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Isaak fragt seinen Vater, wo das Opferlamm sei
„Vater?“, fragte Isaak. „Ja, mein Sohn.“ „Feuer und Holz haben wir – aber wo ist das Lamm für das Opfer?“ „Gott wird schon dafür sorgen, mein Sohn!“ – Schweigend gingen sie weiter. … Den Ort nannte er: „Der HERR versorgt.“ – 1. Mose 22,7–8.14 (Hfa)
Isaak ist der Sohn der Verheißung für die Nachwelt
„Nicht alle, die Abrahams Nachkommen sind, sind darum seine Kinder. Sondern, nach Isaak soll dein Geschlecht genannt werden.‘“
– Römer 9,7 (LUT 2017)
Isaak war der verheißene Sohn Abrahams und Saras. Nach vielen Jahren des Wartens schenkte Gott ihnen in ihrem hohen Alter einen Sohn, Isaak. Als Isaak heranwuchs, verlangte Gott etwas Ungewöhnliches von Abraham: Isaak, den einzigen Sohn des Paares, als Brandopfer darzubringen. Abraham liebte Gott so sehr, dass er gehorchte. Als Vater war er bereit, seinen geliebten Sohn Gott zurückzugeben. Glücklicherweise sorgte Gott selbst für das Brandopfer! So wurde Isaak einer der drei Stammväter des Volkes Israel.
Abraham sandte seinen Diener zu seiner Familie, um eine Frau für seinen Sohn zu suchen, und dieser fand Rebekka. Durch ein Wunder nahm Isaak sie an. Die Bibel sagt, dass er Rebekka liebgewann, nachdem er sie sah. Isaak war vierzig Jahre alt, als er Rebekka heiratete, und seine Liebe zu seiner Frau wuchs. Doch wie Sara war auch Rebekka unfruchtbar. Isaak und Rebekka beteten inständig, und der Herr ließ Rebekka schwanger werden (1. Mose 25,21) und Zwillinge gebären, Esau und Jakob.
Obwohl die Bibel nichts Außergewöhnliches über Isaaks Leben berichtet, säte er im Land „und gewann in jenem Jahr das Hundertfache; so segnete ihn der HERR.“ (1. Mose 26,12 ELB) Bemerkenswerterweise war Isaak der Einzige, der so viel Frucht brachte. Dies geschah nicht über Nacht, sondern nach und nach.
Isaak grub Brunnen, genau wie sein Vater Abraham. Tatsächlich tat er alles, was sein Vater tat. Was für eine wunderschöne Anspielung: Jesus, als Sohn des Vaters, tut, was sein Vater will.
Isaak hatte Hirten, die sich oft miteinander stritten. Der einzige Brunnen, um den sich die Hirten nicht stritten, hieß Rehoboth, was „Raum, Platz“ bedeutet. Isaak schloss einen Bund mit Abimelech, dem König der Philister, der dazu sehr bereit war, weil er erkannte, dass der Herr mit Isaak war. (1. Mose 26,28) Schließlich fanden sie Wasserquellen und nannten den Ort Schewa, was „Eid“ oder „sieben“ bedeutet. Dort entstand die heutige Stadt Beerscheba in der Negev-Wüste. Der Herr erschien Isaak an jenem Ort in der Nacht und wiederholte seinen Verheißungsplan: „Ich bin der Gott deines Vaters Abraham. Fürchte dich nicht! Denn ich bin mit dir, und ich werde dich segnen und deine Nachkommen vermehren wegen meines Knechtes Abraham.“ (1. Mose 26,24 ELB) Gott sicherte Isaak seine Verheißungen zu und ermutigte ihn, sich nicht zu fürchten.
Der Name Isaak stammt im Hebräischen von „Jitzchak“ (יִצְחָק), abgeleitet von der Wurzel „TzaChaK“, was „Lachen“ bedeutet. Der Name, den ihm der Herr gab, bezieht sich auf die Freude, die Isaak bringen würde, und auf das Lachen seiner Eltern, als sie nicht glaubten, dass Gott das Unmögliche vollbringen könnte.
Isaak grub viele Brunnen, um Wasser zu finden. In 1. Mose 26,19 heißt es: „Als die Knechte Isaaks im Tal gruben, stießen sie auf eine Quelle.“ Im Hebräischen bedeuten die Worte „Majim Chajim“ „lebendiges Wasser“, ein Hinweis auf das lebendige Wasser: Jesus.
In der Opferung Isaaks (der AKeDaH oder der „Bindung“) liegt eine tiefe, prophetische Bedeutung, die das Kommende vorwegnahm: Gott der Vater würde seinen geliebten Sohn Jesus opfern, und Jesus, der Sohn, würde bereitwillig das Lamm sein. Gott sorgte (Jehovah Jireh) für das Brandopfer, indem er seinen Sohn Jesus für uns hingab.
Isaaks Ansehen wuchs, als die Menschen um ihn herum erkannten, dass der Herr mit ihm war. Er arbeitete unermüdlich. Das Land, das er bebaute, trug reichlich Frucht, sogar hundertfach. Trägst auch du „nach und nach“ Frucht in deinem Leben und zeigst anderen, dass der Herr mit dir ist? Gott sprach zu Isaak: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir.“ Gott wird für dich sorgen. Wie hat er für dich gesorgt?
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