MENÜ

Der Gesalbte
Nun weiß ich, dass der HERR seinem Gesalbten hilft/ und ihn erhört von seinem heiligen Himmel, seine rechte Hand hilft mit Macht. – Psalm 20,6 (LUT 2017)
Andreas findet den Messias
Dieser findet zuerst seinen eigenen Bruder Simon und spricht zu ihm: Wir haben den Messias gefunden – was übersetzt ist: Christus. – Johannes 1,41 (ELB)
Eine starke messianische Erwartung zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel: die Sehnsucht nach dem Einen, der die besondere Mission hat, Gottes Volk in dessen Auftrag zu führen. Die ersten jüdischen Jünger Jesu hegten diese Erwartung ganz eindeutig. Als direkte Reaktion auf seine Begegnung mit Jesus sagte Andreas zu seinem Bruder Simon in Johannes 1,41: „Wir haben den Messias gefunden.“ Auch die samaritanische Frau erwartete ihn voller Hoffnung. Bei ihrer Begegnung mit Jesus am Brunnen sagte sie in Johannes 4,25 (GNB): „Ich weiß, dass der Messias kommen wird, der Christus genannt wird. Wenn er kommt, wird er uns alles sagen.“ Diese messianische Erwartung war damals sehr lebendig – so wie sie es auch heute noch ist. Viele Juden glauben, dass der Messias noch nicht gekommen ist, während Christen sich auf seine Wiederkunft freuen. Der ehemalige Bürgermeister von Jerusalem, Teddy Kollek, sagte einmal: „Ich habe die Aufgabe, Jerusalem für das Kommen des Messias schön zu machen – ganz gleich, ob er zum ersten oder zum zweiten Mal kommt.“
Das griechische Wort für „Messias“ ist christos. In Matthäus 16,16 fragte Jesus die Jünger: „Was sagt ihr, wer ich bin?“ Simon Petrus antwortete: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“ Diese eindringlichen Worte werden als „Petrusbekenntnis“ bezeichnet. Auch Martha bekannte sich in Johannes 11,27 zu Jesus als Messias und sagte zu ihm: „Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.“ Das Wort „Christus“ kommt im Neuen Testament mehr als 500 Mal vor. Als Jesus gefangen genommen wurde, fragte ihn der Hohepriester: „Bist du der Christus, der Sohn des Hochgelobten?“ (Markus 14,61, ELB) Matthäus beginnt sein Evangelium, den Anfang des Neuen Testaments, mit den Worten: „Buch des Ursprungs Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams“, um zu betonen, dass Jesus Jude war und ein Nachkomme des Patriarchen Abraham, dass er aus königlichem Geschlecht stammte und tatsächlich der Christus war.
Das Wort „Messias“ (hebräisch: MaSchIaCh, (ָשִׁיחַ)) leitet sich vom hebräischen Verb MaSchaCh ab, das „salben“ bedeutet. Somit ist MaSchIaCh „der Gesalbte“. Das Wort „Christus“ ist die lateinische Übersetzung des griechischen Wortes christos, das ebenfalls für „der Gesalbte“ steht. Somit bedeuten sowohl „Messias“ auf Hebräisch als auch „Christus“ auf Griechisch „der Gesalbte“.
Das Alte Testament enthält mehr als 300 Verheißungen über den Gesalbten, der kommen sollte.
Hier kommen zehn Verheißungen über den Gesalbten, den Messias:
Er stammt von einem Menschen ab 1. Mose 3,15 Gal 4,4
Er stammt von Abraham ab 1. Mose 18,19 Gal 3,16
Er stammt von Isaak ab 5. Mose 18,18; Röm 9,4–5
Er stammt von Jakob ab 1. Mose 28,13; Lk 3,34
Er kommt aus Juda 1. Mose 49,10; Hebr 7,4
Er stammt aus dem Geschlecht Isais Jes 11,10 Mt 1,5
Er stammt von David ab 2. Sam 7,12–13 Mt 1,1
Er stammt von Salomo ab 1. Chr 28,5 Mt 1,6
Er stammt von einer Jungfrau ab Jes 7,13–14 Mt 1,18
Er kommt aus Betlehem Mi 5,1 Mt 2,1
Petrus bekannte, dass Jesus der verheißene Messias sei. Tust du das auch?
