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Das Neue Testament bestätigt das Konzept des Königreiches im Alten Testament. Die Worte Jesu, wie er seine Generation für ihren Abfall und Unglauben tadelt, bekräftigen immer wieder das Kommen eines Königreiches, das von Jerusalem aus die ganze Erde regieren wird. Wir sehen das in der Apostelgeschichte:
6 Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?” (Apostelgeschichte 1,6)
Die Jünger wussten, dass er von ihnen genommen, in den Himmel auffahren und zur rechten Hand Gottes sitzen würde, und so stellten sie ihm die Frage, die ihnen auf der Seele brannte: „Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel?“ Er antwortete:
7 …„Es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat; 8 Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“ (Apostelgeschichte 1,7-8)
Jesus verneint nicht, dass das Königreich an Israel zurückgegeben werden wird. Er sagt nur, dass es nicht ihre Sache ist, zu wissen wann es geschehen wird. Das Neue Testament bestätigt hier ausdrücklich das Konzept des kommenden Königreiches.
Zusätzlich kennen wir die Episode in Matthäus 23, wo Jesus über Jerusalem weint und die Stadt mit dem Volk gleichsetzt. Es ist ganz klar, dass er hier, wenn er über Jerusalem spricht, über das jüdische Volk spricht.
37 „Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind ! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt! 38 Siehe, euer Haus soll euch wüst gelassen werden. 39 Denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 23,37-39)
Er sagt, dass Jerusalem, hier gleichbedeutend mit dem jüdischen Volk, ihn wieder einladen muss, um ihn nochmals zu sehen. Der Umstand, dass er zu Jerusalem als Person spricht, bedeutet dass er zum Volk Israel spricht. Dabei wird klar, dass sie zu diesem Zeitpunkt in ihrem Land sein müssen, um ihn wieder dahin einladen zu können. Daher prophezeit Jesus die Wiederherstellung des jüdischen Volkes in ihrem historischen Heimatland, damit er kommen und sein Königreich aufrichten kann.
Das ist sehr wichtig, denn derselbe Jesus spricht in anderen Absätzen der Evangelien (Matthäus 24, Markus 13 und Lukas 21) über die Vertreibung des jüdischen Volkes an die vier Enden der Erde.
In diesem Zusammenhang ist Lukas 21 sehr interessant, weil der Herr Jesus die ganze jüdische Geschichte erwähnt. Ich brauche Ihnen nicht zu erklären, dass das 21. Kapitel des Lukasevangeliums ein Endzeitkapitel ist. Er spricht darin über die Zeichen, die kurz vor seinem Kommen geschehen werden. Dieses Kapitel wird – wie ich gerade erwähnt habe – in Matthäus 24 und Markus 13 wiederholt.
In Lukas 21 spricht er über die Zeichen, die seinem Kommen vorausgehen werden – die Zeichen, nach denen seine Jünger Ausschau halten sollen :
24 „und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.” (Lukas 21,24)
Hier spricht Jesus selbst über die Zerstreuung des jüdischen Volkes. Er spricht darüber, dass die Stadt Jerusalem besetzt und durch große heidnische Nationen unterdrückt wird. Wir, die wir zurückblicken, können jetzt sehen, dass alles so passierte, wie er es voraussagte. Jesus war ein wirklicher Prophet.
Im gleichen Absatz spricht er jedoch ganz klar über das Ende der heidnischen Herrschaft über Jerusalem, was nur die Wiederherstellung des jüdischen Volkes in der Stadt bedeuten kann. Das ist eines der großen Ereignisse, das sich in der Endzeit erfüllen musste.
Es ist eine bemerkenswerte Prophetie, weil wir ihre Erfüllung in unserer Zeit sehen. Wir können unsere Bibeln öffnen, auf die Stadt Jerusalem schauen und sehen, dass das jüdische Volk dorthin zurückgekehrt ist. Es regiert jetzt hier, das erste Mal seit über 2.000 Jahren.
Eine kleine Nebenbemerkung hier – die „Zeit der Heiden“ in diesem Vers ist anders zu verstehen als das, was Paulus in Römer 11,25 die „Fülle der Heiden“ nannte. Die Fülle der Heiden bedeutet die Anzahl der Heiden in allen Nationen, die Jesus Christus als ihren Herrn und Retter anerkennen werden.
Die Zeit der Heiden in Lukas 21,24 hat mit der Herrschaft der heidnischen Nationen über Israel zu tun. Der Prophet Daniel schildert diesen Umstand ganz detailliert.
Jesus stellt ganz klar in Lukas 21,24 fest, dass es eine Zeit geben wird, wo die Heiden nicht mehr in Jerusalem herrschen werden, weil Israel in ihr ursprüngliches Heimatland zurückgekehrt ist. Diese Rückkehr ist eine Vorbereitung für das Kommen seines Königreiches. Es ist sehr wichtig, dass wir das verstehen.
