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Als Yudit Setz als junge Frau nach Israel aufbrach, wusste sie nicht, was sie erwartete. „Aber der Ruf war so deutlich, dass ich nie daran gezweifelt habe, dass dies der Ort ist, an dem ich Gott dienen soll“, erzählt Yudit. Sie kam zur ICEJ. 40 Jahre sind seither vergangen.
1984 besuchte Yudit eine Bibelschule in der Schweiz, als Gott sie eindeutig anwies, zum Laubhüttenfest der ICEJ nach Israel zu gehen. Mit einem One-Way-Ticket, einem Rucksack und ohne zu wissen, was sie in Israel eigentlich tun sollte, brach Yudit am 7. Oktober 1984 auf. In Israel erfuhr sie, dass die noch junge ICEJ eine Sozialarbeiterin suchte. 1985 trat Yudit den Dienst an. Im Mai feierte unser Team ihr Mitarbeiter-Jubiläum in Jerusalem.
Yudit hat in dieser Zeit zahlreiche Hilfsprojekte in ganz Israel betreute, viele davon an der Seite ihres Mannes Will, der in den 1980er und 1990er Jahren Direktor ICEJ-Sozialabteilung war – das Paar heiratete 1987. Später wurde sie als Vize-Direktorin der ICEJ-Sozialabteilung seine Stellvertreterin, bevor sie die Verantwortung an Nicole Yoder weitergab.
Obwohl sie sich in den Ruhestand zurückziehen könnten, zogen Yudit und Will vor einigen Jahren bewusst nach Haifa, um sich intensiv um die Bewohner des dortigen ICEJ-Heims für Holocaustüberlebende kümmern zu können.
„Wisse, dass das Leben vielleicht nicht einfach ist. Aber der liebende Gott ist immer da. Ich kann Gottes erstaunliche Treue bezeugen“, gibt Yudit jüngeren Christen mit auf den Weg. Yudit und Will wollen auch künftig ihre engagierte Arbeit für die Überlebenden des Holocaust in Israel fortsetzen.
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