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Das Laubhüttenfest – Das Königreich Gottes feiern

Das Laubhüttenfest – Das Königreich Gottes feiern

Malcolm Hedding
Abbildung einer Nachbildung der Bundeslade

Das Laubhüttenfest proklamiert den Sieg und Triumph Gottes über alles Böse jetzt und auch in der Zukunft. Es ist sowohl auf das Gegenwärtige als auch auf das Kommende gerichtet.

Das Königreich Gottes ist eine wunderbare Sache. Wir könnten stundenlang über das Königreich Gottes sprechen, denn das Königreich Gottes beinhaltet mehr als nur eine Sache. Für viele Menschen liegt das Kommen des Königreiches Gottes in der Zukunft, und das ist auch wahr. In der Zukunft wird es sich sichtbarer und dramatischer manifestieren. So ist es.

Aber, das Königreich Gottes ist auch jetzt schon hier. Als die Pharisäer Jesus über das Kommen des Königreiches Gottes fragten, sagte er ihnen, dass das Königreich Gottes nicht nur mit Zeichen kommen werde, die man sieht, sondern dass das Königreich Gottes in uns und dadurch auch um uns ist (Lukas 17:20-21). (Im Griechischen heißt es, das Königreich wird „in dir“ sein und daraus folgend „in deiner Mitte“.) Er sagte, dass das Königreich Gottes „in uns“ und dadurch auch „um uns herum“ sei, so als ob das, was in uns ist, ständig überfließt. Wir müssen uns immer wieder selber fragen, ob sich das Königreich Gottes so in uns festgesetzt hat, dass es auf die Menschen rund um uns überfließt?

Stellen Sie sich nur einmal vor, was passieren würde, wenn die Gemeinde diese Botschaft der Laubhütte erkennen würde. Stellen Sie sich das einmal vor! Manchmal denke ich, wir leben auf einer geistlichen Ebene, die weit unter Gottes Plan und seinen Wünschen für uns ist.

Gott hat ein verheißenes Land. Das einzige, das uns vom Einzug abhält, ist unser Problem: der Riese. „Ich kann das nicht tun. Ich kann nicht sprechen. Ich? Nie! Niemals! Ich bin unfähig.“ Nun gut, ich habe Neuigkeiten für Sie: Sie sind unfähig! Also, kommen Sie drüber hinweg!

Gott kann Sie zum Sprechen bringen und er kann Ihre Stärke sein. Ich selbst bin der lebende Beweis dafür. Ich bin ein geborener Stotterer und brachte keine zwei Worte heraus, ohne zu stottern. Ich wurde aus der Schule genommen und bekam Sprachtherapie. Während meiner Schuljahre fühlte ich mich gedemütigt durch die Unfähigkeit zu kommunizieren. Der Sprachtherapeut kam in die Klasse und fragte nach Malcolm Hedding. Ich musste aufstehen und aus der Klasse gehen, denn ich war der kleine Junge, der nicht sprechen konnte.

Dann begegnete ich Jesus mit 14 Jahren. Ich will nicht die ganze Geschichte erzählen, aber es war einfach wunderbar. Ich begegnete ihm zu Hause im Garten, als ich die Bibel öffnete und den Vers las: „Und die Unvorsichtigen werden Klugheit lernen, und die Zunge der Stammelnden wird fließend und klar reden.“ (Jesaja 32,4).

Damals wusste ich noch nicht sehr viel über die Bibel. Ich hatte keine Ahnung, ob sich das erste Buch Mose im Neuen oder im Alten Testament befand - und doch öffnete ich die Bibel bei dem einzigen Vers, der über das Stottern spricht. Jesus sagte zu mir: „Jetzt komme ich in dein Leben, ich werde diesen Riesen wegnehmen, und du wirst für mich sprechen“. Kommen Sie darüber hinweg, was immer es ist. Ihre Kraft kommt nicht aus Ihnen selbst. Vertrauen Sie Gott! Steigen Sie heraus aus dem Boot! Finden Sie heraus, dass Sie auf dem Wasser gehen können. Sehen Sie Ihrem Riesen ins Gesicht. Begrenzen Sie Gott nicht! Das ist die Botschaft der Laubhütte für Israel und für uns – die Lektion, die wir aus der Wüstenwanderung lernen.

Gott fragt: „Was ist Dein Problem? Aha, da gibt es Riesen? Ich wusste das! Wer ernährte Dich? Wer kleidete Dich? Wer sorgte für Dich? Du denkst, ich kann keinen Riesen bezwingen?“

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