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Die heutige Wiederherstellung Israels ist wahrscheinlich das stärkste Beispiel dafür, was biblische, göttliche Wiederherstellung bedeutet. Auf kollektive Weise zeigt sie, was Gott auch im Leben der Einzelnen tun möchte.
Als Gott sich entschloss, Israel wiederherzustellen, sagte Er, dies würde einen Paradigmenwechsel bedeuten, einen Umbruch in der Art und Weise, wie er mit dem jüdischen Volk handelt. Im Buch Sacharja beschreibt Gott die definierenden Prinzipien für die nationale Wiederherstellung der Juden. Gott sagte, nun werde Er „nicht wie in den vorigen Tagen verfahren mit denen, die übrig geblieben sind von diesem Volk“ (Sacharja 8,11). Im Gegenteil, es würde eine 180-Grad-Drehung in Gottes Umgang mit Israel geben.
In der Vergangenheit hat Er sie zerstreut, doch nun sammelt Er sie. In vergangenen Tagen hat Er sie zum Sprichwort gemacht, doch nun sollen sie ein Lobpreis auf Erden sein. „… Wie ihr vom Hause Juda und vom Hause Israel ein Fluch gewesen seid unter den Heiden, so will ich euch erlösen, dass ihr ein Segen sein sollt.“ (Sacharja 8,13)
Das bedeutet, diese Wiederherstellung repräsentiert einen dramatischen Wechsel in Gottes Handeln mit Israel. Die Methode, die er während der vergangenen 2.000 Jahre mit Israel anwandte, gilt heute nicht mehr. Gott bewegt sich von einem Modus, der weithin von Gericht bestimmt war, hin zu einem Modus der Barmherzigkeit und Wiederherstellung. Wie der Psalmist sagte, ist für Zion die „Zeit, dass du ihm gnädig seist“ gekommen (Psalm 102,14).
Das bedeutet auch, dass es sich die Kirche heute nicht länger leisten kann, das Thema Israel zu ignorieren. Wenn Gott in Seinem Umgang mit Israel einen anderen Gang eingelegt hat, muss auch die Kirche ihren Umgang mit Israel ändern. Die Kirche kann es sich nicht länger leisten, Israel als Randthema zu behandeln.
Wie Jessy Penn Lewis sagte: „Die Zeit wird kommen, in der Gott Israel vom Nebengleis der Geschichte auf das Hauptgleis zurückbringen wird.“ Israel befindet sich heute mit Sicherheit auf dem Hauptgleis der Erlösungsgeschichte. Es ist eine Tatsache, dass weltweit ein neues Bewusstsein dessen, was Gott mit Israel tut, in der Kirche an Fahrt gewinnt. Wir sehen es im globalen Dienst der ICEJ, dass der Geist Gottes, wo immer Er am Werk ist, auch einen neuen und noch nie dagewesenen Nachdruck auf Israel legt. Sogar ganze Denominationen entscheiden sich heute, Israel zu segnen.
Gleichzeitig erkennt Israel, dass es nun eine globale evangelikale Gemeinschaft gibt, die ein sehr wichtiger strategischer Partner für den Staat Israel geworden ist. Derzeit gibt es wohl keine Regierung weltweit, die mit evangelikalen Leitern so viele Gespräche führt und Beziehungen unterhält wie der Staat Israel.
Die Wiederherstellung Israels muss als ein Prozess verstanden werden, der sich im Laufe der Zeit entwickelt. Er beginnt mit einer physischen Wiederherstellung in ihrem Land. Die hebräischen Propheten haben vorausgesagt, dass Juden von den vier Enden der Erde in ihr uraltes Heimatland zurückkehren, die Städte wieder aufbauen und das Land kultivieren werden, sogar in schwierigen Zeiten.
Dann folgt die geistliche Wiederherstellung. Die meisten derselben Propheten verkünden, dass Gott Seinen Geist auf das Volk Israel ausgießen wird. Sie sahen voraus, dass Gott ihnen ein neues Herz geben und Sein Gesetz in ihre Herzen schreiben würde. Das wird so radikal sein, dass Paulus es als wiedererweckt zum Leben beschreibt.
Ein wichtiger Aspekt all dessen ist Israels Wiederherstellung in seiner eigenen nationalen Berufung. Es ist diese letzte Facette der Wiederherstellung Israels, die zu den mächtigsten Umwandlungen auf der Erde führen wird. Das Ergebnis des Handelns Gottes mit Israel wird nicht nur sein, dass Israel in Frieden und Ruhe in seinem Land leben wird, sondern auch, dass die Berufung, die Gott Israel ursprünglich durch Abraham gegeben hat – „in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“ – zu ihrer vollen Erfüllung kommt.
Der Apostel Paulus deutet dies im Römerbrief an: „Wenn aber ihr Fall der Reichtum der Welt ist und ihr Verlust der Reichtum der Nationen, wie viel mehr ihre Vollzahl!“ (Römer 11,12) Das bedeutet, dass Paulus zufolge der größte Segen, den Israel der Welt austeilen wird, mit „ihrer Vollzahl“ verbunden ist; das heißt, sie werden sehen, wie die volle Berufung, die Israel gegeben ist, zu ihrer Vollendung kommt.
Diese geistliche Wiederherstellung Israels wird in die Zeit der messianischen Herrschaft auf Erden führen. Die Propheten sahen den Tag kommen, an dem „dem David ein gerechter Spross aufgehen wird“, der über sein Volk herrschen wird. Jesus selbst verkündete, dass Israel ihn erst wiedersehen werde, wenn es ihn in der Stadt erneut willkommen heißt. Sowohl die hebräischen Propheten als auch der Apostel Johannes sehen Israel zu dieser Zeit „auf den sehen, den sie durchbohrt haben“ (Sacharja 12,10; Offenbarung 1,7).
