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Pilgerreise nach Zion

Pilgerreise nach Zion - Laubhüttenfest

Biblische Lehre
Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident
Juden mit Kippa. Einer hält eine Zitrone und ein Stab mit Geflecht in der Hand

Die Vollzahl der Nationen

„Zu jener Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.“ (Sacharja 8,23)

Prophetische Vision

Bereits 1980 wurde unser erstes christliches Laubhüttenfest vom prophetischen Vers in Sacharja 14,16 inspiriert, der besagt, dass eines Tages alle Nationen nach Jerusalem ziehen werden, um Sukkot zu feiern. Viele Bibelausleger gehen davon aus, dass sich Sacharjas Vision während der tausendjährigen Herrschaft Christi erfüllen wird, wenn die Teilnahme am Laubhüttenfest auch für Nichtjuden zur Pflicht wird. Aber schon jetzt schließen sich viele Christen aus aller Welt voller Freude diesem wichtigen biblischen Fest an. Sie sind Wegbereiter, denn sie bezeugen, dass der Tag kommen wird, an dem Jesus auf dem Thron Davids in Jerusalem regiert. Diesen Glauben wollen wir der Welt verkünden.

Schon jetzt können wir das prophetische Wirken bei jedem Fest erleben. „Zehn aus jeder Nation“ (Sacharja 8,23) beschreibt diese prophetische Stimmung gut. Ich glaube, dieser Vers entspricht der „Vollzahl der Nationen“, die Paulus in Römer 11,25 erwähnt (vergl. Elberfelder Übersetzung). Diese „Vollzahl“ ist entscheidend für die geistliche Wiederherstellung Israels und die Wiederankunft des Messias.

Erlösung der Heiden

Ehrlich gesagt habe ich Sacharja 8,23 früher gerne übersprungen, weil ich keine überzeugende und klare Antwort auf meine Fragen dazu fand. Einige Rabbiner sind der Meinung, dass hier die Massenkonvertierung der Heiden zum Judentum oder zu den Noachidischen Gesetzen in den letzten Tagen vorhergesagt wird. Doch in den letzten Jahren hat der Herr unseren Leitern in Jerusalem Sacharja 8 auf eine neue, faszinierende Weise erschlossen – und wir sehen nun einen neuen prophetischen Auftrag für unser Fest.

In Sacharja 8 geht es um den Wiederaufbau Jerusalems und des Tempels durch jüdische Vertriebene, die aus Babylon zurückkehrten. Die Arbeiten am Tempel wurden jedoch 16 Jahre lang eingestellt – aufgrund fehlender Mittel, lokaler Widerstände und Beschwerden älterer Rückkehrer, die das neue Gebäude mit dem früheren Salomonischen Tempel verglichen und kritisierten. Also sandte Gott die Propheten Haggai und Sacharja, um das Volk zu ermutigen, den Bau wieder aufzunehmen, und Er versicherte seinem Volk, dass die Herrlichkeit dieses neuen Hauses die des früheren Tempels übertreffen würde (Haggai 2,9; Sacharja 4,9-10, 14,16-17).

Gottes Eifer

Sacharja 8 erzählt auch von der wunderbare Zukunft Jerusalems. Das Kapitel beginnt mit Gottes Versprechen: „Ich eiferte um Zion mit großem Eifer“ (Sacharja 8,2). Gott gelobt, das jüdische Volk zurückzubringen, damit es sicher in der Stadt wohnen kann (Sacharja 8,7-8). Der Herr verspricht außerdem Wohlstand: „So gedenke ich nun wiederum in diesen Tagen, wohlzutun Jerusalem und dem Hause Juda“ (Sacharja 8,11-15).

Sacharja sah dann eine Vielzahl von Nichtjuden nach Jerusalem ziehen, um den Herrn anzubeten. Gottesfürchtige Menschen aus vielen Städten und Nationen werden einander ermahnen: „Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth [...] So werden viele Völker und mächtige Nationen kommen, den HERRN Zebaoth in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen. […] Zu jener Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist“ (Sacharja 8,21-23).

Die Macht der 10 Beter

Die Zahl zehn steht hier für einen gerechten Überrest von mindestens zehn gerechten Männern – wie ein Minjan von zehn frommen Juden, der für das gemeinschaftliche Gebet erforderlich ist. Der Minjan geht zurück auf 1. Mose 18, als Abraham den Herrn anflehte, das gottlose Sodom zu verschonen, wenn er dort auch nur zehn gerechte Männer finden würde.

