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Seit Beginn des Gaza-Krieges sind viele soziale Hilfsdienste in Israel geschlossen oder arbeiten nur noch eingeschränkt. Junge, alleinerziehende Mütter trifft das besonders hart. Das von der ICEJ unterstützt Projekt „Junge Mütter in Not“ steht ihnen zur Seite.
Manche Mütter, die im Projekt „Junge Mütter in Not“ (Young Mothers in Distress) betreut werden, sind selbst noch Kinder – gerade einmal 13 Jahre alt, isoliert und durch finanzielle und emotionale Nöte schwer belastet. Das Hilfsangebot bietet ihnen einen Rettungsanker.
Junge alleinerziehende Mütter gehören überproportional häufig zu den Israelis, die in den ersten Kriegsmonaten kein Einkommen mehr hatten und dadurch oft weder die Miete noch Rechnungen bezahlen konnten. Ungefähr ein Viertel dieser Mütter hat derzeit mit neuen Schulden zu kämpfen. Dank der Großzügigkeit unserer ICEJ-Freunde können wir aktuell über 120 jungen Müttern helfen. Die Hilfe deckt einerseits konkrete lebenswichtige materielle Bedürfnisse ab, wie Lebensmittelkörbe, Windeln, Säuglingsnahrung und Unterstützung bei unbezahlten Rechnungen. Andererseits geht es auch darum, Zukunftsperspektiven nachhaltig zu verbessern. Die ICEJ finanziert Workshops und Schulungen, die wichtige Lebenskompetenzen vermitteln und für den Arbeitsmarkt fit machen.
Außerdem unterstützen wir bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen, Schulen, Kinderbetreuungsplätzen und knüpfen Kontakte zu örtlichen Sozialämtern, um Fördermöglichkeiten auszuloten. In den letzten Monaten konnten dadurch fünf „unserer“ Mütter sogar ein Hochschulstudium beginnen.
Es zeigt sich, dass die Begleitung auch mental positive Auswirkungen hat: 85 Prozent der Teilnehmerinnen berichten von einer Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit, 80 Prozent haben nun größeres Vertrauen in ihre Fähigkeiten.
Bitte unterstützen Sie unsere Israel-Nothilfe für diese und ähnliche Projekte. Als Verwendungszweck Ihrer Spende bitte ISRAEL HILFSFONDS angeben. Herzlichen Dank!
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