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Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabrik der Stadt Skopje unter menschenunwürdigen Umständen untergebracht. Nach über einer Woche ging es – auf Anordnung der deutschen Besatzung – mit einem Güterzugtransport nach Treblinka (Polen), wo alle 7144 Juden sofort nach ihrer Ankunft ermordet wurden.
Jährlich wird nun in Nordmazedonien dieses schrecklichen Tages gedacht – zusammen mit den etwa 200 dort lebenden Juden. Zu diesem Anlass war Hannelore Illgen als Vorstandsmitglied der ICEJ, deutscher Zweig, eingeladen.
Beim offiziellen Gedenken auf dem Gelände der ehemaligen Tabakfabrik sprach auch die deutsche Botschafterin: „Das Schicksal der mazedonischen Juden muss für immer im Gedächtnis der Deutschen bleiben!“
Zu einer öffentlichen Veranstaltung, organisiert vom nordmazedonischen ICEJ-Leiter, hatte die israelische Botschafterin eine bewegende Video-Botschaft geschickt. Und ein mazedonischer Historiker berichtete über eine Jüdin, die der damalige albanische Konsul eigenhändig vor dem Todestransport 1943 rettete und die dieses Jahr 108-jährig in den USA verstarb.
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
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