So sieht Sacharja einen gerechten „Überrest“ aus allen Nationen voraus, der in Jerusalem anbetet. Wie in Sacharja 14 wird dies wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Laubhüttenfest geschehen, zu dem die Nationen „ganz offiziell“ eingeladen sind. Angesichts der damaligen Umstände ist dies eine außergewöhnliche Prophezeiung. Denn nur ein kleiner jüdischer Überrest war in das zerstörte Jerusalem zurückgekehrt. Die Aufgabe, die Stadt und den Tempel wieder aufzubauen, schien gewaltig.

Rettung der Heiden

Die Vision Sacharjas ist umso unglaublicher, da Gott die Sprachen der heidnischen Völker am Turm zu Babel verwirrte, sie in alle Welt zerstreute und der Verehrung anderer Götter überließ (1. Mose 11; 5. Mose 4,19-20; 29,26; 32,8-9). Aber in Sacharja 8 finden wir eine von vielen Zusicherungen in den hebräischen Schriften, dass Gott die Heiden nicht für immer verlassen hat, sondern eines Tages den Messias senden wird, um einen gerechten Überrest aus jedem Stamm auf der Erde zu segnen und zu erlösen (1. Mose 12,3; 5. Mose 32,43; Psalm 72,7-11; Jesaja 11,9-10, 42,1, 49,6; Daniel 7,14; Amos 9,11-15; Sacharja 9,9-10; siehe auch Römer 15,8-12; Offenbarung 5,9, 7,9).

Auch Jesus sah dies voraus und beauftragte daher seine Jünger, alle Völker zu Jüngern zu machen (Matthäus 28,18-20). Er fügte hinzu: „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24,14)

Ruf zur Weltmission

In Apostelgeschichte 15 nahm die frühe Kirche diesen Ruf zur Weltmission an, indem sie den Heiden die Tür weit öffnete, damit sie Teil ihrer wachsenden Bewegung von Jesusgläubigen werden konnten. Paulus lehrt uns dieses Geheimnis: Das Volk Israel wird das Evangelium weitgehend ablehnen, bis die Ernte unter den Heiden vollendet ist…

„Ich will euch, Brüder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist. Und so wird ganz Israel gerettet werden ...“ (Römer 11,25-26)

Diese zeitweise Verstockung Israels geschieht also mit einem bestimmten Grund. Es soll dem Evangelium die Zeitgeben, unter den Heiden eine Ernte einzubringen. Aber dieses Geheimnis birgt noch weitere Facetten: Was genau meint Paulus mit der „vollen Zahl der Heiden”? Die Antwort auf diese Frage ist entscheidend, denn laut Paulus hat sie Auswirkungen auf die Erlösung Israels und die Wiederkunft Jesu.

Zeitalter der Heiden

Manche Bibelausleger glauben, dass die „volle Zahl der Heiden“ eine Fülle der Zeit bezeichnet. Jesus selbst prophezeite: „Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind“ (Lukas 21,24). Dieses Geheimnis hat also definitiv eine zeitliche Komponente, und da Jerusalem nun wieder in jüdischer Hand ist, sind wir sicherlich näher denn je am Ende des Zeitalters der Heiden.

Andere weisen darauf hin, dass der Ausdruck „die volle Zahl der Heiden” auch im Hebräischen in 1. Mose 48,19 vorkommt, wo er sich auf Jakobs prophetischen Segen für Ephraim bezieht, den zweiten Sohn Josephs. Ephraim würde im Wesentlichen den Platz des Stammes Dan einnehmen, der Götzen verehrte, sein zugeteiltes Gebiet nie sichern konnte und schließlich aus den zwölf Stämmen verschwand, die in der Schrift aufgeführt sind. Nach dieser Auslegung werden die gläubigen Heiden Teil des erlösten Israels anstelle derer, die aufgrund ihres Unglaubens „abgehauen” wurden, wie Paulus in Römer 11 erklärt.

Zahlenrätsel

Unter christlichen Bibelwissenschaftlern überwiegt die Ansicht, dass Römer 11,25 sich auf eine zahlenmäßige Fülle bezieht, als gäbe es nur eine vorgegebene Anzahl Heiden, die dazu bestimmt ist, gerettet zu werden. Die meisten evangelikalen Christen verstehen den Ausdruck „die volle Zahl der Heiden” als Hinweis auf die Erfüllung des Missionsauftrags, wenn das Evangelium schließlich alle Nationen und Völker der Welt erreicht hat.

