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„Möge Gott uns helfen“

Neues aus dem Haifa-Heim für Holocaust-Überlebende
ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Die Nachrichten über gefallene Soldaten, die Unruhen in Syrien und der weitweite Anstieg des Antisemitismus belasten viele unserer Bewohner schwer.

Enge in der Brust

„Tagsüber haben wir unsere Aktivitäten“, sagte Naomi. „Wir sind zusammen und beschäftigen uns mit anderen Dingen.“ Aber wenn ich nach Hause komme, spüre ich diese Enge in meiner Brust. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal eine Zeit erleben würde, in der ein weiterer Holocaust möglich erscheint. Aber langsam fühlt es sich so an.

„Es bricht mir das Herz“, pflichtet Haya bei, eine andere Bewohnerin unseres Heims. „So viel Tod, so viel Hass.“ Haya liest Psalmen. „Sie geben mir Kraft“, sagt sie. „Wir müssen stark bleiben. Möge Gott uns helfen.“

Enkel in Gaza

„Dieser Krieg geht mir ständig durch den Kopf“, erzählt auch Fanny. Mehrere ihrer Enkel müssen als Reservisten in der israelischen Armee kämpfen. „Meine Enkelkinder rufen mich aus Gaza an und sagen: Omilein, mach dir keine Sorgen. Uns geht es gut.“ Aber wie soll man sich als Oma da keine Sorgen machen? Große Sorgen macht ihr auch der neue weltweite Judenhass. „Es ist beängstigend. Es sieht noch schlimmer aus als zu unserer Zeit“, glaubt sie. „Warum hassen sie uns so sehr?“

Die drastischen Worte unserer Heimbewohner machen uns deutlich: Dies ist nicht nur eine weltweite politische Krise, sondern auch eine zutiefst persönliche für diejenigen, die bereits die dunkelsten Kapitel der Geschichte durchlebt haben.

Bitte unterstützen Sie das Haifa-Heim mit Ihrer Spende. 

AUSZUG AUS WORT AUS JERUSALEM: "GELIEBT UND GEHASST, ISRAEL UND DIE NATIONEN"

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