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Dieses Projekt lässt wortwörtlich Hoffnung wachsen: Die ICEJ finanziert ein Gewächshaus für eine innovative Agrartechnologie-Schule nahe der Grenze zum Gazastreifen.
„Heute ist ein großer Tag für uns“, verkündet Asaf, Gründer der Schule im Kibbuz Sde Nitzan in der Region Eshkol: „Die Arbeiten an unseren Gewächshäusern haben begonnen – Gott sei Dank!“ Kriegsbedingt hatte sich der Baustart monatelang verzögert. Zum Ende des Pilotjahrs der Schule war es dann endlich so weit.
Die Gewächshäuser dienen zugleich als Klassenzimmer, finanziert durch großzügige Spenden deutscher Christen. Die ICEJ war vor Ort, als die Bauteile geliefert und die Fundamente markiert wurden.
Der besondere Campus wurde gegründet, um visionäre Agrartechnologien zu entwickeln und zu testen. Der Standort in der Grenzregion zu Gaza ist bewusst gewählt, um die Region zu stärken, die bereits vor dem Massaker am 7. Oktober 2023 einen schweren Stand hatte. Denn schon vor dem Überfall der Hamas gab es immer wieder Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. In der Region fehlen Landwirte und Arbeiter. 89 Prozent der lokalen landwirtschaftlichen Betriebe leiden zudem unter den Folgen des 7. Oktobers, 19 Prozent mussten vollständig schließen. In der Schule wird eine neue Generation ausgebildet, die bereit und motiviert ist für den Wiederaufbau.
Die außergewöhnliche Schule kombiniert praktische Landwirtschaft mit fortgeschrittenen landwirtschaftlichen Anbaumethoden und Führungskräftetraining. Der Lernstoff reicht von Biotechnologie und Saatgutgenetik bis hin zu Bewässerungssystemen und Unternehmertum. Umliegende Felder dienen der praktischen Umsetzung des Gelernten. Die Schüler arbeiten mit modernster Technik, Sensoren und nachhaltigen Systemen. Der Campus ist auch eine Investition in die Versorgungssicherheit Israels.
Kürzlich feierten Schüler, Lehrer und lokale Landwirte das erfolgreiche Ende des Pilotjahres. Dabei berichteten die Lehrer von einem tiefen Gefühl der Demut und Berufung, das unter den Schülern zu spüren sei.
Nun sollen weitere Unterrichtsräume, eine Bibliothek, ein Schutzraum, Schlafsäle und Speisezimmer entstehen für eine neue Klasse mit 50 Schülern aus ganz Israel. Die ICEJ hat zugesagt, das neue Lernzentrum zu finanzieren. Dafür fehlen bislang allerdings noch rund 180.000 Euro. Der weitere Ausbau der Schule kann erst beginnen, wenn diese Mittel zur Verfügung stehen.
AUSZUG AUS WORT AUS JERUSALEM: "GELIEBT UND GEHASST, ISRAEL UND DIE NATIONEN"
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