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Plötzlich erschienen in allen Nachrichten grausame Berichte und Bilder, die an den Holocaust erinnerten. Für unsere Heimbewohner war es, als wären ihre eigenen schrecklichen Erlebnisse am 7. Oktober wieder lebendig geworden.
Die Nachrichten vom Terrorüberfall versetzten das ICEJ-Heim für Holocaustüberlebende in Haifa in einen Schockzustand. Für einige Bewohner wurde die Angst greifbar, während andere sich bereitmachen wollten, um zu kämpfen und das Heim gegen jede potenzielle Terrorgefahr zu schützen.
Das ICEJ-Team in Haifa ging sofort von Wohnung zu Wohnung, um die Bewohner zu beruhigen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind. Wir haben weiter für Gemeinschaft gesorgt. Außerdem haben wir sichergestellt, dass die Heim-bewohner wissen, was zu tun ist, wenn die Raketensirene ertönt und wie sie sich bei einem Raketenangriff schützen können. „Unser Team hat auch geprüft, dass alle Senioren eine Notfalltasche gepackt haben. Gerade für ältere Menschen gehört es zu den wichtigsten Vorbereitungen, Medikamente für einen längeren Zeitraum bereitzuhalten“, erklärte Yudit Setz, Leiterin des ICEJ-Teams im Haifa-Heim.
Obwohl das Heim über mehrere Luftschutzbunker verfügt, sind unsere meisten Bewohner aufgrund des hohen Alters nicht in der Lage, rechtzeitig einen Luftschutzbunker zu erreichen, wenn sie in ihrer Wohnung vom Raketenalarm überrascht werden. Unser Team hat deshalb Vorbereitungen getroffen, damit die Bewohner im Notfall bei wiederholten Raketenangriffen auch mehrere Tage und Nächte im Schutzbunker ausharren können. Wir haben Vorräte angelegt und unser Haifa-Heim mit einem eigenen Notstrom-Aggregat ausgestattet, damit wir selbst bei einem Zusammenbruch der Infrastruktur unsere Heimbewohner weiter gut versorgen können.
Bitte denken Sie in dieser schwierigen Zeit an die Holocaustüberlebenden und auch an unser Team, beten Sie für den göttlichen Schutz unseres Heims.
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