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Gebetsaufruf – HÖRT NIEMALS ZU FRÜH AUF!

Gebetsaufruf - HÖRT NIEMALS ZU FRÜH AUF!

Dr. Jürgen Bühler, Präsident der ICEJ

„Ich jagte meinen Feinden nach und holte sie ein; ich kehrte erst um, als auch der Letzte von ihnen gefallen war.“ Psalm 18,38

Der obige Bibelvers verrät viel über die Kämpfernatur Davids – und über Gebete. Denn er enthält eine wichtige Botschaft für Fürbitter.

Schwierige Monate Lassen Sie mich zunächst ein paar persönliche Worte an Sie richten. Die letzten sieben bis acht Monate waren für mich eine schwierige Zeit, denn ich musste mich Operationen und Behandlungen am Rücken unterziehen, die mich mit großen Schmerzen und Einschränkungen zurückließen. Ich weiß, dass viele von Ihnen während dieser Zeit für mich gebetet haben und dies auch weiterhin tun. Ich möchte Ihnen im Namen meiner Frau Vesna und mir und unserer Familie ganz herzlich danken. Wir spüren die Gebete und wissen Ihre ständige Fürsprache zu schätzen. Im Moment sitze ich noch im Rollstuhl, aber ich vertraue Gott, für den nichts unmöglich ist, dass er mich zu seiner Zeit wieder auf die Beine bringen wird.

Lektion für Fürbitter Der obige Bibelvers ist mir sehr wichtig. Der gesamte Psalm 18 offenbart uns viel über Davids innige Beziehung zu Gott. Es war der Herr, der ihn lehrte, wie er seine vielen Schlachten zu schlagen hatte (Psalm 18,35). Dabei lehrte Gott ihm einen wichtigen Grundsatz, der auch für uns als Fürbitter gilt, wenn wir in den geistlichen Kampf treten. Die Botschaft lautet: HÖRE NIEMALS ZU FRÜH AUF!

David gewann viele Schlachten und wusste, dass der Feind wieder aufsteht und zurückkehrt, wenn er den Kampf zu früh einstellt. Deshalb triumphierte David nicht und veranstaltete keine Siegesfeier, als der Feind floh, sondern verfolgte ihn, bis er völlig vernichtet war.

Trügerischer Frieden

Das gilt auch im geistlichen Sinne, wenn wir für Israel beten. Wir könnten versucht sein, innezuhalten und uns zu früh zu freuen. Doch ein vorübergehender Waffenstillstand ist kein dauerhafter Frieden. Es gibt für Israel keine Sicherheit, solange die Hisbollah immer noch Angst und Kontrolle ausübt über viele Gebiete im Libanon und wie eh und je entschlossen ist, Israel zu vernichten. Das Gleiche gilt für die Hamas im Gazastreifen.

Wir stehen an einer Schwelle, an der sich in Gaza, im Libanon und sogar in Syrien vieles ändern könnte. Freunde aus dem Libanon berichten, dass die aktuelle kriegsbedingte Krise zahlreiche Menschen dazu bringt, sich Jesus als ihren Messias zu nähern – darunter viele desillusionierte Muslime. Sie bitten um unsere Gebete. Ich bitte Sie deshalb, weiter zu beten, weiter zu bitten, weiter anzuklopfen, bis wir Freiheit für die gesamte Region sehen.

Hartnäckige Beter Was David über die Entschlossenheit im Kampf gelernt hat, lehrte auch Jesus im Gleichnis von der hartnäckigen Witwe in Lukas 18. Warum wurde ihre Bitte erfüllt? Weil sie nicht aufgab! Lasst uns weiterbeten, bis wir einen wirklichen und vollen Durchbruch in Israel und der Region sehen.

Online-Gebetstreffen jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 19.30 Uhr sowie Präsenz-Gebete an jedem ersten Mittwoch im Monat an vielen Orten im deutschsprachigen Raum. Info und Übersicht auf www.icej.de  Jesaja-62-Gebetstreffen in Deutschland | ICEJ Deutschland https://de.icej.org/jesaja-62-gebetstreffen-deutschland

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