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Gott setzt Josua, den Sohn Nuns, als Moses Nachfolger ein
Mein Knecht Mose ist gestorben. So mache dich nun auf und gehe über diesen Jordan, du und dieses ganze Volk, in das Land, das ich ihnen, den Söhnen Israel, gebe! … Wie ich mit Mose gewesen bin, werde ich mit dir sein; ich werde dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Nur sei recht stark und mutig, dass du darauf achtest, nach dem ganzen Gesetz zu handeln, das mein Knecht Mose dir geboten hat! – Josua 1,2;5–7 (ELB)
Stephanus erwähnt Josua als den Landeroberer
Diese (Hütte) haben unsere Väter dann auch übernommen und sie unter Josua in das Gebiet der Heidenvölker gebracht, die Gott vor den Augen unserer Väter vertrieb. —Apostelgeschichte 7,45 (MB)
Mose wählte Josua, einen Mann voller Glauben, als einen der zwölf Kundschafter aus, um das verheißene Land zu erkunden. Zusammen mit Kaleb wollte Josua das Land in Besitz nehmen, in dem Milch und Honig flossen, wie der Herr es versprochen hatte. Das Volk jedoch hatte Angst – es sah die Umstände und drohte, Josua und Kaleb zu steinigen. Es vertraute Gottes Verheißungen nicht und kehrte in die Wüste zurück.
Nach vierzig Jahren erhielt Gottes Volk eine neue Gelegenheit, das verheißene Land zu betreten. Gott sprach zu Mose: „Nimm Josua, den Sohn Nuns; ihn habe ich durch meinen Geist dazu befähigt… Leg deine Hände auf ihn und gib ihm von deiner Vollmacht, damit ihm die ganze Gemeinde Israel gehorcht.“ (4. Mose 27,18 &20 (GNB)) Die Bibel sagt, dass Josua daraufhin mit dem Geist der Weisheit erfüllt wurde. (5. Mose 34,9) Josua hatte Angst, doch dreimal ermutigte Gott ihn mit den Worten: Sei stark und mutig! Im Vertrauen darauf führte Josua, Israels neuer Anführer, das Volk durch den Jordan. Er führte sie durch das Wasser zu seinem Erbe; sie eroberten Jericho und zogen von Ai nach Gilgal, wo Gott Josua befahl, die Söhne Israels ein zweites Mal zu beschneiden. Dann nahmen sie Schritt für Schritt Teile des Landes in Besitz. Schließlich teilten Josua und die Israeliten das ganze Land unter sich auf. Josua, der das verheißene Land als vierzigjähriger Spion erkundet hatte, durfte es als Achtzigjähriger betreten, weil er nicht auf die Umstände schaute, sondern mutige Glaubensschritte unternahm.
Die Bibel erwähnt Josua zum ersten Mal, als Mose in der Wüste gegen die Amalekiter kämpfte. Während Josua und seine Männer kämpften, stand Mose auf dem Hügel und hielt den Stab Gottes in der Hand. Als Moses Hände müde wurden, stützten Aaron und Hur seine Hände. Durch ein Wunder gewann Josua. Nach diesem Sieg offenbarte sich Gott als „Der HERR ist mein Banner“ (2. Mose 17,15), als Kriegsflagge. Josua war ein junger Mann aus dem Stamm Ephraim und ein mutiger Krieger. Gott erlaubte ihm, als Diener den großen Führer Mose zu begleiten, um Erfahrungen zu sammeln. Er wurde ausgerüstet, ermutigt und durfte mit Mose den Berg hinaufsteigen. In der Bibel heißt es: „Doch sein junger Diener Josua, der Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nicht.“ (2. Mose 33,11 (Hfa))
Der mutige Anführer Josua, JeHOSchUA, יְהוֹשׁוּעַ, wird in der Bibel dreißig Mal als „Sohn des Nun“ bezeichnet. Nun, was „Fisch“ bedeutet, ist der vierzehnte Buchstabe des hebräischen Alefbet mit dem Zahlenwert 50. Diese Zahl steht auch für das Jubeljahr, das Erlösung bringt. Und genau das bringt auch Josua. Er gibt dem Volk festen Boden unter den Füßen. Josua heißt zunächst Hosea. Erst als er seinen Dienst antritt, erhält er den Namen Jehoschua, denselben Namen wie Jesus, Jeschua. Das ist kein Zufall – Josua war in vielerlei Hinsicht ein Typus Christi. Er spiegelte den großen Erlöser wider.
Der Prophet Mose brachte das Volk bis zum Jordan, doch Josua, der neue Anführer, führte das Volk in das verheißene Land nach Gilgal. Interessanterweise hat Gilgal dieselben Stammkonsonanten wie das Wort Golgatha. Der Prophet brachte Israel zum verheißenen Land, doch nur durch Jesus kann man das fruchtbare Land auch betreten.
Aaron und Hur unterstützten Mose im Kampf. Mose war der Prophet, Aaron der Priester und Hur ein Vorfahr Judas aus der königlichen Linie. Hier sehen wir, wie Prophet, Priester und König zusammenarbeiteten, sodass Josua siegen konnte. Somit ist Josua ein Typus Jesu, der alle drei in seiner Person vereint.
Josua sprach die berühmten Worte: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen!“ (Josua 24,15). Willst auch du Gott dienen? Als Leiter in deiner Familie oder am Arbeitsplatz, der nicht auf die äußeren Umstände schaut, sondern mutig vorwärtsgeht? Wie kannst du das in deinem Leben umsetzen?
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