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In der Dezember-Ausgabe (WaJ Nr. 6 2022) berichteten wir über unser Projekt in der Negevwüste, wo ein Traumazentrum entstehen soll für israelische Soldaten, die an posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Seither haben Gebete und Spenden bereits viel bewirkt. Michael Zamir, der Leiter des Projekts, hat im Einsatz selbst viele seiner Kameraden verloren. Im Rehazentrum „Brothers- 4ever“ in der Wüste Negev sollen Soldaten aufgefangen werden, wenn sie in ein seelisches Tief fallen. Hier werden sie in der Landwirtschaft und mit Tieren arbeiten. Ich durfte im November vor Ort sein und im Namen der ICEJ-Deutschland einen der ersten Olivenbäume pflanzen und den ersten Scheck überreichen - denn für die erste Phase des Projekts braucht es Sponsoren.
Dank unserer Spende und Gebete hat sich bereits viel getan: Die Wüste beginnt zu blühen! Ein berühmter Koch aus Jerusalem hat zugesagt, das Gemüse, das im Traumazentrum angebaut wird, abzukaufen und damit die traumatisierten Soldaten zu unterstützen. In diesem Jahr will das Team mit dem Bau der ersten Häuser beginnen.
Nicht nur Johannes der Täufer, auch unser Herr Jesus ist bekanntlich in die Wüste gegangen, um in der Stille vor unserem lebendigen Gott zu stehen und dann gestärkt zurückzukehren in den Alltag.
Lasst uns weiter für dieses wunderbare Projekt beten, damit die Soldaten und Soldatinnen, die einmal hierherkommen werden, um Kraft zu tanken, gestärkt aus der Wüste heimkehren können, in ihren Beruf und zu ihren Familien.
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