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Beim ersten Morgenrot beginnt der Betrieb auf dem 2.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum der Hilfsorganisation Pitchon Lev, unserem israelischen Partner bei der Lebensmittelverteilung an Bedürftige.
Gabelstapler surren über das Areal, Freiwillige hasten zwischen gestapelten Lebensmittelpaletten hin und her. Im Mittelpunkt stehen zwei von der ICEJ finanzierte Kühl-Lkw – der zweite Truck kam nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 hinzu, dank internationaler Spender, vor allem aus der Schweiz. Als Reaktion auf den gestiegenen Bedarf wird bald noch ein dritter Kühl-Lkw auf Israels Straßen unterwegs sein, finanziert vom deutschen Zweig der ICEJ.
Diese Kühl-Lkw haben eine enorme Wirkung: Zuvor war der Transport von frischen, verderblichen Lebensmittelspenden in großem Umfang nahezu unmöglich. Oft erhielten bedürftige Familien deshalb nur Trockenwaren, die zwar den Magen füllten, aber kaum lebenswichtige Nährstoffe und Vitamine lieferten. Dank der Kühl-Lkw können Milchprodukte, Fleisch und frische Lebensmittel selbst an glutheißen Sommertagen sicher in ganz Israel ausgeliefert werden.
Seither können auch mehr und hochwertigere Lebensmittelspenden angenommen werden. „Dank der Kühlfahrzeuge der ICEJ sind die Spenden, die gekühlt gelagert werden müssen, um mehr als 600 Prozent gestiegen“, erklärt Peleg, der die Verteilung managt. „Wir können nun jedem Lebensmittelkorb durchschnittlich vier frische Produkte hinzufügen und mehr Menschen als je zuvor erreichen.“
Freiwillige bilden lange Reihen, heben Kisten hoch, packen Hilfspakete. Vom riesigen Logistikzentrum in Zentralisrael aus wurden seit Kriegsbeginn über 500 Tonnen Hilfsgüter landesweit verteilt. Der zweite LKW der ICEJ wurde zur kleinen Berühmtheit in Israel. „War Truck“, Kriegs-Lkw, nennen ihn die Mitarbeiter der Hilfsorganisation. Denn nach Kriegsbeginn 2023 wurde er zur Lebensader für viele Kriegsopfer, transportierte selbst unter Raketenbeschuss über 30.000 Lebensmittelpakete zu evakuierten Familien, die in Not-Unterkünften im ganzen Land untergebracht waren, nachdem sie über Nacht ihr Zuhause verloren hatten.
Am Vormittag rollen die voll beladenen Lkw vom Hof. An jeder Verteilungsstelle bilden sich still lange Schlangen. Viele Familien und betagte, alleinlebende Senioren sind schon früh gekommen, ziehen kleine Rollwagen hinter sich her. Manche bringen Koffer mit. Denn die Lebensmittelpakete sind schwer, bis zum Rand mit Lebensmitteln gefüllt.
Erst als die Sonne untergeht, kehren die Lastwagen leer zum Logistikzentrum zurück. Bereit für eine neue Ladung.
Bitte unterstützen Sie die Lebensmittelhilfe und die Finanzierung der Lkw mit Ihrer Spende. Verwendungszweck: ISRAEL HILFSFONDS
Herzlichen Dank!
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