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Die traurige Wahrheit ist, dass Abtreibungen in Israel alltäglich sind – und bis zur Geburt sogar legal. So viele kostbare Leben sind bereits genommen worden und viel zu viele Frauen sind innerlich zerrissen und tragen schwer an Gefühlen des Verlusts und der Schuld, die sie zutiefst quälen. Durch unser ICEJ-Programm „Zukunft und Hoffnung geben“ stärken wir israelische Familien und setzen uns auch für den Schutz ungeborenen Lebens ein.
In Israel gibt es jedes Jahr rund 170.000 Geburten und schätzungsweise 40.000 Abtreibungen. 2020 zahlte der Staat Israel für 18.000 Abtreibungen, doch die Dunkelziffer könnte höher sein. Seit 1948 wurden in Israel mehr Babys abgetrieben, als Kinder im Holocaust ermordet wurden. Diese herzzerreißende Realität bewegt die ICEJ, in Israel Initiativen für ungeborenes Leben zu unterstützen. ICEJ-Mitarbeiterin Jannie Tolhoek sprach mit Sandy Shoshani und Anat Brenner, beide seit Jahren Fürsprecherinnen und Direktorinnen von Organisationen, die sich für das Leben einsetzen.
Grob geschätzt wird eines von fünf Babys in Israel abgetrieben. Sandy erklärt, warum sie sich so leidenschaftlich für das Leben einsetzt: „Nichts schmerzt den Geist Gottes mehr, als wenn unschuldiges Blut vergossen wird. Nur 50% der Abtreibungen werden von Alleinstehenden vorgenommen, 49% sind verheiratet! Es handelt sich vor allem um 20- bis 35-jährige Frauen, darunter viele Geschiedene und verheiratete Paare, die sich ein weiteres Baby nicht leisten können. Viele Abtreibungen werden vorgenommen, wenn die Gesundheit der Mutter, auch ihre psychische Gesundheit, gefährdet ist. Wenn sie sagt, dass sie schlecht schläft oder gestresst ist und die Lage nicht zu meistern glaubt, wird eine Abtreibung oft erlaubt.“
Auch Anat leitet Beratungs- und Unterstützungsprogramme für leidende Frauen. Während ihres Dienstes in der israelischen Armee wurde sie selbst schwanger und dachte, ein Baby würde ihr Leben zerstören. „Ich werde keine Zukunft haben”, glaubte sie. „Ich hatte niemanden, der mich unterstützte und sagte, dass es ganz anders kommen kann und dass es viele Optionen gibt. Deshalb hatte ich eine Abtreibung. Das hat mich fertig gemacht, denn es gab einen Moment in der Schwangerschaft, an dem ich mich sehr gut fühlte. Ich hielt meinen Bauch umfasst und das war so ein schönes Gefühl. Aber weil ich das Kind nicht wollte und mich nicht als Mutter gesehen habe, brachte ich diese Gedanken zum Schweigen und ignorierte das gute Gefühl.“
Sie fuhr fort: „Direkt nach der Abtreibung wurde mir klar, dass das Leben, das ich in mir getragen hatte, niemals zurückkommen würde. Ich hatte etwas Unumkehrbares getan und ich war am Boden zerstört. Ich konnte nicht aufhören zu weinen und viele Monate lang litt ich unter Depressionen. Ich musste in ein anderes Armeequartier umziehen, da mich alles an die Abtreibung erinnerte, ich kam nicht mehr gut klar mit dem Leben. Als ich zum Glauben fand, war es eines der ersten Dinge, die der Herr in meinem Leben veränderte: Er heilte mich von meiner Abtreibungserfahrung. Mich erfüllte das starke Verlangen, anderen Frauen zu helfen, die unter den Konsequenzen einer Abtreibung litten, die innerlich zerbrochen waren und nie um ihr Baby getrauert hatten, das sie durch die Abtreibung verloren hatten.“
Heute setzt sich Anat mit aller Kraft dafür ein, Schwangeren zu versichern, dass sie jemanden haben, der sie unterstützt. Sie berät Frauen, damit diese sich entscheiden, keine Abtreibung vorzunehmen. Sie richtete eine Hotline ein, über die Frauen in Notlagen, wenn sie nicht wissen, was sie tun sollen, oder ungewollt schwanger sind, Hilfe erhalten. „Ich glaube, wenn die Frauen jemanden haben, der sie unterstützt, wenn sie denken, dass eine Abtreibung die einzige Lösung ist, dass Gott eingreifen kann – so dass sie Alternativen sehen können. Sie spüren, dass es jemanden gibt, der Mitgefühl hat, sie versteht und mit ihnen geht“, erklärte Anat.
Sandy denkt ebenfalls, dass diese Frauen dringend emotionale und praktische Hilfe brauchen. „Wir bieten der Mutter Hoffnung an, praktische Hilfe und Heilung. Diese drei Dinge sind so wichtig. Viele der Mütter sagen: Ihr habt mir die Möglichkeit gegeben, mein Kind mit Würde großzuziehen, nicht in Armut.“ Mehr als 3.500 Frauen haben Sandy und ihr Team bisher geholfen. „Niemand sollte wegen Geldsorgen abtreiben“, betonte Sandy.
„Ich danke der ICEJ und ihren Freunden von ganzem Herzen!“, sagte Sandy. „Ihr habt im Laufe der Jahre so viele Babys unterstützt und Leben gerettet, Frauen vor einer Abtreibung bewahrt und einen Unterschied gemacht. Gelobt sei Gott! Vielen Dank für eure Liebe, Fürsorge, Unterstützung und eure Gebete. Gott segne euch, weil ihr die Mütter und Babys in Israel liebt und für sie sorgt.“ Auch Anat ist von Herzen dankbar. „Ich danke der Christlichen Botschaft, dass ihr von Herzen zu uns steht. Ich weiß, dass Gott euch gebraucht und wir sind so dankbar für eure Gebete, Unterstützung, Liebe und dass ihr mit uns in diesem Kampf für das Leben steht. Ihr seid Werkzeuge Gottes, die helfen, unsere Hände im Kampf um die Babys in Israel zu stärken. Vielen Dank!“
Bitte helfen Sie uns, verzweifelten Schwangeren beizustehen und ungeborenes Leben zu schützen. Als Verwendungszweck bitte „Zukunft & Hoffnung“ angeben, herzlichen Dank!
Lesen Sie: Spendenaufruf 1/2022
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