MENÜ

Es war ein schwerer Frühling für die Bewohner unseres Heims für Holocaustüberlebende in Haifa. Ständig waren sie Raketenangriffen aus dem Iran und dem Libanon ausgesetzt – bis heute.
Die Raketenangriffe der vergangenen Wochen während des heftigen Krieges mit dem Iran haben bei vielen unserer Bewohner Erinnerungen an ihre Kindheit während des Holocausts wachgerufen.
„Die Luftschutzsirenen versetzen mich immer zurück in meine Kindheit“, erzählt Chaya. „Während des Zweiten Weltkriegs heulten die Sirenen, wenn Flugzeuge über uns flogen und Bomben abwarfen. Unser Haus bebte von den Explosionen. Wir hatten solche Angst.“
Seit Beginn des Irankriegs hat Chaya viele Nächte in unserem Luftschutzbunker verbracht.
Unsere Bewohnerin Renate hat von ihrer Wohnung aus leider keinen direkten Zugang zum Bunker und musste die meiste Zeit des Kriegs ohne Schutzraum überstehen.
„Plötzlich überkam mich eine überwältigende Angst, als die Sirene heulte“, erinnert sich Renate an einen der Angriffe.
Der Klang der Luftschutzsirene ist immer noch derselbe wie im Zweiten Weltkrieg, als Renate ein Kind war.
Wie gehen unsere Bewohner mit den wiedererweckten Traumata um? Sie sind unglaublich tapfer.
Manche versuchen es mit Humor. Andere erinnern sich gegenseitig an die Wunder und die Bewahrung, die sie während dieses Krieges erlebt haben. Das Teilen dieser Erlebnisse stärkt – und schweißt zusammen.
Unser Team in Haifa verbrachte viele Stunden mit den Bewohnern in den Schutzbunkern und bemühte sich, die gewohnten Aktivitäten wie Kunstunterricht, Gymnastik, Mahlzeiten und andere tägliche Betreuungsangebote aufrechtzuerhalten.
Das große Gemeinschaftsgefühl, das gemeinsame Essen und die Teilnahme an den verschiedenen Aktivitäten sind wichtige Faktoren, die den Senioren helfen, mit der Situation umzugehen.
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zurück zu den Wurzeln"
Teile diesen Beitrag:
Wie geht es dem Kibbuz Be’eri rund zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Terrorüberfall durch Palästinenser aus dem Gazastreifen? Ein Besuch vor Ort.
Wie geht es dem Kibbuz Be’eri rund zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Terrorüberfall durch Palästin...
Trotz Kriegsgefahr wandern unvermindert Juden nach Israel ein – eine Folge des weltweit wachsenden Antisemitismus. Die ICEJ unterstützt die jüdischen Migranten.
Trotz Kriegsgefahr wandern unvermindert Juden nach Israel ein – eine Folge des weltweit wachsenden Antis...
Unser ICEJ-Team in Israel reiste auch während des Iran-Kriegs durch das Land, um auf dringende Hilfsanfragen zu reagieren.
Unser ICEJ-Team in Israel reiste auch während des Iran-Kriegs durch das Land, um auf dringende Hilfsanfr...
Wir haben Notfallausrüstung für ehrenamtliche Ersthelfer angeschafft, darunter Schutzhelme und -westen sowie Funkgeräte.
Wir haben Notfallausrüstung für ehrenamtliche Ersthelfer angeschafft, darunter Schutzhelme und -westen s...
Wir konnten im letzten Jahr mehrere mobile Schutzbunker finanzieren.
Wir konnten im letzten Jahr mehrere mobile Schutzbunker finanzieren.