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Seit fast vier Jahrzehnten beteiligt sich die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem daran, das Land Israel in mehreren Kernbereichen aufzubauen. Dabei lassen sich die Botschaftsmitarbeiter von Gott gebrauchen, um dem Volk Gottes seine Liebe und seinen Trost zu bringen.
Die ICEJ-Sozialabteilung hilft benachteiligten Bevölkerungsgruppen dabei, den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Sie bietet ihnen die Möglichkeit, ein Leben mit Zukunft und voller Hoffnung zu führen. Die Hilfsprojekte „Touching the Horizon“ (den Horizont berühren) und „Red Carpet“ (Roter Teppich) haben dabei eine besonders segensreiche Wirkung entfaltet. „Touching the Horizon“ ist ein Mentoring-Programm für benachteiligte Jugendliche, die in der Gefahr stehen, in Kriminalität und Drogensucht abzurutschen. Durch die Unterstützung der Mentoren gelingt es diesen Teenagern, Probleme zu überwinden und die Schule nicht abzubrechen. Das „Red Carpet“-Projekt bietet Frauen, die auf der Straße leben, einen sicheren Zufluchtsort und Erste Hilfe. Sie erhalten eine warme Mahlzeit und werden liebevoll betreut. Durch diese Beziehungen ist es Frauen gelungen, aus Drogenabhängigkeit und Prostitution auszubrechen. Auch die arabische Bevölkerung erfährt die Unterstützung der ICEJ durch Hilfe bei der Deckung von Grundbedürfnissen, durch Bildungsprogramme und berufliche Ausbildungsförderung.
Die Überlebenden der Schoah sind die wahren Helden Israels. Trotz großer persönlicher Tragödien haben sie die Stärke gefunden, das Land aus der Asche des Holocaust aufzubauen. Allerdings lebt ein Viertel der zirka 160.000 Holocaustüberlebenden unterhalb der Armutsgrenze. Diese Menschen haben insbesondere mit Krankheiten und Einsamkeit zu kämpfen. Die ICEJ empfindet es als großes Privileg, eine betreute Wohneinrichtung anbieten zu können, die es den Überlebenden ermöglicht, ihren Lebensabend in Würde und Gemeinschaft zu verbringen. Heute nennen 70 Bewohner das Haifa-Heim ihr Zuhause. Dort werden sie liebevoll betreut und versorgt. Die ICEJ plant, das Heim zu erweitern, da weitere Überlebende dringend Pflege und Versorgung benötigen. Die ICEJ ruft zu Spenden auf, um ein neues Gebäude erwerben und renovieren zu können. Auch durch das Patenschafts-Programm der ICEJ können Christen mit einer monatlichen Spende sicherstellen, dass es den Bewohnern an nichts fehlt. Weitere Informationen unter: www.patenschaft.icej.de Zudem gibt es die Möglichkeit, zu Ehren der Überlebenden in den Bergen Jerusalems einen Ölbaum pflanzen zu lassen.
Die ICEJ-Sozialabteilung steht Israel in Zeiten des Krieges, des Terrors und bei Naturkatastrophen zur Seite. Im Laufe der Jahre konnte die ICEJ 55 lebensrettende Schutzbunker für Ortschaften an den Grenzen Israels aufstellen und Ersthelfer mit der notwendigen Ausrüstung versorgen. Freiwillige Sicherheitskräfte erhielten kugelsichere Westen und warme Kleidung, um ihren Dienst zum Schutz der Menschen noch effektiver auszuüben. Die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung ist von großer Bedeutung. Daher erhalten Therapieeinrichtungen, die Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen helfen, finanzielle Unterstützung von der ICEJ. Auch Familien, die ihre Lebensgrundlage durch Krieg und Krisen einbüßten, werden substantiell gefördert. Die ICEJ-Sozialabteilung ist vor Ort und repräsentiert die Liebe und Unterstützung von Christen, gerade in Zeiten, in denen praktische Hilfe und Ermutigung besonders benötigt werden.
Hoffnung zu vermitteln und Herzen zu berühren ist der Hauptauftrag des häuslichen Pflegeprogramms der ICEJ. Seit 1996 bietet die ICEJ Grundpflege und Versorgung für russische Juden in deren Wohnungen. Das Pflegepersonal der ICEJ hat über die Jahre viele verschiedene Menschen unterstützt: Menschen mit Behinderungen, Senioren, Holocaustüberlebende, alleinerziehende Mütter mit vielen Kindern, Kriegsversehrte und chronisch Kranke. Die ICEJ-Mitarbeiter sehen es als ihren Hauptauftrag an, diesen oft entwurzelten und einsamen Menschen Hoffnung zu bringen und sie in ihren alltäglichen Herausforderungen zu ermutigen und zu trösten. Viele werden über Monate und Jahre regelmäßig versorgt. Einige russische Juden bekommen seit über 20 Jahren jede Woche Besuch von der ICEJ. Langzeitbeziehungen aufzubauen, die Gottes Liebe vermitteln, das ist das Herzstück der häuslichen Pflege der ICEJ.
Auszug aus Wort aus Jerusalem Sonderausgabe: "Rückblick auf ein Wunder der Neuzeit"
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Trotz Kriegsgefahr wandern unvermindert Juden nach Israel ein – eine Folge des weltweit wachsenden Antisemitismus. Die ICEJ unterstützt die jüdischen Migranten.
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Es war ein schwerer Frühling für die Bewohner unseres Heims für Holocaustüberlebende in Haifa. Ständig waren sie Raketenangriffen aus dem Iran und dem Libanon ausgesetzt – bis heute.
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Unser ICEJ-Team in Israel reiste auch während des Iran-Kriegs durch das Land, um auf dringende Hilfsanfragen zu reagieren.
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Wir haben Notfallausrüstung für ehrenamtliche Ersthelfer angeschafft, darunter Schutzhelme und -westen sowie Funkgeräte.
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