MENÜ

Die großen Themen der Bibel sind der Fall und die sündige Natur der Menschheit – und wie Gott durch Jesus, den Erlöser, für Wiedergutmachung und Versöhnung sorgt. Die Sünde hat uns von Gott getrennt, doch Gottes Geschenk, der von den Toten auferstandene Herr Jesus, hat uns wieder zu Ihm zurückgebracht.
Der Zweck der Tieropfer und der Gottesdienstordnungen in der Stiftshütte in der Wüste und später im Tempel in Jerusalem war folgender: Sie sollten den Israeliten einen Ausweg vor dem Zorn Gottes wegen ihrer Sünden bieten, so dass Er sie wieder schützen, segnen und bewahren konnte.
Wieder und wieder wurden das menschliche Versagen, die Unzulänglichkeiten und Sünden der Israeliten auf unschuldige Tiere übertragen, um das menschliche Leben zu retten. Der schuldige Mensch musste dem Priester ein unschuldiges Tier bringen, der das Tier dann schlachtete und den Menschen gehen ließ. Die Strafe für die Sünde, der Tod, wurde so von dem schuldigen Menschen hinweg genommen und auf das unschuldige Tier übertragen. Letzteres musste nach dem Willen Gottes die Konsequenzen dafür tragen, dass Menschen das heilige Gesetz Gottes brachen.
Das Blut der unschuldigen Tiere bedeckte ständig den Altar, denn der Herr hatte gesagt: „Die Seele des Fleisches ist im Blut, und ich selbst habe es euch auf den Altar gegeben, Sühnung für eure Seelen zu erwirken. Denn das Blut ist es, das Sühnung tut durch die Seele in ihm“. (3. Mose 17,11)
Gott hatte die Menschen eindringlich gewarnt: „Wenn ihr sündigt, werdet ihr sterben müssen.” Die Menschen sündigten trotzdem, und der Tod musste als Folge kommen – doch es war der Tod eines unschuldigen Tieres, dessen Blut anstelle des Blutes des schuldigen Menschen vergossen wurde. Wenn Gott das Blut sah, war es für ihn das Zeichen, dass seine gerechten Bedingungen erfüllt wurden, der Gerechtigkeit wurde Genüge getan und der Preis für die Sünden der Menschen wurde bezahlt. Gott war nun frei und gerecht darin, dass Er seine Segnungen und seinen Schutz seinen so Gerechtfertigten zukommen ließ!
Der Zweck des Tempeldienstes und des ständigen Lesens der Heiligen Schriften bestand darin, die Erwartungshaltung in den Herzen der Israeliten anzufachen, die sich auf das kommende ultimative Opfer richtete. Dieses letztgültige Opfer würde mehr sein, als die Bedeckung ihrer Sünden durch das Blut, mehr als eine Erinnerung an ihre Sünden – es würde ihre Sünden wegnehmen. Es würde ihr Sündenbewusstsein verwandeln in Gerechtigkeit! (Psalm 40, 6-8; Hebräer 10, 1-22
Dieses ultimative und letzte Opfer wurde zur Erfüllung aller Opferhandlungen des Gesetztes des Mose. Es war ein einmaliges Opfer, nur einmal dargebracht, auf dem heiligen Berg des Herrn in Jerusalem (Lukas 13,33)!
Das wahre Lamm Gottes würde erscheinen; sein Name: „Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens“. Er würde „Jesus“ genannt werden (Jeschuah, was „Rettung“ auf Hebräisch bedeutet), denn er würde sein Volk von ihren Sünden erretten (Jesaja 9,5 und Matthäus 1,21)! Und Jesus, unser Herr und Messias, kam tatsächlich und gab sich selbst als ultimatives Opfer für sein eigenes Volk während des Passahfestes. Er gab sein Leben nicht nur für sein eigenes Volk, sondern für die ganze Welt …
„Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt!“ (Johannes 1,29)
Der historische Auszug der Israeliten aus Ägypten ist die Geschichten in der Bibel, durch die der Gott Israels die Macht des Blutes Jesu in gleichnishafter Art beschreibt und gleichzeitig vor verhärteten Herzen verbirgt.
Jede Familie der Israeliten musste ein Lamm nehmen, ein fehlerloses Tier pro Haushalt, und es am Abend schlachten (2. Mose 12). Das vergossene Blut des unschuldigen Lammes sollte dann an beide Türpfosten und an die Oberschwelle der Häuser gestrichen werden. Denn der Herr hatte gesagt: „Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen.” (2. Mose 12,13)
Jede Familie, die im Land Ägypten lebte, sowohl die Ägypter als auch die Israeliten, stand in der Gefahr, dass der Tod in ihr Haus kommen und ihren erstgeborenen Sohn rauben würde. Das Gericht Gottes über das Land Ägypten stand kurz bevor, wegen seines Götzendienstes. Der Prophet Hesekiel berichtet, dass die Israeliten in Ägypten genau in dieselbe Versuchung und Falle des Götzendienstes geraten waren wie die Ägypter (Hesekiel 20, 7-10). Doch Gott bereitete seinem eigenen Volk einen Ausweg aus dieser Todesgefahr!
