MENÜ

Ganz Israel wurde angewiesen, vier Gewächsarten zu sammeln. Das Volk musste vier verschiedenen Arten von beblätterten Zweigen sammeln und sie zusammenbinden. Diese vier Arten waren Bachweide, Dattelpalme, Myrrhe und Etrog. Man sagt, dass diese Zweige die vier Menschentypen darstellen, die es auf der Welt gibt. Was sind diese Menschentypen?
Zuerst jene, die rechtschaffene Frucht bringen, aber keinen entsprechenden Wohlgeruch haben. Das heißt, sie sind aktiv und aufgabenorientiert, aber es ist schwierig, mit ihnen auszukommen.
Dann gibt es jene, die Frucht bringen, aktiv sind UND deren Leben einen süßen Wohlgeruch verbreitet. So sollte es sein. Lassen Sie so aktiv sein, dass wir dadurch unsere Mitmenschen segnen.
Drittens gibt es jene, die einen süßen Wohlgeruch verströmen, aber keine Frucht. Das heißt, sie sind sehr süß und lieblich, aber man kann sie nie dazu bewegen, irgendetwas zu tun.
Und dann gibt es jene, die weder Frucht noch Wohlgeruch haben. Menschen, die noch nie von der Gnade Gottes berührt worden sind.
Was ist die Bedeutung dieser verschiedenen Arten? Sie zeigen uns, dass Gott sich um alle Arten von Menschen sorgt, weil beim Laubhüttenfest diese vier Arten (Zweige) in alle vier Himmelsrichtungen geschwungen werden, und damit Gottes Fürsorge und Liebe für alle Völker demonstrieren.
Seine Botschaft und sein Königreich beginnen mit Israel, aber sie beeinflussen die ganze Welt. Das Laubhüttenfest bestätigt dies durch die Symbolik dieser vier Arten. Wenn die Juden diese Zweige emporheben und in die vier Himmelrichtungen schwingen, demonstrieren sie damit Gottes spezielle Fürsorge für jeden Menschen.
Dies ist ein sehr wichtiges Prinzip, denn es sagt mir, dass wir als Gemeinde Gottes anderen Menschen mit Liebe und Fürsorge begegnen sollen. Das ist eine Herausforderung. Unser Dienst sollte den Menschen vermitteln: „Du weißt, wir sorgen uns um dich … es geht uns nicht darum, dich in unsere Gemeinde zu bekommen, um die Mitgliederzahl zu erhöhen, oder dass du dich unserer Gruppe anschließt, so dass sie größer und besser wird.“
Das Laubhüttenfest erinnert uns daran, dass Menschen wichtig sind, und unsere Evangelisation sollte sensibel und fürsorglich sein. Wenn Menschen spüren, dass man sich um sie kümmert, fühlen sie sich geliebt und zu der Botschaft hingezogen.
Deshalb repräsentieren die vier Arten den Plan Gottes, Israel als Werkzeug zu verwenden, um die Welt zu erreichen. Der Fokus liegt nicht nur auf Israel, sondern auf der ganzen Welt. Dies ist – wie wir gesehen haben – ganz sicher der Hauptgrund, warum Gott Israel durch den großen Patriarchen Abraham in Existenz gerufen hat, als Gott zu ihm sagte: „In dir werden alle Familien der Welt gesegnet werden.“ Israel, du existierst nicht zum Selbstzweck, sondern du bist das Mittel zum Zweck!
Es geht schlussendlich um die Nationen. Du (Israel) bist das Mittel, das Werkzeug zum Zweck. Das Laubhüttenfest erinnert uns daran. Darum sagt uns Sacharja 14, dass am Ende alle Nationen das Laubhüttenfest unter der Herrschaft des Messias feiern sollen und werden.
