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Das Laubhüttenfest – Freude über das Gesetz

Das Laubhüttenfest - Freude über das Gesetz

Malcolm Hedding
Ein Richterhammer auf aufgeschlagenen Büchern

Der letzte Tag oder der achte Tag des Laubhüttenfestes wird bestimmt durch die Vollendung der jährlichen Lesung der fünf Bücher Mose. Wenn Sie nach Israel kommen und das Laubhüttenfest feiern, werden Sie sehen, dass am großen und letzten Tag des Festes überall in der Stadt Gruppen von Juden aus den Synagogen auf die Straßen herausströmen. Sie halten die Torah hoch und tanzen vor Freude in den Straßen. Es ist ein wunderbarer Anblick!

Die Wahrheit ist: Das Gesetz Gottes triumphiert über das Böse. Das ist die Wahrheit. Es triumphiert über das Böse, es triumphiert über die Welt, und es wohnt in unseren Herzen. Dies ist Anlass zu großer Freude! Das Interessante am Wort Gottes ist, dass Jesus starb, so dass dieses kostbare moralische Gesetz in unsere Herzen gepflanzt werden konnte – so dass wir es als Prinzip spontan und freudig ausleben können. Als Folge wollen wir nicht mehr lügen, und wenn wir einen Fehler machen, sündigen und lügen, so sagt etwas in uns: „Du musst darüber Buße tun“. Sie fühlen sich deshalb schlecht, nicht wahr?

Haben Sie es schon einmal erlebt, wenn Sie gesündigt haben? Da ist etwas in dir, das sagt: „Hey! Du solltest das nicht getan haben. Du musst darüber Buße tun.“

Das ist das Prinzip des Gesetzes in Ihrem Leben. Darum ist es so faszinierend zu erkennen, dass die Bibel sagt, dass das Wesen des Neuen Bundes darin besteht, dass Gott sein Moralgesetz in unsere Herzen legt. Jeremia 31 und Römer 8 sind wichtige Passagen, die das Erlösungswerk Jesu total würdigen.

31 „Siehe es kommt die Zeit“, spricht der Herr, „da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen. 32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen. Ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr Herr war“, spricht der Herr, 33 „sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit“, spricht der Herr: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. 34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: ‚Erkenne den Herrn’, sondern sie sollen mich alle erkennen, beide klein und groß, spricht der Herr, denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.“ (Jeremia 31,31-34)

Hier sagt er, dass es einen inneren Lehrer geben wird, der über unsere Herzen regiert. Ich bin sicher, dass der Apostel Johannes sich auf diese Stelle bezogen hat, als er in 1. Johannes sagt, du wirst keinen Lehrer mehr brauchen. Wenn er dies schreibt, so steht dies nicht im Widerspruch zum Wort Gottes. Du brauchst Lehrer im Leib Christi. (Epheser 4,11).

Er will damit sagen, dass Sie in Ihrem persönlichen Leben mit Gott keinen Pastor an Ihrer Seite brauchen, der Ihnen jeden Tag von neuem sagt: „Die Bibel sagt, dass wir nicht lügen, betrügen, Ehebruch begehen, begehren, zornig werden oder uns mit okkulten Dingen befassen sollen.“ Das brauchen Sie nicht mehr, denn wenn das Gesetz in Ihr Herz kommt, wird es Ihr natürlicher Lehrmeister. Dies ist die Kraft des Neuen Bundes.

Wenn Sie jeden Tag mit Jesus gehen, braucht Sie keiner mehr zu lehren. Sie wissen, was es bedeutet, den Herrn zu kennen. Es ist wunderbar, nicht wahr? Und dieses Gesetz hat sich personifiziert in der Person Jesu. Die Kernaussage des Neuen Bundes, gemäß Jeremia 31, ist das Prinzip, dass das Gesetz in die menschlichen Herzen kommt, weil Jesus für uns gestorben, begraben und auferstanden ist. Wir sprechen hier über das Moralgesetz, allgemein bekannt als die 10 Gebote, nicht über die rituellen Gesetze.

Lassen Sie uns Römer 8 ansehen: 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott: Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen und verdammte die Sünde im Fleisch. 4 Damit die Gerechtigkeit vom Gesetz gefordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleisch leben, sondern nach dem Geist. (Römer 8,3-4)

Mit anderen Worten, wir waren total unfähig das Gesetz zu halten. Es war nichts falsch mit dem Moralgesetz, das Problem waren wir – unser Fleisch, unsere fleischliche Natur. Deshalb kam Jesus, um die rechtlichen Ansprüche des Gesetzes in uns zu erfüllen. Hallelujah! Jetzt kann ich mich freuen! Am achten Tag des Festes kann ich tanzen vor Freude! Das Fest erinnert mich an diese unglaubliche Wahrheit. In der Bibel bedeutet die Zahl Acht Auferstehung. Der erste Tag der Woche, Sonntag, ist der achte Tag. Nur Gottes Auferstehungskraft im Messias kann unser Leben umwandeln, uns Freude geben und uns fähig machen, den Charakter Gottes widerzuspiegeln.

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