Die Ereignisse, die die Vollendung der Geschichte begleiten, müssen immer im Zusammenhang mit der Wiederherstellung der jüdischen Nation gesehen werden. Zu dieser Erkenntnis kommen wir durch diese Feststellungen von Jesus.
In Matthäus 19, zum Beispiel, gab es eine kleine Debatte zwischen den Jüngern. Sie hatten alles aufgegeben, um Jesus nachzufolgen und wollten wissen, was sie dafür bekommen. Die menschliche Natur ändert sich nicht. Was bekomme ich dafür? Jesus antwortet Petrus auf sehr liebevolle Weise. Aber achten Sie auf seine Sprache:
27 Da fing Petrus an und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt; was wird uns dafür gegeben? 28 Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn sitzen wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit, auch sitzen auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels. (Matthäus 19,27-28)
Hier haben wir also wieder dieses bemerkenswerte Bild eines jüdischen Königreiches und eines jüdischen Königs, der auf seinem Thron sitzt.
Er gebraucht das Wort Wiedergeburt, das besagt, dass etwas verbessert wird. Daher ist es ganz klar, dass er über diese Welt spricht. Er spricht nicht über den ewigen Status des Neuen Jerusalems, dessen Bild wir am Ende der Offenbarung sehen. Diese perfekte ewige „Welt“ braucht keine Verbesserung!
Er spricht über diese Erde, die wiedergeboren oder verbessert wird, wenn er wiederkommt. Die Bibel zeigt uns ein wunderbares Bild von dieser Wiedergeburt, denn es spricht davon, dass sogar die Ordnung der Natur, einschließlich des Königreiches der Tiere, im messianischen Zeitalter wiederhergestellt wird. Löwen werden keine Fleischfresser mehr sein und der Löwe und das Lamm werden zusammen liegen. Es wird eine erkennbare Veränderung im Königreich der Natur geben (Jesaja 11,6-9).
Im Brief an die Römer spricht der Apostel Paulus ebenfalls über diese Wiederherstellung der Erde. Die Erde seufzt und stöhnt, weil sie sich danach sehnt, von der gegenwärtigen Vergänglichkeit in die herrliche Freiheit der Kinder Gottes zu kommen. Mit anderen Worten, wenn die Kinder Gottes in diesem messianischen Zeitalter in aller Vollkommenheit in der Gegenwart Gottes auferstehen werden, dann wird die Erde selbst auferstehen. Sie wird durch eine Metamorphose gehen. Sie wird wiederhergestellt und erneuert.
Wenn wir jetzt schon denken, dass die Erde schön ist – mit allen natürlichen Bergen und Tälern – dann ist dies nichts im Vergleich dazu, wie sie aussehen wird, wenn Jesus seine Füße auf den Ölberg setzen wird. Die Welt wird einer Metamorphose unterzogen werden.
18 Denn ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. 19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. 20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet. (Römer 8,18-22)
Dies lehrt uns ganz deutlich, dass ein Königreich kommen wird, dass die gegenwärtige Schöpfung erneuert und dass es ein Königreich des Sohnes David geben wird, das er von Jerusalem aus regiert. Das Neue Testament bestätigt dieses Konzept sehr deutlich. Die Einzelheiten, die mit der Vollendung der Zeiten zu tun haben – die die Vorläufer für diesen unglaublichen Tag sein werden – haben alle mit der Rückführung einer wiederhergestellten jüdischen Nation zu tun. Sie werden diejenigen sein, die den König einladen wiederzukommen, und sie werden ihn nicht sehen, solange sie dies nicht tun.
39 „denn ich sage euch: Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“ (Matthäus 23,39)
Wenn er zu Jerusalem wie zu einer Person spricht, die, wie wir gesehen haben, das jüdischen Volk darstellt, sagt er, dass am Ende der Zeit ein Tag kommen wird, an dem sie ihn zurückholen werden. Und wieder stelle ich fest, dass - bevor dies geschehen kann – eine wiederhergestellte jüdische Präsenz in Jerusalem notwendig ist.
Das Neue Testament bekräftigt das Konzept des Alten Testaments für ein kommendes Königreich. Es ist wunderbar zu wissen, dass die Schöpfung, mit der wir jeden Tag zu tun haben und an der wir uns erfreuen – die Bäume, Tiere und Vögel, usw. erneuert werden wird. Im Licht der globalen Erwärmung und dem menschlichen Raubbau an der Umwelt, ist dies sehr ermutigend.
Die Bibel sagt, dass die Welt erneuert wird. Die Schöpfung wird einen Klimawandel erfahren, den wir uns überhaupt nicht vorstellen können. Es wird eine außergewöhnliche Zeit sein… und das Konzept des Alten Testamentes, dass der Sohn Davids buchstäblich als König auf dem Thron sitzen wird, wird durch die Schriften des Neuen Bundes bestätigt. All das ist mit einer jüdischen Nation, die im Land ihrer Vorväter wiederhergestellt wurde, verbunden.
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