16 Und alle, die übriggeblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten. 17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht herauf- ziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über das wird’s nicht regnen. 18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der Herr alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten. (Sacharja 14,16-18)
Das wird im messianischen Zeitalter geschehen. So sehen wir auch hier, dass dieses Bild (oder die Lehre des Laubhüttenfestes) mit allen anderen Passagen des Wortes Gottes übereinstimmt, sogar mit Jesus. Nationen, die sich in den kommenden Zeiten weigern, das Fest zu feiern, werden keinen Regen haben. Es geht auch hier um unser Versorgungssystem und um einen nicht begrenzbaren Gott, der alles tun kann. Es bedeutet, dass wir zu ihm kommen und unser Leben mit seiner Liebe und seinem Wasser durchdringen lassen, und dass wir jeden Tag von einer Quelle trinken, die niemals austrocknet.
Teile diesen Beitrag:
Der Adar ist der zwölfte und letzte Monat des hebräischen Kalenders. In einem Schaltjahr wird ein Adar II (Adar Bet) hinzugefügt – der einzige Monat, der zweimal vorkommen kann.
Der Adar ist der zwölfte und letzte Monat des hebräischen Kalenders. In einem Schaltjahr wird ein Adar I...
Schwat ist der elfte Monat des hebräischen Kalenders. Im Land Israel ist der Schwat der Monat, in dem der Winter dem Frühling weicht.
Schwat ist der elfte Monat des heb...
Der Tewet ist der zehnte Monat im hebräischen Kalender. Das hebräische Wort teilt sich die Wurzel mit dem Wort „tow“, was „gut“ bedeutet.
Der Tewet ist der zehnte Monat im hebräischen Kalender. Das hebräische Wort teilt sich die Wurzel mit de...
Der Kislew ist der neunte Monat, gerechnet ab dem Nisan, und fällt in die dunkelste Zeit des Jahres (auf der Nordhalbkugel): Die Nächte werden länger, das Licht wird immer weniger – ein Prozess, der in der Wintersonnenwende am 21. Dezember seinen Höhepunkt erreicht.
Der Kislew ist der neunte Monat, gerechnet ab dem Nisan, und fällt in die dunkelste Zeit des Jahres (auf...
Cheschwan, auch Mar Cheschwan genannt, ist der achte Monat im hebräischen Kalender beziehungsweise der zweite Monat ab Rosch ha-Schana.
Cheschwan, auch Mar Cheschwan genannt, ist der achte Monat im hebräischen Kalender beziehungsweise der z...
Mit dem Monat Tischri treten wir in den Monat der Feste ein. Er beginnt mit einem besonderen Rosch Chodesch, nämlich Rosch HaSchana, gefolgt von den zehn Tagen der Ehrfurcht, Jom Kippur, Sukkot und Simchat Tora.
Mit dem Monat Tischri treten wir in den Monat der Feste ein. Er beginnt mit einem besonderen Rosch Chode...
Der Elul ist der sechste Monat, gerechnet ab Nisan, und der letzte Monat vor Tischri, dem Monat der Hohen Feiertage: Rosch ha-Schana, Jom Kippur und Sukkot.
Der Elul ist der sechste Monat, gerechnet ab Nisan, und der letzte Monat vor Tischri, dem Monat der Hohe...
Der Aw ist der fünfte Monat des hebräischen Kalenders. Er gilt als der tragischste Monat in der jüdischen Geschichte. Am neunten Aw wurden sowohl der Erste als auch der Zweite Tempel in Jerusalem zerstört.
Der Aw ist der fünfte Monat des hebräischen Kalenders. Er gilt als der tragischste Monat in der jüdische...
Der Tammus ist der vierte Monat im hebräischen Kalender. Mit ihm beginnt der lange, heiße Sommer in Israel – eine Zeit, die sich über die folgenden Monate Aw und Elul erstreckt.
Der Tammus ist der vierte Monat im hebräischen Kalender. Mit ihm beginnt der lange, heiße Sommer in Isra...
Der Monat Siwan ist der dritte Monat im hebräischen Kalender. Der Name „Siwan“ ist babylonischen Ursprungs und wird gewöhnlich als „Zeit der Ernte“ verstanden.
Der Monat Siwan ist der dritte Monat im hebräischen Kalender. Der Name „Siwan“ ist babylonischen Ursprun...