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Vier Mütter in Not und ihre Geschichten, die zeigen, wie Gott ihre Entscheidung für das Leben segnet.
Mit gerade einmal 26 Jahren blickte Rachel in eine Zukunft, die sie nie erwartet hatte: Sie war schwanger, völlig allein und ohne Zukunftsperspektive. Vom Vater des Kindes unter Druck gesetzt, die Schwangerschaft abzubrechen, und ohne Familie, die sie unterstützt hätte. Rachel wurde von der Angst vor der Zukunft fast erdrückt. Doch als ihr praktische Hilfe angeboten wurde, als da jemand war, der ihr zuhörte, ihr Mut zusprach, änderte sich etwas. Rachel hielt inne ... atmete durch ... und entschied sich für das Leben ihres ungeborenen Kindes.
Nur einen Monat vor ihrem Geburtstermin wurde sie ihrer Wohnung in Jerusalem verwiesen. Da die Hochschwangere nirgendwo anders unterkam, ließ der Vater des Babys sie in seine Wohnung. Es sollte nur ein Unterschlupf für kurze Zeit sein – doch dann kam zu einer unerwarteten Veränderung, die ihre zerrüttete Beziehung zu heilen begann. Jetzt ist Rachel Mutter, singt ihrem Baby Schlaflieder vor und ist dankbar, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, trotz der schwierigen Umstände.
In einer anderen Ecke Jerusalems hatte Dana bereits viele Lasten zu schultern. Die 39-Jährige kümmerte sich um ihren behinderten Ehemann und ihre Kinder mit Behinderungen, während sie gleichzeitig mit einer eigenen Wirbelsäulenverletzung fertigwerden musste. Dann wurde sie erneut schwanger. Sie war verzweifelt, sah keinen Ausweg mehr.
Doch mit praktischer Hilfe und emotionaler Unterstützung durch eine ICEJ-Patenschaft, einschließlich Babyausstattung und einem Ansprechpartner, fühlte sie sich langsam weniger gefangen. Sie entschied sich, ihre Schwangerschaft mit Gottvertrauen fortzusetzen – und ihr Sohn wurde als Kind einer veränderten Mutter geboren. Immer noch in Sorge, aber auch viel gefestigter und entschlossener, gab Dana ihrem ungeplanten Sohn den Namen Lior: „Mein Licht“.
Auch für Liat gab die Unterstützung den entscheidenden Impuls, ein Ja zu ihrem Baby zu wagen. Ohne Partner oder Freunde, seit langem entfremdet von ihrer ultraorthodoxen Familie, stand sie völlig alleine da. Ihre Schwangerschaft galt zudem als Risikoschwangerschaft. Eine Abtreibung erschien ihr da als einzige Möglichkeit. Doch zuvor wandte sie sich doch noch an die von der ICEJ unterstütze lokale Pro-Life-Beratung – und änderte danach ihre Entscheidung. Die konkreten Hilfsangebote und die liebevolle Betreuung machten den Unterschied, wie sie selbst sagt.
Als Liat in der 31. Woche ins Krankenhaus eingeliefert wurde, rief sie ihre Schwester an. Zwei Tage später kam ihr Sohn zur Welt – und ihre zuvor entfremdeten Eltern kamen, um ihren Enkel kennenzulernen und willkommen zu heißen. Es war ein wichtiger Schritt in Richtung Neuanfang.
Esther war erst 18 Jahren alt. Ihr Freund verschwand, als er von ihrer Schwangerschaft erfuhr. Ihre Eltern reagierten zornig, wollten nichts mehr von ihr wissen. Verängstigt und isoliert sah Esther in der Abtreibung den einzigen Weg, zu verhindern, dass ihr Leben völlig aus den Fugen geriet. Doch dank der Ermutigung und Begleitung durch Pro-Life-Berater hielt Esther durch.
Die Pro-Life-Berater konnten Esthers Lebensumstände nicht von einem Tag auf den anderen ändern, aber sie halfen der werdenden Mutter, die Kraft zu finden, sich der Situation zu stellen. Schließlich meldeten sich auch Esthers Eltern wieder bei ihr. Esthers Mutter stand ihr im Kreißsaal zur Seite, als das Kind geboren wurde. Ein Junge. Er erhielt den Namen Yonatan: „Geschenk Gottes“.
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