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Image copyright © Carolyn Dyk/Wycliffe Bible Translators
Gott gibt dem Mann eine Gehilfin, die Frau
Und der HERR, Gott, sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.
– 1. Mose 2,18
Gott schuf die Frau, Eva, aus Adam
Denn Adam wurde zuerst geschaffen, danach Eva … Sie wird aber durch das Kindergebären (hindurch) gerettet werden, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligung mit Besonnenheit.
—1. Timotheus 2,13;15
Am sechsten Tag der Schöpfung schuf Gott den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden. Er sah, dass es nicht gut war, dass der Mensch allein sei. Deshalb formte Gott eine Gehilfin, die ihn ergänzen sollte. Gott hatte Adam aus dem Staub der Erde geformt, Eva jedoch schuf er sorgfältig aus lebendigem Fleisch, aus einer von Adams Rippen. Gott formte sie auf wunderbare Weise und brachte sie zu Adam – als gleichberechtigte Partnerin, als Gefährtin. Sie waren einander geistig und intellektuell ebenbürtig, jedoch mit einzigartigen Eigenschaften und Rollen.
Als Adam Eva sah, sagte er voller Staunen: „Endlich gibt es jemanden wie mich! Sie wurde aus einem Teil von mir gemacht.“ (1. Mose 2,23 Hfa) Dann gab Gott Adam und Eva ein Geschenk, das Geheimnis, eins zu werden: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und sie werden zu einem Fleisch werden.“ (1. Mose 2,24 ELB) Obwohl dieses erste Ehepaar nackt war, schämten sie sich nicht. Dies änderte sich jedoch, sobald die Sünde in die Welt kam. Gott schuf den Menschen einzigartig, ohne Sünde, mit einem freien Willen. Gott schenkt allen Menschen persönliche Freiheit, sodass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen können. Die ersten Menschen gingen mit der dazugehörigen Verantwortung schlecht um. Sie wurden versucht, und durch Ungehorsam kam die Sünde in die Welt – mit vielen Konsequenzen. Seitdem muss der Mensch arbeiten, um zu überleben.
Adam nannte seine Frau Eva. Gott hat den meisten Frauen die besondere Fähigkeit verliehen, Leben zu schenken. Der Name Eva, oder ChaVaH, חַוָּה, leitet sich vom Wort „Leben“ ab, also ChaI. Dies spiegelt sich in 1. Mose 3,20 wider: „Der Mann nannte seine Frau Eva, denn sie war die Mutter aller Lebenden.“ Gott schuf Eva aus einer Rippe Adams – aus seiner Seite –, damit sie an seiner Seite stehe und ihm eine „geeignete Gehilfin“ sei. So wie Gott uns eine Hilfe ist, kann eine Ehefrau ihrem Mann auf vielfältige Weise helfen, sodass sie gemeinsam stärker werden. Durch die Ermutigung seiner Frau und indem er Gott von ganzem Herzen sucht, kann ein Mann geistlich wachsen. Sprüche 31,11 lobt diese Art von Beziehung: „Ihr vertraut das Herz ihres Mannes, und an Ausbeute wird es ihm nicht fehlen.“
Bei einer jüdischen Hochzeit umrundet die Braut den Bräutigam siebenmal – einmal für jeden Wochentag –, um ihn vor weltlichen Versuchungen wie den Verlockungen durch Frauen, Macht und Geld zu schützen. Daher ist es wichtig, dass auch die Ehefrau Gott nahe bleibt und in Sanftmut, Liebe und Geduld für ihren Ehemann betet.
Im Hebräischen lautet das Wort für „Mann“, also eine Person, ISch, אִיש, mit den drei Buchstaben Alef, Jud, Schin. Das Wort für „Frau“ lautet ISchaH, אִשָּׁה, mit den Buchstaben Alef, Schin, He. Zwei Buchstaben sind in beiden Wörtern gleich: der Buchstabe Alef und der Buchstabe Schin. Dies weist auf die Gleichheit und zugleich die Einzigartigkeit der Menschen hin. Zu beiden wird je ein Buchstabe hinzugefügt: beim Mann der zusätzliche Buchstabe Jud und bei der Frau der Buchstabe He. Zusammen bilden diese beiden hinzugefügten Buchstaben, Jud und He, die Kurzform des Namens des ewigen Gottes. Lässt man die Buchstaben Jud und He weg, ergibt sich das Wort אֵש, ESch, was „Feuer und Leidenschaft“ bedeutet. In dem Moment, in dem ein Paar Gott in seine Beziehung einlässt, schafft er ein solides Fundament – mehr als nur Feuer und Leidenschaft.
Die drei Versuchungen, die im Paradies existierten und den Menschen in Versuchung führten, sind körperliches Verlangen (die essbare Frucht), visuelle Versuchung (die Begierde der Augen) und die intellektuelle Weisheit (der Wunsch, wie Gott zu werden). Erkennst du sie wieder? Johannes bezeichnet sie in 1. Johannes 2,16 als die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen und den Hochmut des Lebens. Wie gehst du mit diesen Versuchungen um?
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