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Worauf es wirklich ankommt

Worauf es wirklich ankommt

Was sagt die Bibel über Israel?
Malcolm Hedding
ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Die Ereignisse vor der Küste Gazas haben erneut Fragen über die Existenz Israels in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Von höchster Wichtigkeit ist das Recht Israels, sich gegen die unermüdlichen Angriffe der Hamas und anderer zu verteidigen. Die Welt scheint Israel dieses Recht in immer größerem Maße abzusprechen. In der Kirche im weiteren Sinne besteht ein generelles Desinteresse – und gleichzeitig gibt es eine kleine Minderheit, die sich hartnäckig gegen Israel stellt und die Palästinenser unterstützt, sogar die Terrormiliz Hamas. Für wahre Christen jedoch geht es tatsächlich um die Bibel und nicht um politische Programme. Wir müssen uns die Frage stellen: „Was sagt die Bibel über Israel?“ Wir sollten als Christen unser Handeln an diesen Aussagen ausrichten. Hier einige Leitlinien dazu:

  1. Das Wort Gottes verspricht das Land Kanaan deutlich dem jüdischen Volk zum ewigen Besitztum.
    (1. Mo 17,7-8)
  2. Diese Verheißung wird wieder und wieder bekräftigt (bspw. Psalm 105,7-10), selbst im Neuen Testament (Heb 6,13-20). In der letzteren Schriftstelle werden die Verheißungen Gottes gegenüber Abraham den zweifelnden Gläubigen des Neuen Testaments als Beweis der Treue Gottes vor Augen geführt. Kurz zusammengefasst heißt es dort, dass Gott nicht lügt, wenn er etwas verspricht. Er ist vertrauenswürdig und wird jede Verheißung erfüllen, die er je gemacht hat.
  3. Israels Recht auf das Land Kanaan besteht ewig, doch sein Wohnrecht hängt von seinem Gehorsam gegenüber dem Gott ab, der es berufen hat. Der Herr und Gott Israels verlangt, dass ein heiliges Volk in einem Heiligen Land lebt. (Hes 36,24-28)
  4. Die Geschichte bestätigt Gottes Treue, nämlich darin, dass er Israel ins Exil geschickt hat, weil das Volk gegen ihn rebellierte – und doch hat er es immer wieder in sein Land zurückgeführt. (Jer 25,4-11)
  5. Der Prophet Jesaja verkündet, dass es in der langen Geschichte Israels ein zweimaliges Exil und eine zweimalige Heimkehr in das Land Kanaan geben wird. (Jes 11,11)
  6. Die letzte und endgültige Rückkehr wird von Konflikt und Segen gekennzeichnet sein. Das bedeutet, Jerusalem wird zur Quelle großer Konflikte, über die Kriege geführt werden. Doch Israel wird nicht erneut ins Exil geschickt werden (Sacharja 12,1-3; Amos 9,14-15).
  7. Fragen der Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit sind Gott wichtig (Mi 6,8), und er wird alle Völker der Region in diesen Punkten beurteilen und richten. In diesem Zusammenhang kennt er allein die Wahrheit. (Jes 55,8-9)
  8. Jesus sprach ganz deutlich über eine jüdische Rückkehr nach Jerusalem nach einem langen Exil unter den Heidenvölkern – dies würde ein Zeichen für die Erfüllung der Zeit der Heiden sein. (Lukas 21,24)
  9. Die gesamte Bibel prophezeit eine jüdische Rückkehr nach Zion, die mit großem Segen für die ganze Welt verbunden sein wird. (Jes 2,1-3; Sa 14,16-21; Jes 66,12-13)

 

Zusammenfassend bekräftigen wir, dass die Wiederherstellung Israels in unseren Tagen tatsächlich ein Akt Gottes ist und dass Christen dazu verpflichtet sind, das zu segnen, was Gott selbst segnet. Diese Unterstützung Israels muss in jedem Bereich mit allen Teilen der Bibel im Einklang stehen. Dies erfordert von uns, dass wir nicht versuchen, „Gott zu spielen“, dadurch dass wir denken und auch entsprechend handeln, als ob wir die gesamte Übersicht darüber hätten, wie sich dieser Wiederherstellungsprozess gestalten wird. Paulus schreibt im 1. Korinther 13,9-10, dass unser Wissen Stückwerk ist, doch wenn „das Vollkommene“ kommen wird, werden wir alles wissen. Bis zum Anbruch dieses vollkommenen Zeitalters werden wir Israel segnen und für es beten, wir werden ihm zur Seite stehen, weil wir ihm etwas schulden (Rö 15,27); nicht nur, weil das Heil aus den Juden kommt (Joh 4,22), sondern auch aufgrund des furchtbaren, jahrhundertealten christlichen Antisemitismus.

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