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Von der ICEJ gespendete Funkgeräte trugen am 7. Oktober entscheidend dazu bei, vier israelische Gemeinden nördlich des Gazastreifens vor einem Blutbad zu bewahren. Viele Bewohner der Kibbuzim sprechen von einem Wunder.
Amnon Ziv ist Chef des Zivilschutzes der Region Hof-Aschkelon. Er berichtet, wie es zu diesem Wunder kam. „Ich sah die Gleitschirmflieger und wusste sofort, dass es Terroristen waren“, erinnert sich Amnon. Er schätzte die Schwere der Lage instinktiv richtig ein. „Ich nahm meine Waffe und rief über das Funkgerät: 'Sicherheitschefs, Terroristen in Netiv HaAsara! Geht zur Verteidigung!'“ Sein Funkspruch alarmierte alle zivilen Bereitschaftsgruppen seines Kibbuz und die Kibbuzim Yad Mordechai, Zikim und Karmia.
Amnons Heimatort Netiv HaAsara liegt nur 100 Meter vom Gazastreifen entfernt. Dem Zivilschutz hier und in den umliegenden Kibbuzim blieb nur wenig Zeit – gerade einmal acht Minuten – um sich zu organisieren. Doch dank des Funkspruchs konnten diese wenigen Minuten genutzt werden. Die Gemeinden konnten den Angriff von hunderten Terroristen erfolgreich abwehren. „In Zikim, Yad Mordechai und Karmia kam niemand ums Leben. Dreitausend Menschen wurden gerettet“, berichtet Amnon. Das schnelle und mutige Handeln der zivilen Bereitschaftsgruppen verhinderte, dass die Terroristen in diesen Kibbuzim ein Massaker anrichten konnten, wie es in Kfar Aza, im Kibbuz Be'eri und in anderen israelischen Ortschaften in der Nähe des Gazastreifens geschah.
Die speziellen Funkgeräte, die Amnon für seine Warnung nutzte, wurden erst im vergangenen Jahr von der ICEJ gespendet. Die Geräte verfügen über Mittelwellen-Funktechnologie. Gesicherte Nachrichten und Warnungen können in Echtzeit an alle Empfänger gleichzeitig gesendet werden. Das ist effizienter und zuverlässiger als Gruppenchats auf dem Handy, denn gerade in Krisenzeiten sind Mobilfunknetze schnell überlastet, zu langsam und unsicher.
Amnon erzählt, der Regionalrat habe die israelische Regierung schon vor fünf Jahren um solche speziellen Funkgeräte gebeten, aber nie eine Antwort erhalten. Erst als er Nicole Yoder traf, ICEJ-Vize-präsidentin für Alijah und Soziales, und ihr von der Bedeutung solcher Funkgeräte erzählte, erhielt er die Geräte – finanziert von der ICEJ.
„Wir spürten, dass es wichtig war, diese speziellen Funkgeräte an Mitglieder der Notfallteams entlang der Grenze zum Gazastreifen zu spenden. Ich erinnere mich an die Begeisterung in ihren Augen, als sie die Geräte erhielten“, so Nicole. „Ich konnte ihre Erleichterung sehr gut verstehen, denn die Notfallteams tragen im Krisenfall große Verantwortung für ihre Gemeinden.“ Nicole fügt hinzu: „Wir ahnten damals aber nicht, wie wichtig diese Geräte einmal tatsächlich sein würden.“ Auch von Beamten der Region Eshkol kam kürzlich die Rückmeldung, dass dort die Funkgeräte der ICEJ dazu beitragen konnten, die Bewohner des Kibbuz Re'im zu alarmieren.
Amnon schrieb einen Brief an ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler, um der ICEJ noch einmal ausdrücklich zu danken. In seinem Brief heißt es: „Es gibt keine Worte, um meine Dankbarkeit, die Dankbarkeit der Bewohner des Bezirkes und die Dankbarkeit aller Bürger des Staates Israel auszudrücken. Unser Dank für Ihre Spende, mit der Sie so vielen Menschen das Leben gerettet haben, lässt sich nicht in Worte fassen.“
Diesen Dank geben wir gerne an Sie weiter, liebe Spender. Danke, dass Sie die Rettung so vieler Menschen möglich gemacht haben!
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