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Ausflüge zu den wunderschönen Stränden von Haifa waren für viele Bewohner in den letzten Wochen ein echtes Highlight.
Nachdem sie während der vielen Raketenangriffe im Iran-Krieg so lange in ihren Wohnungen und Schutzräumen eingesperrt waren, brachten die Sonne und der Blick auf das blaue Meer Erholung für Geist, Körper und Seele. Das Ganze mit leckerem Eis abzurunden, war das Tüpfelchen auf dem i!
Sogar einige Gymnastikkurse fanden am Strand statt – mit Wettrennen und viel Gelächter. Das ICEJ-Team sucht ständig nach kreativen Wegen, um unseren wertvollen Holocaustüberlebenden schöne Momente zu schenken.
Unsere ukrainisch- und russischsprachigen Bewohner freuten sich weiter über Israel-Vorträge, die mit Ausflügen und Exkursionen verbunden sind. Die Gruppe besuchte das Hecht-Museum für Archäologie und Kunst auf dem Campus der Universität Haifa. Auf dem Rückweg erzählte Lena:
„Bei meiner Ankunft in Israel habe ich mich sehr müde gefühlt, aber inzwischen bin ich körperlich und seelisch erfrischt. Diese Ausflüge helfen mir, Israel noch mehr zu lieben.“
Manche Holocaustüberlebende, die an unseren Kunstkursen teilnehmen, hatten zuvor noch nie gemalt. Einige glaubten, keinerlei künstlerische Begabung zu besitzen. Zu ihrer Überraschung entdeckten sie aber nicht nur die Freude am künstlerischen Schaffen, sondern auch echtes Talent!
In einer ruhigen Atmosphäre mit sanfter Hintergrundmusik bringt unsere Kunsttherapeutin Nancy den Bewohnern die künstlerischen Techniken bei. Von Zeit zu Zeit laden wir Gastkünstler ein. Kürzlich war Maler Jonathan Goldberg zu Besuch, um die Grundlagen der Ölmalerei zu lehren. Der Workshop war ein großer Erfolg.
Geburtstagsfeiern sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Viele Bewohner haben niemanden in der Nähe, mit dem sie feiern können. Wenn wir mit Liedern, Luftballons und einem persönlichen Gruß vorbeikommen, bedeutet das den betagten Senioren sehr viel.
Sie dürfen erleben, dass man an sie denkt und sie geliebt werden.
Glück ist … ein Kaffeebummel – zumindest für Rita.
Für unsere geliebte Bewohnerin Rita, die durch ihren Auftritt im Dokumentarfilm „Miss Holocaust“ weltweit bekannt wurde, gehörte es zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, sich mit Freundinnen auf einen Kaffee zu treffen – bis dies gesundheitsbedingt immer schwieriger wurde.
Doch als vor kurzem unweit des Heims ein neues Café eröffnete, wurde Rita gemeinsam mit ihrer Betreuerin von unserer Physiotherapeutin Simcha dorthin eingeladen. Der Weg war nicht leicht zu bewältigen, aber hat sich absolut gelohnt. Die Freude in Ritas Gesicht war ansteckend.
Sie genoss den Kaffeebummel in vollen Zügen – und spricht seither ununterbrochen davon.
Bitte unterstützen Sie unser Heim für Holocaustüberlebende mit Ihrer Spende. Verwendungszweck: HAIFA-HEIM.
Herzlichen Dank!
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