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Die Abrissphase ist abgeschlossen. Die westlichen Ortsteile von Be’eri wurden endgültig dem Erdboden gleichgemacht. Es war ein schmerzhafter Meilenstein. Doch nun beginnt der Wiederaufbau.
Bis auf ein einziges Haus wurden alle überfallenen Gebäude abgerissen. Die letzte verbliebene Ruine soll dauerhaft an den Tag des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 aus dem nahegelegenen Gazastreifen erinnern.
Es handelte sich nicht bloß um Gebäude. Es waren Häuser, gefüllt mit Erinnerungen, Kindheitsabenteuern, Freundschaften, Familienfesten. Ihr Abriss war mit vielen Emotionen verbunden – und zugleich ein Abschied von dem Be’eri, wie es einmal war.
Doch nach diesem herzzerreißenden Kapitel öffnet sich jetzt eine neue Perspektive für die zerstreute Kibbuz-Gemeinschaft, deren Mitglieder vielfach noch immer in provisorischen Unterkünften im Landesinneren leben. Die Trauer und die würdige Erinnerung bleiben, aber die Phase der Zerstörung und des Abschieds ist vorbei. Jetzt liegt der Fokus auf dem Neuanfang – auf Heilung, physische Wiederherstellung und wirtschaftliche Erholung. Die Bewohner von Be’eri lassen sich nicht durch Tragödien definieren.
Wie in ganz Israel, so werden auch die Wiederaufbauarbeiten in Be’eri immer wieder durch Raketen- und Drohnenangriffe der Hisbollah und aus dem Iran unterbrochen. Bei vielen Überlebenden reißen die Sirenen die tiefen Wunden vom 7. Oktober stets neu auf.
Doch die Gemeinschaft in Be’eri war immer schon geprägt von Zukunftsmut und gegenseitiger Fürsorge. Deshalb schreitet der Wiederaufbau trotz der schwierigen Umstände voran.
Ein Team der ICEJ konnte jüngst miterleben, wie das neue Jugendzentrum Gestalt annimmt – dank großzügiger Spenden von Christen aus 26 verschiedenen Ländern. Dieses Gebäude ist ein Zeugnis für die vielen Freunde auf der ganzen Welt, die dem jüdischen Volk alles Gute wünschen. Nächstes Jahr sollen die ersten Familien in den Kibbuz zurückkehren. Dann soll wieder Lachen zu hören sein.
Be’eri hat einen hohen Symbolwert für ganz Israel. Denn der Neuanfang dieser Gemeinschaft gilt als Beleg, dass Terror und Hass nicht gesiegt haben.
Danke, liebe Freunde der ICEJ, dass sie dazu beitragen, diesen Neuanfang möglich zu machen.
Bald werden die Arbeiten am neuen medizinischen Komplex beginnen, zu dem eine Zahnklinik gehört, die vom deutschen Zweig der ICEJ finanziert wird. Die Gelder dafür sind bereits gesammelt.
Darüber hinaus übernimmt der deutsche Zweig die Renovierung des therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrums. Hier sollen die Bauarbeiten noch diesen Sommer beginnen. Das Vorhaben ist allerdings noch nicht vollständig mit Spenden gedeckt.
Der deutsche Zweig hofft, die Finanzierungslücke bis zum Ende des Umbaus schließen zu können (aktueller Stand: siehe Spend-O-Meter).
Bitte unterstützen Sie den Wiederaufbau von Be’eri mit Ihrer Spende. Verwendungszweck: BE’ERI

Herzlichen Dank!
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