Jeder dieser Ansätze mag eine gewisse Gültigkeit haben. Das Geheimnis der „Fülle der Heiden“ ist zweifellos vielschichtig. Doch keine der Auslegungen erklärt, wie dieses weltweite Crescendo des Glaubens der Heiden an Jesus die Herzen Israels gegenüber ihrem verheißenen Messias erweichen wird. Paulus geht in Römer 9-11 mehrmals auf diesen Punkt ein und lehrt sogar, dass die Barmherzigkeit der Heiden gegenüber Israel ihnen hilft, ebenfalls Barmherzigkeit zu erlangen (Römer 11,31).

Daher bin ich überzeugt, dass „die volle Zahl der Heiden“ eine zusätzliche Facette hat, die mit unserem Festthema in Verbindung steht.

Nichtjuden in Jerusalem

Wir haben bereits festgestellt, dass die hebräischen Schriften reichlich Gewissheit geben, dass Gott – durch den Messias – einen gerechten Überrest aus jeder Nation, jedem Stamm und jeder Sprache retten wird. Viele dieser Passagen sagen jedoch auch, dass die „Heiden“ nicht nur zum Glauben kommen, sondern auch nach Jerusalem pilgern werden, um diese Stadt als Wiege ihres Glaubens und Mittelpunkt von Gottes zukünftigen Erlösungsplänen für die ganze Erde zu ehren.

Beispielsweise verkünden Jesaja 2,2-3 und Micha 4,1-2, dass in den letzten Tagen der Berg mit dem Haus des Herrn über alle Berge erhöht werden wird, „und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des HERRN gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln!“

Offene Tore

Jesaja 56,6-8 offenbart, dass der Herr die „Söhne der Fremde“ zu seinem „heiligen Berg“ bringen wird, wo „sie erfreuen in meinem Bethaus“, denn Jerusalem wird „ein Bethaus genannt werden für alle Völker“. Jesaja 60 sieht auch eine Zeit voraus, in der Zion (Jerusalem) aufsteigen und leuchten wird. Weiter heißt es: „Und die Völker werden zu deinem Lichte ziehen und die Könige zum Glanz, der über dir aufgeht (...) Wenn sich die Schätze der Völker am Meer zu dir kehren und der Reichtum der Völker zu dir kommt (...) Sie werden aus Saba alle kommen, Gold und Weihrauch bringen und des HERRN Lob verkündigen (…) Sie sollen als ein wohlgefälliges Opfer auf meinen Altar kommen; denn ich will das Haus meiner Herrlichkeit zieren. (…) „Deine Tore sollen stets offen stehen und weder Tag noch Nacht zugeschlossen werden, dass der Reichtum der Völker zu dir gebracht und ihre Könige herzugeführt werden.“

Diese Verse beschreiben, wie heidnische Pilger nach Jerusalem ziehen werden, in die Stadt strömen, zum Haus des Herrn hinaufsteigen und Gott Opfergaben an dem „Ort meines Heiligtums“ darbringen, „denn ich will die Stätte meiner Füße herrlich machen“ (Jesaja 60,13).

Jüdische Gesandte

Jesaja 66 bestätigt, dass der Herr in den letzten Tagen „ihr (Anm. Jerusalem) den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach“ bereiten wird. „Ich […] komme, um alle Völker und Zungen zu versammeln, dass sie kommen und meine Herrlichkeit sehen“ (V. 18). Der Herr versprach auch, er werde jüdische Gesandte „zu den Völkern senden, […] zu den fernen Inseln, wo man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkündigen. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Völkern herbringen dem HERRN zum Weihgeschenk […] nach Jerusalem zu meinem heiligen Berge […] bringen.“ (V. 19-20)

Sacharja 14,16–17 sagte eine Massenpilgerfahrt der Heiden voraus, die stattfinden soll, wenn der Messias in Jerusalem über die ganze Erde herrschen wird. Aber es spricht auch nichts dagegen, dass diese Pilgerfahrt schon vor Jesu Wiederkunft stattfinden könnte. Tatsächlich bestätigen die hebräischen Propheten, dass die Pilgerreise bereits beginnen wird, wenn Gott das jüdische Volk nach Israel zurückbringt.

Zeit der Prophezeiungen

Sobald man diese prophetische Wahrheit verstanden hat, beginnt man sie überall in der Heiligen Schrift zu erkennen. Zum Beispiel in Psalm 102,14-23: „Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, dass du ihm gnädig seist, und die Stunde ist gekommen […]  dass die Völker den Namen des HERRN fürchten und alle Könige auf Erden deine Herrlichkeit, wenn der HERR Zion wieder baut und erscheint in seiner Herrlichkeit […]. Denn er schaut von seiner heiligen Höhe, […] dass sie in Zion verkünden den Namen des HERRN und sein Lob in Jerusalem, wenn die Völker zusammenkommen und die Königreiche, dem HERRN zu dienen.“ Auch hier sehen wir, wie sich die Nationen in einem wiederhergestellten Jerusalem versammeln, um den Herrn zu preisen – und damit dazu beitragen, sein Erscheinen auszulösen!

