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Den Herzl-Berg in Jerusalem teilt ein massiver Betonkeil. Dieser gehört zur bedeutendsten Holocaust-Gedenk-stätte der Welt – Yad Vashem. Die einzigartige Architektur zeigt eindrücklich, wie die meisten Juden den Holocaust heute wahrnehmen: als dunklen Keil, den Nazi-Deutschland in die jüdische und die Weltgeschichte getrieben hat. Der Name Yad Vashem ist dem Propheten Jesaja entnommen: „Denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal (Yad) und einen Namen (Schem) geben...“ (Jesaja 56,5). Yad Vashem hat die Aufgabe, die Namen und das Gedenken an die sechs Millionen Juden, die im Holocaust umgekommen sind, zu bewahren, dass sie nicht vergessen werden.
Die Idee zur Errichtung der Gedenkstätte entstand bereits vor Israels Staatsgründung. 1942 hörten jüdische Führungs-personen von den schrecklichen Gräueltaten, die Nazi-Deutschland an den Juden verübte. Auf einer Sitzung des Jüdischen Nationalfonds wurde die Gründung Yad Vashems vorgeschlagen. Im August 1945 wurden auf einem zionistischen Treffen in London detailliertere Pläne erörtert, und 1946 wurde Yad Vashem gegründet – mit Büros in Jerusalem und Tel Aviv. Aber erst 1953, als die Knesset das „Yad-Vashem-Gesetz“ verabschiedete, wurde Yad Vashem zur nationalen Einrichtung, die von der israelischen Regierung beauftragt und unterstützt wird.
Im Gesetz ist klar festgelegt, warum Yad Vashem gegründet werden musste: „... um der sechs Millionen Angehörigen des jüdischen Volkes zu gedenken, die durch die Hand der Nazis und ihrer Helfer den qualvollen Märtyrertod starben. Zum Gedenken an die jüdischen Familien, die mit ihren Gemeinden, Synagogen, Bewegungen und mit ihren kulturellen, pädagogischen, religiösen und wohltätigen öffentlichen Einrichtungen ausgelöscht wurden ...“ Die Knesset verfügte zudem, dass Yad Vashem der „Gerechten unter den Völkern, die ihr Leben riskierten, um Juden zu retten“ gedenken sollte.
Heute ist Yad Vashem weltweit führend in Holocaust-Forschung und -Gedenken. Alle Staatsoberhäupter und Regierungschefs, die Israel besuchen, legen einen Kranz in der Halle des Gedenkens in Yad Vashem nieder. Anfang 2020 zeigte sich die internationale Bedeutung von Yad Vashem, als über fünfzig Könige, Präsidenten und Premierminister in Jerusalem eintrafen, um des Holocausts zu gedenken und sich gemeinsam einem „Nie wieder!“ verpflichteten.
Da der Holocaust von ‚christlichen Nationen‘ verübt wurde – insbesondere von Deutschland, dem Land Martin Luthers und der Reformation – hatte Yad Vashem Jahrzehnte lang kaum Beziehungen zu Christen. Es war daher überraschend, dass sich Shaya Ben Yehuda, Direktor der Abteilung für Internationale Beziehungen in Yad Vas-hem, 2004 an Malcolm Hedding, den damaligen Geschäftsführenden Direktor der ICEJ, wandte mit der Bitte dabei zu helfen, engere Beziehungen zwischen Yad Vashem und der wachsenden Zahl bibeltreuer Christen weltweit aufzubauen. Aufgrund der staatlichen Aufsicht über Yad Vashem musste dieser historische Schritt von der Regierung unterstützt werden. Sowohl der Präsident als auch der Premierminister Israels begrüßten die Idee, in Partnerschaft mit der ICEJ in Yad Vashem eine christliche Abteilung, die „Christlichen Freunde Yad Vashems“ (CFYV), einzurichten. Seitdem haben zahlreiche Pastoren und christliche Leiter aus aller Welt an den Bildungs-Programmen, Zeremonien und Veranstaltungen teilgenommen, die von den CFYV angeboten werden
Dani Dayan, seit August 2021 neuer Vorsitzender Yad Vashems, wird die einzig-artige Partnerschaft mit der ICEJ fort-setzen. Dayan verkörpert das moderne Israel wie kaum ein anderer. Mit seiner Software-Firma hatte er Teil am Erfolg der ‚Start-Up-Nation Israel‘. Er bekleidete zudem das diplomatische Amt des israelischen Generalkonsuls in New York. Als Vorsitzender des YESHA-Rates, der u.a. die jüdischen Gemeinschaften in Judäa und Samaria repräsentiert, war er häufig Gast bei den ICEJ-Laubhütten-festfeiern in Jerusalem. Dayan kennt und schätzt die wichtige Unterstützung von bibeltreuen Christen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm. Die Abteilung für Internationale Beziehungen in Yad Vashem hat ebenfalls einen neuen Direktor. Chaim Gerstner folgte auf unseren Freund Shaya Ben Yehuda, den Gründer der christlichen Abteilung.