Sing das Lied „You Are the King of Glory ... for Jesus the Messiah Reigns.“
Lesen Sie auch: Gott mein Herr
Teile diesen Beitrag:
Es gibt nicht viele gesicherte Daten über das Leben des britischen Missionars Thomas Baker. Unstrittig ist, dass sein Dienst ein bitteres Ende nahm – aber überreiche Frucht hervorbrachte.
Es gibt nicht viele gesicherte Daten über das Leben des britischen Missionars Thomas Baker. Unstrittig i...
Wenn der Messias wiederkommt, wird er für immer auf dem Thron seines Vaters David sitzen und das tausendjährige Friedensreich einläuten.
Wenn der Messias wiederkommt, wird er für immer auf dem Thron seines Vaters David sitzen und das tausend...
Beim Losfest, auch Purim genannt, spielt Esther die Hauptrolle. Ein ganzes Buch der Bibel ist ihr gewidmet. Obwohl Gott darin nicht erwähnt wird, ist er in dieser wichtigen historischen Erzählung auf wundersame Weise am Werk.
Beim Losfest, auch Purim genannt, spielt Esther die Hauptrolle. Ein ganzes Buch der Bibel ist ihr gewidm...
Im vergangenen Jahrzehnt gab es mehrere große weltweite Erschütterungen. Doch die Kirche hat keine davon vorausgesehen.
Im vergangenen Jahrzehnt gab es mehrere große weltweite Erschütterungen. Doch die Kirche hat keine davon...
Alle vier Evangelien beschreiben das große Gebot der Liebe, und es hat immer zwei Teile: Liebe Gott über alles, mit deiner ganzen Seele und deinem ganzen Verstand, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Alle vier Evangelien beschreiben das große Gebot der Liebe, und es hat immer zwei Teile: Liebe Gott über...
Im Vergleich zu den anderen von Gott verordneten Festen ist das „Fest der Tempelweihe“ in der christlichen Tradition nicht sehr bekannt
Im Vergleich zu den anderen von Gott verordneten Festen ist das „Fest der Tempelweihe“ in der christlich...
Gott gab Mose seine Gebote in der Wüste am Berg Sinai, nachdem er das Volk Israel aus Ägypten geführt hatte. Diese zehn „Worte“ werden in 2. Mose 20 beschrieben, mit einer Zusammenfassung in 5. Mose 5.
Gott gab Mose seine Gebote in der Wüste am Berg Sinai, nachdem er das Volk Israel aus Ägypten geführt ha...
Adonai wird als alternativer Name für Jehovah, JaHWeH, verwendet. Genau wie „der Ewige“ wird Adonai mit „Herr“ oder „Meister“ übersetzt.
Adonai wird als alternativer Name für Jehovah, JaHWeH, verwendet. Genau wie „der Ewige“ wird Adonai mit ...
In biblischen Zeiten wurden am letzten Tag des Laubhüttenfestes, während des traditionellen Ausgießens des Wassers, Gebete um ausreichend Regen gesprochen.
In biblischen Zeiten wurden am letzten Tag des Laubhüttenfestes, während des traditionellen Ausgießens d...
Gott nannte David einen Mann nach seinem Herzen – allerdings nicht, weil David ohne Sünde war. Ganz im Gegenteil! Es lag daran, dass David den Herrn von ganzem Herzen liebte.
Gott nannte David einen Mann nach seinem Herzen – allerdings nicht, weil David ohne Sünde war. Ganz im G...