Der Prophet Haggai, der zusammen mit Sacharja den zurückkehrenden Verbannten Mut machte, das Haus des Herrn wieder aufzubauen, sah ebenfalls dieselbe herrliche Zukunft für Jerusalem in den letzten Tagen: „Dann will ich alle Völker erschüttern, dass aller Völker Kostbarkeiten kommen, und ich will dies Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht der HERR Zebaoth.“(Haggai 2,7)

Mehr als Tourismus

Daher bin ich überzeugt, dass Paulus' Hinweis auf „die volle Zahl der Heiden“ bedeutet, dass in den letzten Tagen nicht nur weltweit unzählige Menschen zu Jesus finden, sondern sie auch für Gottes unglaubliche Erlösungspläne in Bezug auf die physische und geistige Wiederherstellung Israels sensibilisiert werden – und in Erwartung der Wiederkunft des Herrn Pilgerreisen nach Jerusalem unternehmen. Dabei wird nicht der „christliche Tourismus“ im Vordergrund stehen, sondern eine tiefe Verbundenheit zum wiederhergestellten Israel und zu Gottes Plänen für Jerusalem – und dies wird dazu führen, dass sich die Herzen der Juden für das Geheimnis öffnen, wer ihr Messias wirklich ist.

Der verstorbene Bibelwissenschaftler Eckhard Schnabel interpretierte Römer 11,25 ähnlich. In seinem Werk mit dem Titel „Early Christian Mission“ kam Schnabel zu dem Schluss, dass „die volle Zahl der Heiden“ sich nicht auf „eine von Gott festgelegte Anzahl von Heiden, die bekehrt werden“ oder auf die Erfüllung des Missionsauftrags bezieht. Seiner Ansicht nach erklärt keine der beiden Interpretationen die von Paulus beabsichtigte Verbindung zwischen der Erlösung der Heiden und der „Erweichung der Herzen der Israeliten“. Stattdessen vertrat Schnabel die Meinung, Paulus habe den Ausdruck „die volle Zahl der Heiden“ verwendet, um die prophetische Vision der Nationen zu beschreiben, die in Massen nach Zion pilgern, was erst dann seine endgültige Vollendung finden wird, wenn „Jesus zurückkehrt, um sein Reich zu errichten”. (Fn. 1)

Paulus' Reisegefährten

Wenn Paulus zu den biblischen Festen nach Jerusalem pilgerte, nahm er oft nichtjüdische Gläubige mit. Tatsächlich wurde er von den judäischen Ordnungshütern (zu Unrecht) beschuldigt, einen Nichtjuden sogar in den Innenhof des Tempels mitgebracht zu haben, wo Nichtjuden keinen Zutritt hatten.

Sacharja sieht in Kapitel 8, wie Heiden bereits freiwillig kommen und sich gegenseitig dazu drängen, diese Pilgerreise anzutreten, um den Herrn in Jerusalem anzuflehen (8,21). Dies wird offenbar in einer Zeit geschehen, in der noch Glaube erforderlich ist, da diese Heiden zu den Juden sagen werden: „Wir haben gehört, dass Gott mit euch ist“ (8,23). Mit anderen Worten, dies ist eine Sache der heutigen Zeit, der Gegenwart – und Gott hat große Freude an diesen nichtjüdischen Pilgern!

Zeuge des Messias

Sacharja 8,23 und die „die volle Zahl der Heiden“ konnte sich zu Paulus' Zeiten nicht erfüllen, weil der Tempel plötzlich zerstört und die Juden zerstreut wurden. Aber es kann in unserer Zeit geschehen und geschieht bereits in gewissem Maße durch unser Laubhüttenfest. Aber wir kratzen im Moment noch kaum an der Oberfläche dessen, was Gott in dieser Hinsicht erreichen möchte!

Möge uns das diesjährige Laubhüttenfest herausfordern und inspirieren als neuer Auftrag für unsere weltweite Bewegung. Denn ich bin mir sicher, dass das Laubhüttenfest dazu bestimmt ist, eine weitaus größere prophetische Wirkung zu entwickeln, als wir je ahnen können. Tatsächlich wird dieses Fest eines Tages ein Zeuge der Krönung des Messias zum König in Jerusalem sein!

(Foto: Jerusalem (c) unsplash)

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