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Die Hamas-Terrororganisation hat am Samstag den Abriss des Hauses eines jugendlichen palästinensischen Terroristen durch die israelische Armee im Dorf Yatta im Westjordanland scharf kritisiert. Gleichzeitig pries sie die Attentäter von Tel-Aviv, die ebenfalls aus Yatta stammten. Das Haus, das die israelische Armee demolierte, gehörte der Familie des sechzehnjährige Morad Bader Abdullah Adais, der im Januar die sechsfache Mutter Dafna Meir (38) vor ihrem Wohnhaus in Otniel erstach. Adais rammte Meir vor ihrer Wohnungstür sein Messer in den Bauch und versuchte dann, es wieder herauszuziehen, um ihre Kinder im Haus anzugreifen. Meir wehrte sich jedoch so vehement, dass Adais schließlich aufgab und floh. Die lebensgefährlich verletzte Meir, die als Säuglingsschwester im Soroka Medical Center in Beerschewa arbeitete, erlag später ihren schweren Verletzungen. Adais kehrte nach Yatta zurück, wusch sich das Blut von den Armen und sah laut dem Untersuchungsbericht dann einen Film zusammen mit seiner Familie an. Nach Angaben des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet hatte er vor dem Anschlag Sendungen im palästinensischen Fernsehen angeschaut, die vermittelten, dass Israel junge Palästinenser töten würde.
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