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Unser ICEJ-Team in Israel reiste auch während des Iran-Kriegs durch das Land, um auf dringende Hilfsanfragen zu reagieren.
Dank unserer Spender konnten wir rasch und unbürokratisch helfen. Eine erste kleine Bilanz der wichtigsten Hilfsmaßnahmen:
Die ICEJ versorgte Hunderte Holocaustüberlebende in ganz Israel mit Lebensmitteln und Mahlzeiten, zusätzlich zu den Bewohnern unseres Heims für Holocaustüberlebende in Haifa (siehe Seite 14).
Außerdem unterstützten wir lokale Anlaufstellen, die sich um Holocaustüberlebende kümmern und halfen bei der Evakuierung der hochbetagten Senioren in Gebäude mit sicheren Luftschutzbunkern. Viele Holocaustüberlebende mussten in Krankenwagen oder rollstuhlgerechten Fahrzeugen transportiert werden, wer gesundheitlich fit war, konnte in privaten PKW gefahren werden.
Die ICEJ stellte Zuschüsse für israelische Familien bereit, deren Häuser zerstört wurden. Rund 150 Israelis, die durch Raketenangriffe ihr Zuhause verloren hatten, wurden von unseren Freunden im Kibbuz Yad Mordechai aufgenommen. Der Kibbuz bat uns um Hilfe bei ihrer Versorgung. Wir halfen auch hier beim Kauf von Haushaltsgegenständen, Möbeln, Matratzen und Elektrogeräten.
Außerdem verteilte unser Team Gutscheine für Lebensmittel, Kleidung und Haushaltsartikel an 130 bedürftige Familien in schwer vom Krieg betroffenen Städten, darunter Dimona und Arad, wo Raketenangriffe ganze Stadtviertel verwüsteten.
Wir haben Rettungsteams mit Notfall- und Schutzausrüstung versorgt, mit Helmen, Schutzwesten, Funkgeräten sowie mit fünf neuen Krankenwagen, Motorrädern und medizinischer Ausrüstung.
Wir haben 15 große öffentliche Schutzräume im Zentrum Israels modernisiert, komfortabler und sicherer gemacht. Außerdem wurden neun Schutzräume an der Nordgrenze ausgebaut und in mehreren Gemeinden konnten wir neue Bunker aufstellen.
Wir haben Spielzeug an Kinder verteilt, die lange Stunden in Schutzräumen an der Nordgrenze ausharren mussten.
Für zahlreiche traumatisierte Familien in Beit Schemesch, die einen schweren Raketenangriff miterleben mussten, bei dem neun Zivilisten getötet und Dutzende schwerstverletzt wurden, konnten wir Therapiesitzungen finanzieren.
Außerdem ermöglichten wir Gruppentherapiesitzungen für jüdische Neuankömmlinge, die nach massiven iranischen Raketenangriffen unter Schock standen.
All diese Hilfsmaßnahmen wurden zusätzlich zu den zahlreichen Wiederaufbauprojekten der ICEJ durchgeführt, die bereits laufen, um Israel beim Wiederaufbau nach über zweieinhalb Jahren Krieg an sieben Fronten seit dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 zu unterstützen.
Unser Hilfsteam eilte nach Beerscheba. Dort hatte es kurz zuvor einen schweren Raketeneinschlag gegeben, auch ein Holocaustüberlebender war betroffen. Vor seinem zerstörten Haus traf ICEJ-Vizepräsidentin Nicole Yoder auf Yoel (90) und seine Tochter.
Yoel war allein in seiner Wohnung, als die Rakete direkt nebenan einschlug. Seiner Tochter, die in der Nähe wohnt, bot sich danach ein Bild der Verwüstung. Die Fenster waren zersprungen, überall lagen Glassplitter, die Wohnung war verwüstet und leer. Verzweifelt suchte sie ihren Vater – und fand ihn schließlich völlig unverletzt. Er saß friedlich in der Sonne auf einem Stuhl. Er konnte sich nicht erinnern, wie er überlebt hatte oder nach draußen gekommen war. Denn eigentlich hatte er gerade eben noch in seinem Lieblingssessel in der Wohnung gesessen …
Der Lieblingssessel stand noch im kleinen Wohnzimmer – völlig zerstört. Es war ein Wunder!
Nachdem Nicole diese Geschichte von Yoels Tochter gehört hatte, beschloss sie spontan, dem betagten Holocaustüberlebenden einen neuen Sessel zu kaufen, als Ersatz für den bequemen Sessel, in dem er so gerne gesessen hatte, bevor er zerstört wurde.
Bitte unterstützen Sie unsere Israel-Nothilfe mit Ihrer Spende. Bitte als Verwendungszweck ISRAEL HILFSFONDS angeben. Herzlichen Dank!
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zurück zu den Wurzeln"
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