Vor Kurzem haben wir Yad Vashems neue Leiter getroffen. Auf beiden Seiten sind wir fest entschlossen, unsere Partnerschaft mit neuen und interessanten Initiativen zu stärken. Die Christliche Botschaft ist sehr ermutigt durch den frischen Enthusiasmus und die Vision der neuen Leitung von Yad Vashem. Es ist ein großes Privileg, christlicher Partner dieser großartigen Institution zu sein, die die Erinnerung an die Schoa wachhält. Gemeinsam arbeiten wir an einer besseren Zukunft, um sicherzustellen, dass es nie wieder einen Holocaust gibt. Bitte helfen Sie uns bei dieser wichtigen Aufgabe, indem Sie folgende Initiativen unterstützen. Möge Gott Sie dabei segnen!
Yad Vashem ist die einzige Institution, die die „Gerechten unter den Völkern“ offiziell anerkennt. Mit dieser besonderen Bezeichnung werden Nichtjuden geehrt, die während des Holocaust große persönliche Risiken auf sich genommen haben, um Juden zu retten und zu verstecken. Zu ihren Ehren hat Yad Vashem rund 2.000 Bäume auf seinem Gelände am Herzl-Berg gepflanzt.

Die Christlichen Freunde Yad Vashems suchen Baum-Paten, die die Pflege der 2.000 Bäume auf dem Berg der Erinnerung in Jerusalem sponsern. Bitte melden Sie sich im ICEJ-Büro (siehe Impressum), wenn Sie eine Baum-Patenschaft mit einer jährlichen Spende von 365€ übernehmen wollen. Sie erhalten dann die Lebensgeschichte eines „Gerechten unter den Völkern“, ein Foto des für ihn bzw. sie gepflanzten Baumes und ein Patenschafts-Zertifikat.
Holocaustleugnung begann bereits unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg und dauert bis heute an. Das zeigt, wie notwendig es ist, die Zeitzeugenberichte zu bewahren. In Israel gibt es heute weniger als 165.800 Holocaustüberlebende. Etwa 15.000 sterben jedes Jahr. Viele haben ihre Geschichte jedoch noch nicht erzählt. Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit, um ihre Zeugnisse zu sammeln, aufzuzeichnen und zu bewahren. Yad Vashem setzt geschulte Interviewer ein, denen die Überlebenden ihre Geschichten erzählen können. Vielen fällt es nach wie vor schwer, über das zu sprechen, was sie erlitten haben. Die Aufzeichnung der Aussagen eines Überlebenden für die Nachwelt und die Aufbewahrung in den Archiven von Yad Vashem kostet etwa 1.280€. Verwendungszweck: Yad Vashem
Am Jom HaSchoa, dem israelischen Holocaustgedenktag, dieses Jahr am 28. April, steht das Leben in Israel für zwei Minuten still. Mit der Initiative „Zwei Minuten gegen das Vergessen“ ruft die ICEJ dazu auf, am Jom HaSchoa auch in Deutschland zwei Minuten innezuhalten und sich an die Seite des jüdischen Volkes zu stellen. Wir wollen mit Israel der Opfer des Holocaust gedenken und unsere Verbundenheit und Freundschaft mit dem jüdischen Volk ausdrücken.
Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
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„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet die ICEJ-Freiwillige. „Ich schaue mal, was ich in deiner Größe finde.“ Doch dieses Mal gelingt es leider nicht, den bescheidenen Wunsch zu erfüllen.
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„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke in einen Arbeitseinsatz für ein Projekt, das uns seit vielen Jahren sehr am Herzen liegt.
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2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanfang in Israel. Jetzt nimmt die Zahl der jüdischen Einwanderer aus dem Westen zu. Bald könnten sie die Führung übernehmen.
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Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pflegekräfte zur „Dankeschön-Party“ ein.
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Es gab viel zu tun und viel zu feiern in den letzten Wochen. Außerdem empfingen wir verschiedene Besuchergruppen, davon gleich mehrere aus Deutschland. Im Haifa-Heim wird es nie langweilig.
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