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In vielen Berufen wird heute mit Computern gearbeitet, besonders in der „Start-Up-Nation“ Israel. Doch 25% der Israelis haben keine Computerkenntnisse. Für die Sozialabteilung der ICEJ ist es eine Freude, benachteiligte Familien in diesem Bereich zu unterstützen, um ihre Teilhabe-Chancen in der israelischen Gesellschaft zu verbessern.
Die israelische Zeitung Globes berichtete kürzlich, dass die Hälfte der ärmsten jüdischen Familien und 60% aller arabischen Familien in Israel keinen Computer besitzen. Die ICEJ unterstützt ein besonderes Projekt, durch das benachteiligte Familien einen Computer erhalten. Gleichzeitig wird gefährdeten Jugendlichen und Sozialdienstleistenden mit Behinderung geholfen, indem sie lernen, Computer zu reparieren. Ein ICEJ-Team besuchte das Projekt vor Kurzem im Ramot-Stadtteilzentrum in Jerusalem. Die hier ansässige Computer-Reparaturwerkstatt war an diesem Tag nach draußen verlegt worden. Begeisterte Jugendliche nahmen Reparaturarbeiten an Computern vor, während ausgewählte Familien aus der Nachbarschaft vorbeikamen, um sich einen PC abzuholen. Unsere ICEJ-Mitarbeiter halfen dabei, die instandgesetzten Geräte an die bedürftigen Familien auszugeben.
„Dank der Spenden unserer christlichen Freunde und Unterstützer konnten wir die Reparatur von 100 recycelten Computern finanzieren, inklusive Zubehör und benötigter Software für den reibungslosen Betrieb der Geräte“, erklärte Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Alijah und Soziales. In der Computer-Reparaturwerkstatt helfen u.a. Jugendliche, die drohen, in Kriminalität abzurutschen, sowie Sozialdienstleistende mit Behinderung. Sie erhalten ein Stipendium für ihre Ausbildung als Computerreparateure. Wöchentlich nehmen sie an Computerkursen teil, nach deren Abschluss sie ein Cisco-Zertifikat im Bereich PC-Reparatur erhalten. Damit verbessern sie ihre beruflichen Qualifikationen und ihre Chancen auf einen sozialen Aufstieg.
Die Empfänger der wieder instandgesetzten PCs kommen aus allen Altersgruppen und sind von unterschiedlicher kultureller Herkunft. Sozialarbeiter schicken diejenigen, die dringend einen Computer brauchen, zum Ramot-Zentrum. Wenn sie ihn dort abholen, erklären ihnen die Jugendlichen und freiwilligen Helfer gerne die Funktionsweise. „Während der Coronakrise wurde der eklatante Mangel an Computern in den untersten Gesellschaftsschichten Israels schmerzlich deutlich“, erklärte Nicole. „Dies führte zu Bildungslücken, da die Kinder, die nicht am virtuellen Unterricht teilnehmen konnten, zurückfielen. Seit März 2020 wurden in der Computerwerkstatt 1250 Computer und Bildschirme repariert, die von Hightech-Unternehmen und Privatpersonen gespendet wurden.“ Ein Ehepaar schrieb in einem Dankesbrief: „Wir [Eltern] waren beide wegen Corona arbeitslos. Unsere fünf Kinder mussten ebenfalls zu Hause bleiben und sollten am Online-Unterricht teilnehmen. Doch wir besaßen keinen Computer. Ihr seid uns zu Hilfe gekommen und habt uns wirklich gerettet!“
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