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Ihr sollt euch vor eurem Gott freuen
Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest des HERRN halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist Ruhetag und am achten Tage ist auch Ruhetag. Ihr sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor dem HERRN, eurem Gott. – 3. Mose 23,39–40 (LUT 2017)
Auch Jesus feierte das große Fest
Das jüdische Laubhüttenfest stand vor der Tür. … Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, trat Jesus vor die Menge und rief: „Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken – jeder, der mir vertraut! Denn in den Heiligen Schriften heißt es: ,Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.‘ – Johannes 7,2 & 37–38 (GNB)
Wenn in der Bibel von dem Fest die Rede ist, ist meist das Laubhüttenfest (auch Erntefest oder Fest der Hütten) gemeint. Dieses siebentägige Fest wird im Herbst als Dankesfeier für die letzte Herbsternte begangen. Es erinnert das jüdische Volk an die Laubhütten, in denen ihre Vorfahren während ihrer Wüstenwanderung nach dem Auszug aus Ägypten lebten – auf ihrem Weg ins verheißene Land. Im alten Israel war zur Zeit dieses Festes der lange, trockene Sommer bereits vorbei. Der Überlieferung zufolge brachten die Priester das letzte verbleibende Wasser aus dem Teich von Siloah zum Tempel und sprachen Gebete um Regen für die neue Jahreszeit. Vor diesem Hintergrund erhob sich Jesus im Neuen Testament am letzten Tag dieses großen Festes und sprach: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden … Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Johannes 7,37–38). Dadurch erhält dieses Fest eine tiefe Bedeutung.
Das Laubhüttenfest wird oft als das Fest der Völker angesehen. Dies kommt in Salomos Gebet bei der Einweihung des Tempels zum Ausdruck, die mit diesem Fest zusammenfiel. In 1. Könige 8,60 betete Salomo, „damit alle Völker der Erde erkennen, dass der HERR Gott ist und sonst keiner!“ (1. Könige 8,60 & 65). Salomo trat auch für Fremde ein und bat Gott, ihre Gebete zu erhören, wenn sie aus fernen Ländern kämen, „um deines großen Namens willen“ (2. Chronik 6,32).
Im Hebräischen wird das Laubhüttenfest Sukkot, סֻכּוֹת (Plural von Sukka: Laubhütte), genannt. Gott gebot seinem Volk Israel, im siebten Monat sieben Tage lang in provisorischen Unterkünften zu wohnen, um an die Wüstenwanderung ihrer Vorfahren zu erinnern, als Gott ihre Zuflucht war. Heute laden jüdische Menschen Gäste ein, das Fest gemeinsam zu begehen, und bereiten in der Sukka oft Speisen zu, essen gemeinsam und schlafen sogar manchmal dort. Das Dach besteht aus Laub und ist stets offen, sodass man den Himmel sehen kann. Dies symbolisiert das Vertrauen in Gottes Versorgung und Schutz. Zudem wird das Fest mit einem Lulav, einem Bündel aus drei Zweigen – Palme, Weide und Myrte – und dem Etrog, einer Zitrusfrucht aus Israel, gefeiert. Gemeinsam werden die Zweige und die Frucht als Opfergabe für den Herrn in die vier Himmelsrichtungen geschwenkt. Man erkennt an, dass er überall ist, während man Segnungen dazu ausspricht.
Das Wort Sukkot, „Laubhüttenfest“, bezieht sich auf die Zelte, in denen die Israeliten vierzig Jahre lang in der Wüste wohnten. Doch es gibt eine tiefere prophetische Bedeutung. Gott wird eines Tages bei den Menschen wohnen (zelten, „tabernakeln“), und dann wird er alle Tränen abwischen (Offenbarung 21,3). Was für ein Fest wird das sein: die große Festversammlung aller Völker. Somit vollendet das Laubhüttenfest als letztes die sieben biblisch-prophetischen Feste. Da die Zahl Sieben in der Bibel für Ganzheit oder Vollkommenheit steht, sagt dieses siebte und letzte Fest die Erfüllung von Gottes Plan voraus: die endgültige Ernte der Gläubigen aus allen Nationen, die zu ihm versammelt werden.
Es ist auch das Fest, zu dem die heidnischen Völker eingeladen sind. Jüdische Weisen erklären: „Im Laufe der sieben Tage von Sukkot wurden insgesamt 70 Stiere auf dem Tempelaltar geopfert, einer für jedes der 70 Völker. In gewisser Weise schloss das Sukkot-Fest die gesamte Menschheit ein.“ In Sacharja 14,16 sind die Heiden zu diesem letzten und größten Fest eingeladen: „Die Überlebenden aus den Völkern, die gegen Jerusalem herangezogen sind, werden von da an jedes Jahr nach Jerusalem pilgern, um das Laubhüttenfest zu feiern und den HERRN, den Herrscher der Welt, als ihren König zu verehren.“ (Sacharja 14,16). Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) feiert seit Jahrzehnten gemeinsam mit Christen aus aller Welt das Laubhüttenfest in Jerusalem – als Vorbote dessen, was kommen wird. Du bist herzlich dazu eingeladen!
Gott möchte die Menschen zu diesem großen, fröhlichen Fest, dem Laubhüttenfest, einladen. Es hat seine vollständige prophetische Erfüllung noch nicht erreicht. Sei entweder online oder persönlich in Israel mit dabei. Oder schau dir Videos wie dieses an: „Warum ist das Laubhüttenfest wichtig?“
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