Dies wird in die Zeit einer nie dagewesenen Wiederherstellung der Welt führen. Tatsächlich beziehen sich viele und mächtige Ankündigungen der Bibel auf diese herrliche Zukunft für Israel und die Welt. Geographisch wird sie in der Stadt Jerusalem ihren Mittelpunkt finden. Sowohl Jesaja als auch Micha verstanden, dass die Stadt Jerusalem eines Tages der globale Brennpunkt sein wird, der Individuen sowie gesamte Nationen beeinflussen wird.
„Viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Jesaja 2,3-4)
Von einem wiederhergestellten Jerusalem aus wird sich eine neue Ära des Friedens und der Gerechtigkeit über die Erde verbreiten. Nationen werden darin unterwiesen werden, wie sie ihre eigenen Völker in Gerechtigkeit und Wahrheit regieren können. Die ultimative Wirkung dieser Transformation wird sein, dass keine Militärakademien und Trainingsstützpunkte mehr benötigt werden, da bewaffnete Konflikte dunkle Relikte der Vergangenheit sein werden.
Dies wird sich ereignen, weil der „gerechte Spross“ Sein Königreich errichtet haben wird, denn „der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande. Zu derselben Zeit soll Juda geholfen werden und Jerusalem sicher wohnen, und man wird es nennen »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.“ (Jeremia 33,15-16)
Es ist höchst wichtig, dass diese neue Zeit der Wiederherstellung einer Region Frieden bringen wird, die eines der Gebiete der Erde ist, die am meisten von Konflikten geplagt werden – der Nahe Osten (siehe Jesaja 19,23 ff). Sie wird auch in eine neue Zeit der Wiederherstellung für alle Nachbarländer um Israel herum münden und sogar „die Palästinenser“ werden „wie ein Fürst in Juda“ (Sacharja 9,7) betrachtet werden.
Die Errichtung dieses messianischen Königreiches wird auch Einfluss auf die Gesamtheit der Schöpfung haben. Hosea sah eine Zeit voraus, zu der Gott sogar einen Bund mit der gesamten Schöpfung schließen wird (Hosea 2,20). In der Folge werden der Wolf und das Lamm, der Löwe und das Kalb in Harmonie zusammen leben. Die Natur wird gezähmt und der Stachel der Gewalt entfernt. Das bedeutet, dass die Schöpfung in ihrer ursprünglichen Bestimmung und Berufung wiederhergestellt werden wird, um ihrem Schöpfer die Ehre zu geben. Oder wie Paulus schreibt: „die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit“ (Römer 8,21). Daher erwartet die Schöpfung diese Transformation mit „gespannter Erwartung“.
Es wird auch eine weltweite Anerkennung des Gottes Israels geben. „Die Erde wird voll Erkenntnis des Herrn sein, wie Wasser das Meer bedeckt.“ (Jesaja 11,9; Habakuk 2,14) Beide, Jesaja und Habakuk, sehen diese zukünftige Realität für unsere Welt. Jesaja nennt auch den Grund, warum dies geschehen wird: die Blindheit, die Paulus sowohl über den Nationen (2. Korinther 4,3ff) als auch über Israel (2. Korinther 3,14ff) sieht, wird endlich von der Menschheit fortgenommen. „Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.“ (Jesaja 25,7) Tatsächlich werden Nationen Gott erkennen und Ihm dienen und Er wird unter den Menschen auf der Erde wohnen.
Doch die größte Verheißung ist, dass die Wiederherstellung Israels zur Niederlage der Macht des Todes führen wird. „Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen ...“ (Jesaja 25,8).
Paulus bezieht sich darauf, wenn er über die Auferstehung von den Toten spricht (1. Korinther 15, 54). Das bedeutet, Israels Wiederherstellung wird schließlich der größten Angst des Menschen bis auf diesen Tag ein Ende setzen – der Angst vor dem Tod. Ihr giftiger Stachel wird gebrochen werden und der Tod wird nicht das letzte Wort haben, dies wird vielmehr dem Auferstehungsleben von Jesus Christus gehören.
Deshalb konnte Paulus triumphierend über Israel verkünden: „Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird ihre Annahme anderes sein als Leben aus den Toten!“ (Römer 11,15)
Das bedeutet, dass die größte Berufung Israels noch vor uns liegt. Die gegenwärtige Rückkehr dient als Vorbote erstaunlicher Tage, die noch kommen werden. Doch das Ergebnis sollte mehr sein, als nur über die kommenden Tage zu jubeln. Wir sind aufgerufen zu handeln. Wir müssen anerkennen, dass Gott Sein Volk in seinem Erbe, in seiner Beziehung zu Ihm und in seinem Schicksal wiederherstellt. Es ist ein außergewöhnliches Werk, an dem wir beteiligt sind, da seine Vision und seine Bestimmung mit der „Wiederherstellung aller Dinge“ zu tun hat. Lasst uns einander die Hände reichen und uns zusammen für dieses großartige Ziel einsetzen.
Da wir sehen, wie Gott uns in diese neue und begeisternde Zeit der Wiederherstellung hineinbringt, lasst uns seine Mitarbeiter in diesem prophetischen Werk werden. Dies sind wahrhaftig Tage der Wiederherstellung und wir müssen ein Volk der Wiederherstellung sein.
Willkommen zum Laubhüttenfest und möge die mächtige Wiederherstellungskraft des Herrn während Ihrer Zeit in Jerusalem Ihr eigenes Leben berühren.
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