Die Todesstrafe und das Gericht Gottes konnten von ihren Familien auf ein unschuldiges Lamm übertragen werden, das für sie geschlachtet wurde. Jemand musste als Konsequenz ihrer Sünde sterben. Doch dieser jemand war nicht ein Familienmitglied, nicht der Erstgeborene, noch der Vater oder die Mutter – sondern ein männliches Lamm. Die Sünden und der Tod jeder Familie wurden auf das Lamm übertragen, und das Leben und die Unschuld des Lammes gingen auf die jeweilige Familie über. Das Lamm starb – und die Familie, einschließlich des erstgeborenen Sohnes, durfte leben!
Als der Todesengel durch Ägypten ging und das Leben der ägyptischen Familien zerstörte, zog er jedes Mal unverrichteter Dinge an den israelitischen Häusern vorüber, an deren Türen das Blut des Lammes zu sehen war. Der Tod war ja dort bereits eingetreten! Er schlug daher nicht ein zweites Mal zu, sondern die Familien waren in Sicherheit!
Nur die Israeliten waren instruiert worden, sich so zu verhalten. Die lebensrettenden Instruktionen waren durch den Mund des Mose gekommen, und sie hatten sich an das Wort Gottes gehalten – und überlebten! Die Strafe für ihren Götzendienst und weitere Sünden waren auf das Lamm gelegt worden und die Familien empfingen Vergebung, weil Blut vergossen worden war.
„Denn auch wir haben ein Passalamm, das ist Christus, der geopfert ist.“ (1. Korinther 5,7). Unser Tod und Verderben wurde am Kreuz auf ihn übertragen. Sein Leben und seine Gerechtigkeit sind durch seine Auferstehung auf uns übergegangen. Wenn wir glauben, ist sein Leben in uns. Das Leben, das wir leben, gehört ihm, und wir werden niemals sterben! (Galater 2,20, Johannes 11,26)
Die Botschaft über das Passahlamm aus dem Mund des Mose verbreitete sich unter den Hunderttausenden Israeliten in zwei Wochen. Die Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus, der am Kreuz als unser Passahlamm gestorben ist, erreichte Millionen von Menschen in aller Herren Länder in zweitausend Jahren!
Die Wahrheit über seinen Tod, sein Begräbnis und seine Auferstehung ist unter den Nationen verkündigt und geglaubt worden! Wer ihm glaubt und dieses lebensrettende Wissen befolgt, das aus dem Munde Jeus kam, wird vor dem ewigen Tod, der Hölle und Zerstörung errettet! Jesus sagt: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und ich werde ihn am Jüngsten Tage auferwecken.“ (Johannes 6,54)
Es gibt einen großen Retter und Erlöser, einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den Mensch Jesus Christus! Er hält Leben, Schutz und Segen für Ihre ganze Familie bereit – in seinem Blut!
Rev. Juha Ketola ist ordinierter Pastor. Er dient als Internationaler Direktor der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem.
Teile diesen Beitrag:
Nur wenige Tage, bevor die Juden in Israel das Purimfest feiern sollten, entbrannte der Krieg mit dem radikalen iranischen Regime. Die Purim-Geschichte der Bibel hat eine kraftvolle Botschaft für unsere eigene Zeit.
Nur wenige Tage, bevor die Juden in Israel das Purimfest feiern sollten, entbrannte der Krieg mit dem ra...
Die Geschichte von Israels Geburt als Nation beginnt nicht mit Triumph, sondern mit Tränen. Als die Kinder Israels in Ägypten weilten, erlebten sie die erste dokumentierte Welle organisierten Antisemitismus.
Die Geschichte von Israels Geburt als Nation beginnt nicht mit Triumph, sondern mit Tränen. Als die Kind...
Viele Christen zögern, sich mit Israel zu solidarisieren. Teils aus Angst vor Repressionen, teils aus Unsicherheit. Denn das Thema „Zionismus“ wird kontrovers diskutiert – sogar innerhalb der Kirche. Doch es ist an der Zeit, sich zu entscheiden!
Viele Christen zögern, sich mit Israel zu solidarisieren. Teils aus Angst vor Repressionen, teils aus Un...
Wie sah Apostel Paulus das Verhältnis zwischen dem Judentum des ersten Jahrhunderts und der neuen Jesusbewegung? Diese Frage gehört bis heute zu den am meisten diskutierten Aspekten der Lehre des Paulus.
Wie sah Apostel Paulus das Verhältnis zwischen dem Judentum des ersten Jahrhunderts und der neuen Jesusb...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um die prophetische Bedeutung der Feste des Herrn
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um die...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das Sukkot Fest aus der Sicht Christi
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um den Abschlusstag: Shemini Atzeret
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um den...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das Große Hoshanna: Hosha’ana Raba
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das Laubhüttenfest – Sukkot
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um das...
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um den Versöhnungstag Jom Kippur
Leseauszug aus dem Buch Gottes prophetische Feste von Jacob Keegstra. In diesem Abschnitt geht es um den...