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Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon erneut unzählige Raketenalarme ertragen. Viele schaffen es nicht rechtzeitig in die Schutzbunker und durchleiden sehr beängstigende und traumatisierende Stunden.
Allein am einem einzigen Tag Ende März feuerte die Terrororganisation Hisbollah aus dem Libanon mehr als 100 Raketen auf die Hafenstadt ab. Hinzu kamen mehrere Angriffswellen aus dem Iran mit ballistischen Raketen und Streubomben. Streubomben sind international geächtet, weil sie große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überziehen, die teilweise nicht sofort explodieren und dann noch Jahrzehnte später Zivilisten gefährden. Nicht explodierte Sprengkörper sind außerdem sehr schwer zu entschärfen.
Nicht alle Raketen, die auf Haifa abgefeuert wurden, konnten abgefangen werden. Es gab Verletzte und Tote. Anfang April kam eine vierköpfige Familie beim Einschlag einer Rakete in ihrem zerstörten Wohnhaus ums Leben.
Das alles ist extrem belastend. Unser ICEJ-Team in Haifa bemüht sich bestmöglich, unsere betagten Heimbewohner zu schützen und emotional zu unterstützen.
Bitte unterstützen Sie unser Heim für Holocaust-überlebende.
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
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