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Die Bibel sagt sehr deutlich, dass das jüdische Volk das Land Kanaan von Gott selbst erhalten hat. Er gab das Land Abraham und seinen Nachkommen durch Isaak als einen ewigen Besitz (1. Mose 12,1-3). Damit beabsichtigte Gott, ein Volk zu formen, durch das er die Welt erreichen würde.
In Gottes Heilsplan nahm das Land Kanaan als nationale Heimstätte des jüdischen Volkes eine wesentliche Rolle ein. Und durch dieses Volk schenkte er einer verlorenen Welt sein Wort (die Bibel), die Propheten, die Bündnisse und den Messias (Römer 9,4-5).
Außerdem lesen wir in der Bibel, dass Gott, obwohl er ankündigte, Israel würde wegen seines Ungehorsams aus dem Land vertrieben werden, auch versprach, es wieder zurückzubringen – und dies nicht nur einmal, sondern zweimal! (Jesaja 11,11)
Gottes Pläne mit Israel sind noch nicht abgeschlossen (Jeremia 31,36): eines Tages wird Israel zum Erstling unter den Völkern werden. Dann wird das Wort des Herrn von Jerusalem zu den Nationen ausgehen (Jesaja 2,3) und die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des Herrn, wie Wasser das Meer bedeckt (Habakuk 2,14). Israels Messias wird in Gerechtigkeit herrschen (Jesaja 32,1), er wird die Nationen mit eisernem Stab regieren (Offenbarung 2,27) und die Völker werden nicht mehr lernen, Krieg zu führen (Jesaja 2,4).
Aus diesem Grund unterstützen Christen die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Heimatland und den Wiederaufbau der jüdischen Nation. Heute, wie auch im Laufe der Geschichte, versuchen Israels Feinde den jüdischen Staat zu zerstören und es von der Landkarte zu tilgen. Aber wir stehen an der Seite Israels und werden nicht schweigen! (Jesaja 62,6)
Als Christen sind wir aufgefordert, Israel zu trösten (Jesaja 40,1), es zu segnen (1. Mose 12,3), für Israel zu beten (Psalm 122,6) und es mit Gottes ewigem Wort zu ermutigen.
Christliche Zionisten sind sich der geistlichen Schuld des Christentums gegenüber dem jüdischen Volk bewusst – denn von den Juden kam alles, das uns lieb und teuer ist. Um eine Autorin zu zitieren: „Das Christentum ist jüdisch.“ Wir stehen in der Schuld des jüdischen Volkes und sollten dies mit Ehre, Respekt und Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Als Christen sind wir betrübt über die Rolle, die viele Christen bei der Verfolgung des jüdischen Volkes im Laufe der Geschichte spielten, und wir distanzieren uns davon. Wir möchten dieses Unrecht wiedergutmachen und eine neue Beziehung aufbauen, die auf gegenseitigem Respekt und Verständnis gründet.
Neben den aufgeführten biblischen Beweggründen unterstützen wir Israel auch, weil wir die Geschichte des heutigen Staates Israel kennen und wissen, dass die Fakten für ihn sprechen: Israel ist eine rechtmäßige Nation, errichtet auf rechtmäßig erworbenem Gebiet und hat das Recht zu existieren – in sicheren Grenzen.
Obwohl Israel eine Nation wie alle anderen Nationen ist – es ist nicht perfekt und seine Politik ist oft mittelprächtig – ist seine Gründung und Existenz dennoch rechtmäßig und moralisch richtig. Umgeben von Ländern und Organisationen, die sich der Zerstörung Israels verschrieben haben, unterstützen wir Israels Recht, in sicheren Grenzen zu existieren.
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