte und auch gelernt hat. Vom Natürlichen her war Josua ein bemerkenswerter Mann von großer Statur. Sein Name klang ähnlich wie Jesu Name und bedeutet der Befreier oder Retter. Seine Größe rührte jedoch von seinem demütigen Wandel mit Gott her.
Im Wesentlichen sagt Gott zu Israel: „Solange ihr eure Schuhe ausgezogen habt, könnt ihr hier hinübergehen und könnt ihr hier wohnen – und ich, der Hauptmann der Heerscharen des Herrn, werde euch verteidigen. Zieht ihr allerdings eure Schuhe an, so bin ich euer Feind.“
Jedes Kind Gottes wird daraus bestimmt eine Lektion lernen. Er verlangt von uns, dass wir ein Leben führen in Busse und Demut, ein Leben, in welchem wir fortwährend anerkennen, dass Er ein wunderbarer Gott ist, und wir gar nichts sind, errettet einzig aus Seiner Gnade. Wenn wir in unserem Leben unsere Schuhe ausgezogen lassen und in Demut mit Ihm gehen, wird Er jede gute Sache zustande bringen, die Er uns verheißen hat.
Jedes gute Ding, das Gott dem Volk Israel verheißen hatte, befand sich dort drüben auf der anderen Seite des Flusses – unter der Voraussetzung, dass sie die Schuhe ausgezogen ließen. Das ist also das Prinzip der Gerechtigkeit. Solange Israel treu ist zu seinem Gott, wird es das Recht haben, in dem Land zu leben. Es hat das Recht, in den Verheißungen zu leben. Solange wir Gott treu sind, haben wir das Recht, alle Seine Verheißungen für uns in Anspruch zu nehmen; denn sie sind das Ja und Amen in Jesus.
Es ist also Israels versöhnte Beziehung mit Gott, die ihnen das Privileg erteilt, im Land leben zu können, das ihnen verheißen wurde. Schauen wir in Hesekiel 36 nach.
24 Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen. 25 Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von all eure Unreinheiten und von all euren Götzen werde ich euch reinigen. 26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. 27 Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut. 28 Und ihr werdet in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mir zum Volk, und ich, ich, werde euch zum Gott sein. (Hesekiel 36,24-28)
Israel wird in Sicherheit im Land leben, wenn es physisch und geistlich wiederhergestellt ist. Das ist das Gerechtigkeitsprinzip. Für uns ist es wichtig, dies zu verstehen.
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